Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

Nach 2014 fanden dieses Jahr zum zweiten Mal die Ulltratrail-Meisterschaften in Reichweiler beim K-UT statt. Rund um den Keufelskopf galt es, eine anspruchsvolle Strecke von 78km mit ca 3000 Höhenmeter zu bewältigen, die mit schmalen Wegen, knackigen Anstiegen, brutalen Downhills, Wald- und Wiesenwegen und immer wieder auch schönen Ausblicken auf die wunderbare Pfälzer Landschaft alles bot, was ein Trailliebhaber mag.

Am Ende des Tages setzte sich sowohl in der Einzel- als auch in den Mannschaftswertungen Erfahrung durch, denn alle Top-Platzierten haben bereits eine längere, erfolgreiche Ultralaufvita.

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Gewonnen haben Pia Winkelblech (Landau Running Company), die damit ihren Titel des Vorjahres souverän verteidigen konnte und Andre Collet, der bereits mehrfach an 100km-Weltmeisterschaften teilnahm. Das Podest komplettieren Annette Müller und Pamela Veith sowie Max Kirschbaum und Martin Ahlburg.

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Am ersten Versorgungspunkt waren drei Favoriten noch beisammen. Martin Schedler, Deutscher Meister im Ultratrail und WM-Teilnehmer, Max Kirschbaum und Andre Collet. Martin musste als erster abreißen lassen, denn nach überstandener Krankheit war er noch nicht 100%ig fit. Zwischen Max und Andre entwickelte sich ein spannendes Duell, was letztendlich Andre mit knappen Vorsprung für sich entscheiden konnte.

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Kurz vor dem Briefing und Start hatten wir uns zu unserem obligatorischen Vereinsfoto zusammengestellt. Die Spannung knisterte förmlich im Team, denn für einige war es der erste Lauf mit diesem technischen Anspruch, für andere war es der erste Meisterschafts-Start. So begannen alle mit viel Respekt und hochmotiviert das Rennen. Auf der Meisterschaftsstrecke waren wir wieder mit einem sehr starken Team vor Ort, bestehend aus einer Frau und zwanzig Männern. Außerdem startete Michael Bomm auf dem Short Trail.

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Eric Geidel, ein starkes, neues Vereinsmitglied, an der ersten Wasserstelle. „Verpflegungspunkt“ wäre etwas übertrieben, denn das Konzept der Veranstaltung sieht eine Semi-Autonomie vor, was bedeutet, dass es an den Versorgungspunkten lediglich Wasser zum Nachfüllen gibt. Sämtliche Verpflegung für die 8 bis 15 Stunden Laufzeit musste in einem Rucksack von den Läufern mitgeführt werden!

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Falk Sittner zeigte bei km 19 noch keinerlei Anzeichen von Anstrengung.

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Am Wegesrand hatte das Organisationsteam um Eric Tuerlings viele lustige, manchmal tiefsinnige Sprüche platziert, außerdem ab und zu Kilometermarken. Dazu gab es eine überwiegend hervorragende Markierung der Strecke mit Flatterbänder und Kreidepfeilen – was natürlich längst nicht allen Teilnehmern Extrakilometern ersparte.

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Manche Schilder enthielten allerdings Geheimbotschaften in fremden Sprachen und so manch einer der sie nicht schnell genug decodieren konnte, fand sich sitzend im Unterholz wieder. Überhaupt: Stürze und ein wenig Blut gehören bei einem richtigen Trail einfach dazu, war eine andere Botschaft. Und in der Tat hielten sich nach meinem Eindruck der Erzählungen die Gestürzten und die Nicht-Gestürzten die Waage.

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Stefan Beckmann, einer unserer erfahrensten Trailläufern fiel so unglücklich auf das Knie, dass er den Lauf chancenlos abbrechen musste, was megaschade ist. Er war damit nicht der einzige, der stürzte – denn unsere Sturz- und auch unsere Verlaufspezialisten hatten ja einen Ruf zu verteidigen.

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Wir hatten ein klasse Supportteam vor Ort. Cathrin Haake und Sylvia Faller, die gerne selbst gestartet wäre, sich aber im Training verletzte, waren mit Martina Stumpf-Irrgang unsere Motivationshelfer an den „Tankstellen“.

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Klaus Haake ist noch nicht im Ziel, sondern freute sich auf Sekunden der Muße am Versorgungspunkt.

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Ein Meister der Selbstmotivation ist Willi Klesen. Ihm nimmt man ohne Zweifel ab, dass er bis zum Ende einfach nur Spaß hatte. Auf der anderen Seite hatte er eine sehr gute Form und fühlte sich bei dem Streckenprofil richtig wohl.

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Franz Faller mit mir kurz vor dem Versorgungspunkt bei km 47. Der Eindruck täuscht – wir waren beide bereits ziemlich ko. Der letzte Versorgungspunkt war ca 15 km vor dem Ziel und die dortigen Betreuer ermunterten zum Endspurt: „Nur noch die Kindergartenrunde!“ Als Wiederholungstäter wusste ich aber, dass dies auch nur einer der üblen Scherze von Eric war, denn es folgte der schwierigste Teil mit unglaublich steilen Rampen im Auf- und Abstieg. Hier waren teilweise Seile zum Hochziehen gelegt, denn mit Stöcken alleine wäre der Weg nicht zu schaffen gewesen. Und mit Sicherheit waren das zwei Tage vorher noch gar keine Wege, sondern im Dickicht versteckte Abgründe. Kein normaler Streckenplaner käme auf die Idee, hier eine Läufergruppe hoch- oder runterzulassen.

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Passenderweise thematisierten sich nun verstärkt auf den Schildern der Schmerz und die Erlösungssehnsucht. Noch ein Beispiel: Beeil dich, das Bier wird warm.

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Bis zur Siegerehrung beglückwünscht der Organisationschef Eric Tuerlings die Finisher höchstpersönlich und übergab ihnen die wohlverdiente Medaille, wie hier Walter Hösch, der wieder einmal eine klasse Leistung zeigte und am Ende des Tages in seiner Alterklasse mit der Silbermedaille belohnt wurde.

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Wieder einmal unser erfolgreichster Läufer war Hans-Dieter Jancker, der gleich ein ganzes Medaillenset mit nach Hause nehmen konnte: Gold in seiner Altersklasse, Silber mit der Mannschaft Männer 50+ und Bronze mit der Männermannschaft. Seine Leistungen sind sehr beeindruckend.

Der Jüngste im Team war auch gleichzeitig der Beste: Jonathan Gakstatter lief in der Gesamtwertung auf Platz 8 und konnte nach einer längeren Verletzungspause voll überzeugen. Diese Platzierung in einem sehr starken Meisterschaftsfeld ist sein bisheriger größter, sportlicher Erfolg, über den er sich sehr freuen konnte.

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Mit Kerstin Conrad waren wir in der Frauenwertung gut vertreten. Obwohl sie nach eigener Aussage keine Trail-Spezialistin ist, lief sie ein tolles Rennen und kam ohne größere Probleme nach dem Absolvieren der Runde wieder in Reichweiler am Dorfgemeinschaftshaus an.

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Mit Spannung wurde die Auswertung der Mannschaftswertungen erwartet. Es gab bei den Männern zahlreiche Vereine mit einem Team und ein klarer Favorit war im Vorfeld nicht zu erkennen. Am Ende setzten sich die Freunde aus Kempten vom LG Allgäu durch mit einem überragenden Thomas Miksch auf Platz 7 der Gesamtwertung. Das unser erstes Team auf dem Podest landete – darauf hatten wir gehofft, aber das unser zweites Team sogar die Bronzemedaille holte, übertraf dann doch unsere Erwartungen.

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Man könnte auch sagen, suche die drei Unterscheide, so verblüffend ähnlich ist dieses Bild, aber es zeigt die Wertung der Männermannschaften 50+. Auch hier siegte – diesmal nicht überraschend – LG Allgäu vor zwei Mannschaften von uns. Interessanterweise sind es sogar überwiegend die gleichen Personen! Leider waren zum Zeitpunkt der Mannschaftsehrung nicht mehr alle Geehrten anwesend, da einige von ihnen bereits ihre Heimreise antreten mussten.

Eine Frauenmannschaftsehrung fand, so lange ich vor Ort war, nicht statt. Von den Anmeldezahlen hätten Landau Running Company und LC Blueliner eine bilden können.

Die Bundesligaauswertung kann nur grob geschätzt werden, da es noch keine Ergebnisliste gibt. Aber aufgrund der starken Mannschaftsleistungen unserer Männer vermute ich, dass wir den Lauftag gewonnen haben und zum zweiten Mal in dieser Saison „Mannschaft des Tages“ wurden. Allgäu hat beide Mannschaftswertungen gewonnen und in der AK M55 die erste drei Plätze belegt – das hat schon Gewicht und sind 24 oder 25 Roh-Punkte - das könnte Platz 2 bedeuten. Die Berliner LG Nord haben mit ihren 4 Leuten in der Gesamt- und Altersklasse ebenfalls gut gepunktet, allerdings ist unklar, wo sich die Männer-Mannschaft einreiht. Landau war bei den Frauen stark, aber bei den Mannschaften nicht genannt. Würzburg und die Blueliner waren ebenfalls gut dabei. Die Auflösung gibt es in den nächsten Tagen, wenn die Ergebnisliste in die DUV-Statistikdatenbank eingespielt wurde.

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Thorsten Klenke kam als letzter von uns ins Ziel, als die offiziellen Ehrungen schon beendet waren. Er zeigte eine enorme Willensleistung, indem er diesen Lauf erfolgreich zu Ende gebracht hat. Entsprechend begeistert wurde er von allen Anwesenden bejubelt. Franz Faller, der ebenfalls große Kämpferqualitäten zeigte, gratulierte mitfühlend.

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Zu meinem Lauf: Mein Trainingszustand war wie leider zuletzt oft nicht so gut und so war mein Plan, wirklich langsam zu beginnen und dann im Laufe des Rennens nur noch ein bisschen langsamer zu werden. Das hat sogar einigermaßen funktioniert und so konnte ich mich von VP zu VP im Ranking etwas steigern und zwischendurch ab und zu einen von uns treffen und ihn einige Kilometer begleiten. Ansonsten unspektakulär: Kein Sturz, keine Extrakilometer, keine Krämpfe, keine Blasen, keine anderen Probleme – mit mehr Training hätte ich unterwegs noch mehr Spaß gehabt und mich über die Herausforderungen der Strecke uneingeschränkt gefreut. So war ich unglaublich happy nach einer schier endlosen Anstrengung ins Ziel zu kommen.

Weitere Bilder zur Veranstaltung;

Die Platzierungen werden ergänzt, nachdem die Ergebniliste vorliegt.

Text: Michael Irrgang, Bilder: Martina Stumpf-Irrgang, Cathrin Haake, Sylvia Faller, Michael Irrgang, 10.06.2019

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Josef Hader, Alfred Dorfer, Klaus Eckl und Lisa Eckhart: Die Österreicher sind bekannt für ihre kabarettistischen Extreme. Aber sie können es auch im Laufen extrem. In der Alpenrepublik locken viele lange Trailläufe mit vielen Höhenmetern. Und es geht auch flach und extrem: Bereits zum elften Male wurde der 48-Stunden-Lauf in Gols am Neusiedlersee ausgetragen.

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Es begann mit drei weiblichen und acht männlichen Finishern im Jahre 2008. Aus dem Geburtsjahr resultiert auch noch der Rekord über 422 km von Ultralauflegende Iannis Kouros, die weibliche Bestleistung liegt bei 305 km, erlaufen von Karin Sperrer.

Beide Bestmarken wurden heuer nicht erreicht. Die Leistungen von 2019 können sich trotzdem sehen lassen, aber hallo !!! : Die Wienerin Judith Regner erreichte mit einem 48 Stunden lang durchgängigen, leichtfüßigen Laufstil (dem Autor dieser Zeilen ein bewunderndes Rätsel) 263 km, der (ebenso aus Sicht des Autors) junge Pole Tomasz Wasziewicz (hoffentlich mit genügend vielen „c“ und „z“ richtig geschrieben) bewundernswerte 348 km.

G9Die LG Ultralauf war ebenfalls vertreten: Die Berlinerin Elisabeth Ploch absolvierte ihren zweiten 48er und meiner einer als frischgebackenes LG Ultralauf-Mitglied wollte sich zum ersten Mal über dieses Format wagen und über die 24 Stunden hinaus neue Erfahrungen sammeln. Sozusagen, wie das Raumschiff Enterprise meiner Kindheit in neue Galaxien vorstoßen.

Bei der Anfahrt auf das Festivalgelände war Elisabeth, dank der LG Teambekleidung leicht zu erkennen. Sie wusste nichts vom „Vereinskameraden“ da ich mich zur Zeit der Anmeldung noch vereinslos registrieren ließ. Ich hingegen sah ihre Vereinszugehörigkeit ja aus der Teilnehmerliste.

Nach herzlicher Begrüßung wurden gleich die ersten gemeinsamen Fotos gemacht und Infos und Erfahrungen ausgetauscht bzw. bekam ich von ihr wertvolle und interessante Tipps bezüglich der 48 Stunden. Diese Tipps setzten sich während des Rennens hilfreich fort. Herzlichen Dank nochmal an dieser Stelle.

Elisabeth schaffte eine sehr deutliche persönliche Bestleistung von 177 km. Dies bedeutete Platz 4 bei den sechs weiblichen Finishern. Mein primäres Ziel war natürlich, die 48 Stunden überhaupt durchzuhalten. Auf Basis der 24-Stunden-Lauf Ergebnisse der letzten zwei Jahre, 118 -132 km, dachte ich mir, wenn durchkommen, dann wären 200 km super. Als selbstständiger Masseur und Manualtherapeut mit 60 bis 80 Stunden pro Woche bleiben immer nur das Wochenende und Feiertage zum Trainieren. Aber für diese Ultras, so sage ich mir, sind meine vielen 15 bis 17 Stunden Arbeitstage besser als mancher Trainingslauf. So kann man sich das halbleere Glas halbvoll reden.

Beide Ziele wurden erreicht: Knecht Rupprecht hat die 48 Stunden durchgehalten und mit 204 Kilometern noch den 18.Platz bei 27 männlichen Finishern erreicht. Besonders froh war ich, den Golser Lauf für das 48 Stunden Debüt gewählt zu haben: Ein absolut herzliches Betreuer- und Organisationsteam. Habe selbst bei Sri Chinmoy-Läufen keine solche Betreuung erlebt.

Das Buffet, „die Labe“ , ließ keine Wünsche offen.

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Die Laufstrecke selbst ist auf dem Volksfestplatz, neben der Neuen Mittelschule, in der Übernachtungsmöglichkeiten, Massage, Toiletten etc. waren, vor allem SAUBER!!! Ein flacher Rundkurs von einem Kilometer, an einigen Stellen ein paar Bäume. Eingebettet in den 48er ist noch ein Sechs-Stunden-Lauf,so dass es Samstag ab zehn etwas voller, aber nie störend wurde. Wolfgang Franz von www.zeitnehmung.at (Ergebnisse und Video), der sich für die Zeitmessung verantwortlich zeichnete war gleichzeitig Moderator und für die Musik zuständig. Vielen Dank für die Realisierung meines Ostbahnkurti – Musikwunsches. „War leiwand“. Hat mich aus einer Gehphase umgehend wieder in eine Laufphase gebracht. Wolfgang führte mit Sympathie, Sachkunde und respektvollem Schmäh durchs 48 Stunden-Programm.

Als ich am „after race day“ nachmittags, bei blauestem Himmel beim Apfelmohnstrudel und einer Melange am Neusiedler See auf der Seeterrasse saß, ärgerte ich mich nur, nicht noch ein, zwei Tage mehr angehängt zu haben. Die „cinemascope“-Landschaft der pannonischen Ebene mit dem See und den gemütlichen Menschen versetzen einen in einen äußerst angenehmen, regenerativen „chillout“-Modus.

Das Orga-Team des Golser Ultrafestivals um Magdalena Hafner will den Lauf auch für die Zukunft, von der Teilnehmeranzahl, sehr limitiert halten um diese Betreuung zu garantieren und um nicht auf ein anderes Gelände ausweichen zu müssen. Gott sei Dank. Um es mit den Worten eines anderen Österreichers (Bodybuilder, Schauspieler, Gouverneur) zu sagen: „I`ll be back“.

(Oliver Rupprecht)

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… Und wie es Oliver so schön beschrieben hat: „I´ll be back, too!!!“ Aber die Gründe meinerseits sind wohl etwas andere. Es ist die Landschaft der Pannonischen Tiefebene, die heute von 7 Ländern umfasst wird und bereits zu Zeiten der Römer gerne eingenommen wurde. Heute liegt ein Teil in Österreich, war früher „Westungarn“ – dort, wo Weine gedeihen und die Menschen die Gemütlichkeit pflegen. Stress ist hier ein Fremdwort, denn jeder gute Wein braucht Ruhe und Zeit. So startete ich mit dem Vorsatz 100 km in 48 Stunden laufen zu wollen oder zu gehen – so wie es eben geht und wenn nicht? Na dann wollte ich wenigstens die Melange trinken, Kaiserschmarren genießen und mit den Menschen reden. Ich wusste, dass ich in Österreich die Menschen finden würde, die mich nicht zur Leistung drängen würden und verstehen würden, dass ich vor allem eines wollte, nämlich "dabei sein". Dass ich einen Vereinskollegen finden, die Bestzeit meines Lebens zusammenbringen und mich bei mollig warmen Temperaturen von bis 26/27 Grad und einer stechenden Sonne über den Asphalt quälen würde, hatte ich mir erst mal nicht ausgemalt. Mein Köper tat es – freiwillig und ohne Allüren, ohne Malessen und Zimperlein. Doch woran lag das? An einem super Team und grandios tollen Mitläuferinnen und Mitläufern, die immer in den Pausen beim „Kaffeeeeeeeeeeeeeee“ (in der musikalischen, österreichischen Sprache) und bei der „Suppn“ im Zelt zu finden waren. Das Herz der Menschen schlägt hier im Dreiviertel-Takt wie beim Walzer und so wie die Betonung und die Pause zu jeder guten Musikkomposition dazu gehören, so muss man sich einen Lauf wie ein Musikstück vorstellen: Zäsuren, Pausen, unterschiedliche Lautstärken, unterschiedliche Laufrhythmen. Man lernte sich schnell kennen und Zeitdruck kennt man in Gols nicht. Die Hauptsache ist, mit dem Herzen dabei zu sein. Für überambitionierte Gelfreaks mit missionarischen Leistungsgedanken ist die Veranstaltung eher weniger geeignet, denn hier muss man es auch mit der Gemütlichkeit probieren, d. h. ordentliche Pausen machen, sich auch mal ins Zelt setzen und nach 200 km nicht nur die Beine, sondern auch noch Messer und Gabel bewegen zu können. Hinsetzen, Aufstehen und Pausieren beherrschen oder um es anders zu sagen: „In der Ruhe liegt die Kraft.“

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So mancher Leser wird jetzt wohl denken: „Oh, die Arme – nur der undankbare vierte Platz!“. Oh nein, für mich war und ist das eine ganz tolle Platzierung, denn ich hatte die Ehre, mit Christian Stolovitz Runden gedreht zu haben, und das Vergnügen, an wundervollen Gesprächen teilnehmen zu dürfen. Wir wurden beide VIERTE – es hatte etwas schicksalhaftes. Wir finishten zusammen und hatten die gleiche Platzierung. Er mit 284 km und ich mit 177km – die Zahlenkosmetik musste schon stimmen. Nicht irgendwelche Zahlen. Für Oliver Rupprecht war es klar – es mussten 200 km sein. Für mich musste eine 1… mit x Kilometern her, aber wieviel sollte ich laufen und gehen? Und wie weit würden mich die Füße 14 Tage nach dem 24h Lauf in Basel tragen? 100? 130? 150? Und die 177 klingt doch super. Darum ein herzliches Dankeschön an alle! An Magdi und das Team: „Des hat passt!!!!“ Oder wie der Berliner sagt: „Det war richtig dufte und rundum jut.“

(Elisabeth Ploch)

Texte: Oliver Rupprecht und Elisabeth Ploch, Bilder: Elisabeth Ploch, 06.06.2019

Einige Mitglieder von uns waren bei der diesjährigen Austragung des Abtraumes, bzw. der kürzeren Variante Halbtraum. Der Veranstalter schreibt dazu auf seiner Homepage:

Der ALB-Traum100 ist ein Benefizlauf in der Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf.  Die einzigartige Landschaft mit reizvollen Ausblicken auf dem 115 Kilometer langen Albtraufgänger-Wanderweg im Landkreis Göppingen findet erstmals am 12. Mai 2018 statt.  Ein kürzere Variante über rund 57 Kilometer wird als HALB-Traum am gleichen Tag angeboten.

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Die Strecke bot alles, was eine Mittelgebirgslandschaft bei gutem Wetter bieten kann. Schöne Wiesenwege, herrliche Ausblicke, aber auch steile Auf- und Abstiege.

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Thorsten Klenke berichtet

(H)Albtraum - die halbe Distanz vom Albtraum100 - immerhin 57km mit 1.700HM. War ich im Vorfeld auch für die volle Distanz gemeldet, verlief mein Training bis hierhin doch eher suboptimal. Irgendwann kommt der Punkt, wo man den ungeschminkten Tatsachen ins Auge blicken muss und ein mögliches Downgrade die bessere Alternative zum absehbaren DNF darstellt. Erleichternd hinzu kam noch die deutlich schlaffreudigere Startzeit um 9:00 Uhr am Samstag morgen. Das Zeitlimit aufgrund von Wanderern und Nordic Walkern auf 19h angelegt versprach einen entspannten Rennverlauf, wenn es denn dann nicht mehr läuft ... Direkt nach dem Start ging es recht zügig und deutlich hoch. Der Albtrauf setzte die erste Duftmarke und den ersten Aussichtspunkt am Ostlandkreuz, einem Kriegerdenkmal zu Ehren der Vertriebenen aus den Ostprovinzen Mähren. Ich hab geschnauft wie eine der historischen Dampflocks, die immer wieder die Geislinger Steige erklimmen. Zumindest hatte der Körper Betriebstemperatur erreicht. Ich lief ein Stück mit Gerhard Börner, den ich aber dann doch ziehen lassen musste. Das Rennen ist noch lang und bloß keine überschüssigen Körner zu früh auf der Strecke verteilen. So kam ich doch erstaunlich gut in den Lauf und begann die Strecke zu genießen. Diese führte in stetigem Wechsel von feinsten Singletrails über Wald- und Forstwege - immer mal kurz unterbrochen von kleineren Schotter- Asphaltpassagen - in ebenso stetigen Wechsel von Auf- und Abstiegen ...

AT LogoInsgesamt 6 mal ging es im Verlauf der Strecke den kompletten Albtrauf hoch und runter. Aussichten wechseln sich mit wunderschönen kleinen Ortschaften ab, die drei VP‘s gut verteilt, und mehr als ausreichend bestückt mit allem was der Ultraläufer braucht ... incl. supernetten Helfern....

Wenn diese Strecke nicht so unfassbar anstrengend wäre 😜 insgesamt lief es doch erstaunlich gut und in einer für mich ansehnlichen Zeit von 8:57h bin ich ins Ziel gelaufen. Die Zeit täuscht ein wenig über meinen tatsächlichen Zustand hinweg... Ehrlich gesagt war ich im Ziel am Ende meiner Möglichkeiten. Das Ziel Sub 9h rein zu kommen hat mir nach hinten raus alles abverlangt und die komplette Strecke wäre ein weiteres persönliches Waterloo geworden. So bin ich zufrieden mit mir und meiner erreichten Zeit und Pflege meinen ausgeprägten Muskelkater...

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Der Albtraum100 ist aus meiner Sicht eine ganz klare Laufempfehlung im Kalender. 5/5 👍🏼👍🏼👍🏼👍🏼👍🏼

Überhaupt ist dieser Lauf eine Bereicherung für den Ultralaufkalender. Inspiriert vom Konzept der Brockenchallenge ist er als reiner Benefizlauf angelegt und alle Startgelder werden zu 100% für gemeinnützige Zwecke gespendet.

AT 05Unsere Trail-Experten Christoph Janthur und Stefan Beckmann begnügten sich nicht mit der Hälfte, sondern lernten den gesamten Albtrauf-Wanderweg kennen.

Stefan schrieb dazu:

War das ´ne harte Nummer !! Der Albtraum 100 verlangt einem auf seinen wunderschönen 115 km alles ab. Auf meiner Uhr standen am Ende 3740 HM. Stetige harte An- und Abstiege zogen dir die Körner aus dem Körper. Dieser Lauf gehört mit zu meinen härtesten 100ern. Toll Christoph und Werner, dass ihr mich begleitet habt. Vielen Dank an das Orgateam. Klasse ein reiner Spendenlauf für den guten Zweck. Hier muss man einfach mal gelaufen sein. !!!!!

Die Ergebnisliste der langen Strecke zeigt Alexander Klass als besten LG-Läufer auf einem guten 18 Platz. 

Texte: Homepage des Veranstalters, Thorsten Klenke, Stefan Beckmann, Michael Irrgang, Bilder: Thorsten Klenke, Stefan Beckmann, Karen Keller, Logo: Albtrauf, 01.06.2019

Homepage: www.alb-traum-100.de 

 

Ralf Simon auf Platz 4 beim Olympian Race Nemea/GR

Heute erhielt ich von Ralf folgende E-Mail:

"Am 28.05.2010 wurde, bei 38 Grad Celsius, 'The 5. Olympian Race‘ von Nemea nach Olympia (Griechenland) gestartet.

In maximal 28 Stunden sind 180 km mit ca. 3800 HM zu bewältigen, wobei gut die Hälfte aus sogenannten 'Dirty Tracks' bestehen.

Ralf Simon (LG-DUV) konnte dieses Rennen in 23h 07min auf dem 4. Platz der Gesamtwertung beenden."

Dann auf zum Spartathlon lieber Ralf, dort hats du noch eine Rechnung offen und die sollte dieses jahr dann beglichen werden!

Herzlichen Glückwunsch!

Wolfgang Olbrich, Sportwart

 

12h und 24h Sri Chinmoy Self-Transcendence Lauf Basel (Schweiz)

„Run and Become. Become and Run. Run to succeed in the outer world. Become to proceed in the inner world“

(Sri Chinmoy 1931-2007)

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1. die „Verpflegungsstraße“

Ein Lauf jenseits von Grenzen, Nationalitäten, Vereinen – gelebte Ultralaufkultur vom Allerfeinsten. International, fair und in einer ganz besonderen Atmosphäre.

Die Aussicht, dass 6 Leutchen aus meinem Laufclub da sein würden, war prima. Dina Böhm unterstützte mich von Anfang an, während des Laufes und hinterher alle von LG Ultralauf, die Hilfe benötigten, obgleich sie gar nicht unserer Laufgemeinschaft angehört; sie bot Hilfe an – unkompliziert.

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2. Elisabeth Ploch und Dina Böhm

Am Freitag sah ich mir das Gelände an. Idyllisch gelegen, mit malerischer Bergkulisse im Hintergrund, um nicht zu sagen: Fast schon luxuriös, denn von solchen Sportanlagen kann manche Stadt in Deutschland nur träumen.

Am Samstagvormittag entdeckte ich Edda Bauer in der Umkleide, die sich ein paar Tage nach dem 6 Tage-Ungarnlauf spontan nachmeldete und so versuchten wir LGU´ler uns zu finden. Ein komplettes Gruppenbild mit allen 6 LGU Leuten war nicht möglich, da wir zu viele Läuferinnen und Läufer waren und so machten wir Fotos, wie die Situation es zuließ. Ein Kollege startete im 12h-Lauf nachts.

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3. Ursula Jedele, Jonathan Gakstatter, Elisabeth Ploch

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4. v.l.n.r: Edda Bauer, Elisabeth Ploch, Ursula Jedele, Werner Kempken

Während des Laufes nickten wir uns fröhlich zu, doch stellte ich sehr bald fest, dass dies ein besonderer Lauf war und irgendwann begriff ich, dass ich mitten drin war, an einem großartigen Ereignis teilhaben zu dürfen. Nele Alder-Baerens nahm teil und versuchte Rekorde aufzustellen. Wer ihren Namen hört, verbindet Bestzeiten und alle, die wollten, konnten auch sehen, wie sehr sie kämpfen musste. Bis zum Schluss fieberten wir auf der Laufstrecke mit. Sie versuchte, den 12h-Rekord zu knacken. Dass sie noch mehr schaffen würde, war zunächst gar nicht klar, denn das Wetter war nicht optimal. Nele musste in die Nacht hineinlaufen und nur wer eine Sehschwäche hat, versteht, wie schwer das für Nele ist, die eine manifeste Seheinschränkung hat.

Ich selbst gehöre zur Fraktion derjenigen, die gerne auf dem Weg sämtliche Schlaglöcher mitnehmen, den Boden gelegentlich gerne mal horizontal begrüßen, Bäume unfreiwillig umarmen, sämtliche Stehlampen abknutschen und hinterher mit blauen Erinnerungen nach Hause fahren. Die Strecke war nachts sehr gut ausgeleuchtet – an wichtigen Stellen standen Schilder mit motivierenden Sprüchen, doch erfordert ein Lauf in die Nacht hinein, wenn man müde ist und die Koordination nachlässt, höchste Konzentration.

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5. tagsüber war es warm

Ab km 54 setzte mir das Wetter zu. Ich verlor mehr Flüssigkeit als ich zu mir nehmen konnte und so musste ich einen Arzt aufsuchen, der mich schonend unterstützte. Das flüssige Laufen wurde zu einem Gehen und später zu einem langsamen Tippeln, um nicht noch mehr Flüssigkeit zu verlieren – von Runde zu Runde. Die Temperatur war mit 21 Grad tagsüber angenehm, wenn nur nicht die hohe Luftfeuchtigkeit gewesen wäre.

Zwischen 3.30 Uhr und 7.00 Uhr bei 10 Grad regnete es in Strömen, doch da waren alle anderen, die genauso litten, schwitzten, um jede Runde kämpften. Ursula Jedele (LGU) kämpfte gegen die Müdigkeit an, Edda Bauer (LGU) gegen die wunden Füße, Werner Kempken (LGU) gegen das Unwohlsein, ich verhandelte mit meinem Kreislauf, Jonathan Gakstatter (LGU) hatte nach 101 km um 23 Uhr den Lauf für sich selbst gefinished , Sören Michel (LGU) hatte nach einem Marathon morgens um 4 Uhr „genug“, der seinerseits im 12h-Lauf um Mitternacht gestartet war. So verblieben die 24h LGU´ler Werner, Edda, Ursula und ich auf der Strecke. Ein unausgesprochenes Commitment herrschte: „Wir machen das.“ Wir sahen uns an, ohne Worte immer wieder: „Na, eine Runde ist geschafft. Supersache!!!“ Zum Schluss hatten alle 5, die im 24h Lauf von LG Ultralauf gestartet waren, über 100 km geschafft. Dreistellige Zahlen zu erlaufen ist keinesfalls eine Selbstverständlichkeit. Edda und Ursula gewannen sogar ihre Altersklasse.

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6. Edda Bauer, Elisabeth Ploch

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7. Werner Kempken, Ursula Jedele, Edda Bauer, Elisabeth Ploch

 

Was ist so motivierend bei solch einem Lauf?

Die fleißigen Helferinnen und Helfer an der „Verpflegungsstraße“, die jeden freundlich begrüßten – egal, wie weit man war.

Jede Leistung wurde gleichermaßen kommentiert und honoriert, fröhliche Zurufe, Musik und verständnisvolle Blicke.

Man war willkommen, egal wie die Leistung war – es wurde wertgeschätzt, dass man lief und sich bemühte, ein Ziel zu erreichen, dass man nicht aufgab . Die Atmosphäre war suuuuuuuuper!  

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Vor dem Baustellenzaun war das Schild: „Never give up!“ und an den blühenden Bäumen in der Kastanienallee waren Smileys angebracht, damit man nicht vergaß zu lächeln und dass mit einem Lächeln die Welt schöner ist. Die kleinen, liebevollen Details am Rande. Die Verpflegung war liebevoll gemacht, und wer nichts zum Essen fand, der hatte selber Schuld.

Corrine Balhadere und Philippe Herbert aus Frankreich, die immer wieder ein: „Ca va???“ für mich übrig hatten. „On marche.“ „Qui, on y va.“ Die dänische Kollegin Diana Kämpe (12h-Lauf) oder die Ehefrau von Edward de Leng (24h-Lauf), die immer wieder freundlich lächelten und uns zeigten, dass egal, woher wir sind, wir allesamt eine besondere Zeit verbringen und mitfühlend dabei waren. Antje Krause (Ultra Sport Club Marburg) sprach mir aufmunternde Worte zu, während sie selbst tapfer die Runden abspulte und den Gesamtsieg über die 12h erlief.

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Nele Alder-Baerens (Ultra Sport Club Marburg) hatte nach 6h 80,85 km W40 WR und W40 DR; nach 12h 148,141 km und somit W40 WR und W40 DR und nach 13:13:15 h den W40 WR und W40 DR über 100 Meilen. Sie finishte um 01:13:15 Uhr und ich gratulierte ihr von Herzen – auch an dieser Stelle. Respekt für diese wunderbare Leistung!!!! Jeder würde jetzt denken, dass sie sich feiern ließ. Nele war morgens wieder an der Laufstrecke und jubelte uns zu, fieberte mit und bedanken möchte ich mich vor allem bei ihr! Sie war diejenige, die mir bei km 93,4 zur Seite stand – im Tippelschritt mit mir ging. Sie stellt sich auf die Bahn und sagte nur: „Elisabeth, komm!“ Konnte ich sie stehen lassen und aufgeben? Nein!!!! Nele kann man nicht stehen lassen, denn wenn es um das Kämpfen für ein Ziel geht, dann weiß Nele, wie es geht. Ohne sie hätte ich aufgegeben und das ist keinesfalls übertrieben. In der linken Hand ein Becherchen mit Ingwertee und Salz und in der rechten Hand ein Becherchen mit Brühe. Begleitet von ganz lieben Worten und dem festen Glauben, dass die 100 km doch noch möglich sein sollten. Nele war müde. An ihrem festen Glauben und den unterstützenden, motivierenden Worten kam ich nicht vorbei – ich übte mich in Geduld und es wurden lange Stunden und irgendwann kam die magische Zahl 1-0-0 km!!! In meiner letzte Runde (km 113) gingen Nele und ich zusammen und wen trafen wir auf der Strecke? Gritta und Steffen Sens von LG Mauerweg. Sie waren spontan zu Besuch gekommen und auch sie begleiteten mich auf der letzten Runde. Wir gehören unterschiedlichen Vereinen an und doch sind wir alle Ultras.

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Wir leiden mit, wir fiebern mit, wir gehen den Weg mit, und wenn es nicht mehr geht, haken wir uns gegenseitig ein, finden Wörter und schieben uns den Weg entlang. Das ist gelebte Ultralaufkultur. Wenn Kollegen einem einen Platz anbieten, um die Sachen unterzustellen oder etwas zu trinken geben, obwohl sie nur den Namen auf der Startnummer sehen. Wenn die Hilfe ganz uneigennützig ist und man sich wie ein Honigkuchen-pferd darüber freut, dass es doch noch „weitergeht“ – ein Ründchen hier, noch ein bisschen Weg und man das Fähnchen am Ende im Ziel an einem schönen Ort ablegen darf. Bei mir war es am Beginn der Kastanienallee, wo ich umgeben war von tollen Menschen von besonderem Format.

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11., Elisabeth Ploch, Nele Alder-Baerens „das Laufen verbindet“.

Wie ihr seht, waren wir nicht nur Individualsportler, sondern eine große Gemeinschaft. Die Schwächeren wurden mitgezogen. Es waren viele kleine Augenblicke, die ich nicht missen möchte, die mir zeigten, dass es sich gelohnt hatte über 1700 km (insgesamt) an Fahrweg auf mich zu nehmen, um an diesem außergewöhnlichen, menschlich und sportlich bereichernden Ereignis dabei sein zu können.

DANKESCHÖN … für die 24h in Basel (Schweiz)!!!

Text: Elisabeth Ploch, Bilder: Elisabeth Ploch und mit freundlicher Genehmigung von Markus Imhof, Fotograf SCMT.

L1 EuU

L2 JuW

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Unsere fleißigen Kilometersammler beim 24h-Lauf: 

Edda Bauer, Ursula Jedele,

Jonathan Gakstatter und Werner Kempken und

die Autorin Elisabeth Ploch.

Von unserem 12-Läufer Sören Michel, der um 0 Uhr startete und um 4:15h bereits sein Rennen beendete, existiert leider kein Bild.

L3 NuC

Wie im Text erläutert, zeigte Nele Alder-Baerens (Ultrasportclub Marburg) einmal mehr eine Weltklasseleistung mit mehreren Deutschen und Weltrekorde. Aber auch die Siegerleistung der Männer und Frauen konnten sich sehen lassen: Aleksandr Sorokin (LTU) mit 272.708 km und Leonie Ton (NED) mit 219.914 km.

Aus deutscher Sicht gab es auch weitere, hervorragende Ergebnisse. Herausragend dabei ist die Leistung vom Zweitplatzierten Chritoph Lux (TG Viktoria Augsburg) mit 252.833 km.

Text: Michael Irrgang, Bilder: Markus Imhof, SCMT, 27.05.2019 

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