Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

ttdr1Text und Bilder: Ilona Thöß, 04.06.2020

Vor dem Lauf

Planen und packen, VPs organisieren und Drop Packs sinnig verteilen, immer im engen Austausch mit der Crew. Kurzer Zwischenstopp beim Dealer, der auch auf der Strecke sein wird. Lieben Gruß an Rolli!

 

Hang loose - oder die Leichtigkeit des Seins 

 

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Der Smiley ist auf dem Handrücken gemalt, um mich auch in schweren Zeiten daran zu erinnern, nicht die Leichtigkeit zu verlieren. Vorfreude pur!

Ich habe das große Glück mit meiner Muse laufen zu dürfen, Rainer, der auch perfekt organisiert ist und für uns ein Roadbook erstellt hat.

Ich gehe mit einem breiten Grinsen an den Start und rocke mit Rainer die 100 K. Das Ziel ist orange! Dopamin ist jetzt reichlich freigesetzt, nun freue ich mich darauf, reichlich Endorohine verschütten zu dürfen.

Ach hab ich s schon erwähnt? Ich habe mich gedehnt! In diesem Sinne einen Gruß an den Trainer: vielen Dank für dein Briefing, Michael.

Das war der Plan, jetzt zur Realität

Auf der Autobahn Richtung Duisburg macht mein Auto merkwürdige Geräusche. Auf dem Parkplatz Rheinorange soll es als VP im Ziel stehen. Der Parkplatz ist jetzt eine Baustelle und ich stehe dann auf einem Radweg und die Kupplung hat sich von mir verabschiedet. Die Bauarbeiter mit Klemmbrett unter dem Arm sind nicht amused und fordern mich auf zu fahren... Rainer, jetzt auch mein Retter, schleppt mich auf einen regelkonformen Parkplatz ab. Das Abschleppseil habe ich mir zwischenzeitlich geliehen.

Weiter gehts nach Hagen. Dort sammeln wir ein Crewmitglied ein und fahren weiter nach Werl zu Michael und Naina für weitere Orga. Unser Zeitplan gerät ins Wanken.

Rainer und ich fahren weiter nach Salzkotten. Dort warten wir auf den Anruf von Michael mit der Info, wann er in Hagen sein wird.

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Um 4.15 Uhr steigen wir ein, um Michael von Hagen aus für einen HM zu begleiten. Er hat zu dem Zeitpunkt bereits 60 k in den Beinen und ist die Nacht durchgelaufen. Wir ziehen ihn zu seiner Crew, die mit einem mobilen VP wartet. Rainer und ich sind dann zu zweit weiter.

Das Wetter war gut und wir haben die schönen Aussichten genossen, die das Ruhrgebiet zu bieten hat und Brücken und unser Projekt, einfach Alles!

Die Stimmung war bestens, die Kondition und mentale Stärke ebenfalls. Ein paar Zipperlein gab es natürlich auch. Bis zum VP von Wat läuft? wurden wir mit verpflegt. Dann wurde der Abstand zu groß und wir haben nach Rainer's Roadbook die VPs aufgesucht: Bäcker, Kaufland, Tennisclub Haus Scheppen. Da wir ohne Prolog gestartet sind, haben wir so die fehlenden km wieder wett gemacht.

Die Zeit haben wir uns genommen und die vielen Kalorien haben wir durch zusätzliche Treppenläufer wieder ausgeglichen, denn sooo einfach sollten die VPs nicht zu erreichen sein. Es gab ja auch die ein oder andere Durststrecke in der prallen Sonne zu bewältigen.

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Nach 100 k haben wir glücklich das Rheinorange erreicht.

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Startzeit : 4.17 Uhr Dauer: 14.36. 50 h Distanz: 100 km

Da waren wir ... aber wie jetzt wegkommen? Mit meinem Auto sicherlich nicht. Schlußendlich sind wir mit 2% Restakku mit dem Zug nach Dortmund, mit dem Taxi nach Hagen und mit Rainers Auto nach Salzkotten gefahren. Ein ereignisreiches, wunderschönes TTdR Wochenende neigte sich dem Ende zu.

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Aber da war ja noch der 8. und letzte Ballonathon ... ergo sind wir um 6 Uhr wieder auf und sind nach Bönen gefahren. Dort haben wir uns noch bei Jan Philipp bedanken können und sind eine Runde halb gelaufen und halb gewandert, da etwaige Zipperlein nun doch sehr präsent waren. Es war fantastisch!

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Das Auto habe ich von meinem Schrauber aus Dortmund abschleppen lassen. Es bekommt eine neue Kupplung ...

Sportliche Grüße, Ilo

... oder zu Fuß auf der Bertha Benz Memorial Route von Mannheim nach Pforzheim

Text und Bilder: Fabian Benz, 01.06.2020

01 Einleitung
Hintergrund:
02 EinleitungMit dem Benz Motorwagen Nr. 3 fuhren am 1. August 1888 früh morgens, als Carl noch schlief und so nichts mitbekam, Bertha und ihre beiden Söhne von Mannheim los. Nach etlichen Herausforderungen auf der Strecke (z.B. „Benzin wurde in Apotheken gekauft, Öl in der Zigarrenfabrik, kleinere Reparaturen erfolgten mit Haarnadel und Strumpfband, an einem zu steilen Berg musste geschoben werden) kommen sie am selben Tag spät abends bereits bei Dunkelheit in Pforzheim an. Damit ist die erste Fernfahrt mit einem Auto gelungen.
Bei mir:
Vorweg die „reinen“ Fakten:
etwas mehr als 106 km, 900 hm, knapp 12 Stunden, Temperatur von durchschnittlich 25 °C (Min. 19°C, max. 33°C). Gelaufen wurde fast überwiegend auf dem Radweg parallel der Bundesstraßen B3 und B10. Entlang der gesamten Strecke gibt es zahlreiche Supermärkte/Tankstellen etc. zur Verpflegungsmöglichkeit. Anreise per Bahn nach Mannheim Hbf, Abreise von Pforzheim Hbf.
03 Wasserturm Mannheim
Mein Lauftag begann schon um kurz nach 6 Uhr mit der Anreise von Bruchsal mit der Bahn zum Hauptbahnhof Mannheim. Von dort sind es zu Fuß noch ca. 1 km bis zu meinem anvisierten Startpunkt, dem Benz-Denkmal an der Augustaanlage in der Nähe des Wasserturms. Das Denkmal ist eine Bronzenachbildung des ersten Automobils in Originalgröße. (Anmerkung: das Denkmal ist teilweise auch sehr umstritten, weil im Jahr 1933 eingeweiht und von einem Künstler, der dem NS-Regime nahestand. Aber das soll hier nicht weiter thematisiert werden).

04 Weg
Nach dem Start führte die Strecke dann mit immer mal wieder kurzen Streckenabschnitten am Neckar gen Osten über Ilvesheim-Ladenburg bis zur B3 in Schriesheim (ca. km 18). Über die gesamte Strecke hinweg findet man immer wieder Beschilderungen mit „Bertha-Benz-Memorial-Route“.

05 Museum
In Ladenburg führt die Strecke auch an dem Dr.-Carl-Benz-Museum vorbei, welches bis in die 1920er Jahre als Fabrikhalle für die Herstellung von Fahrzeugen diente. Heutzutage kann man hier diverse original Fahrzeuge und Werkzeuge oder Nachbauten begutachten.)

06 Route
Von Schriesheim führt die Strecke letztendlich entlang der B3 in Richtung Süden bis nach Grötzingen bei Karlsruhe (ca. km 80). Fast über die gesamte Strecke hinweg führt auch ein separater Radweg nebenher. So ging es dann nach Dossenheim, Heidelberg, Rohrbach, Leimen, Nußloch nach Wiesloch. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist hierbei die Stadt-Apotheke in Wiesloch (ca. km 38).

07 Apotheke

Diese gilt auch als die erste „Tankstelle“, denn Bertha musste damals den leeren Tank auffüllen mit Ligroin, welches in der Apotheke erworben werden konnte.

08 Stein

Danach führt die Strecke weiter über Mingolsheim, Langenbrücken, Stettfeld, Ubstadt, Bruchsal, Untergrombach, Weingarten bis nach Grötzingen. Bis hierher sind bereits 80 km geschafft, fast überwiegend ohne relevante Höhenmeter.

09 Route

10 Schloss Bruchsal

Schloss Bruchsal

11 Eis

Das verdiente Eis

12 Gymnasium

"Alma Mater"

13 Durchatmen

Durchatmen, bevor jetzt die Höhenmeter kommen

Dies wird sich jetzt ändern, ab nun geht es zunächst noch moderat, spätestens ab km 90 dann auch knackiger bergan. Die Steigung machte damals Bertha und dem Gefährt zu schaffen, sodass abschnittweise bergan von Hand geschoben werden musste.

14 BenzstrasseDie Strecke führt weiter Richtung Osten auf der B10 bis nach Pforzheim mit Zwischenetappen in Berghausen, Söllingen, Kleinsteinbach, Wilferdingen, Königsbach, Stein, Eisingen. Von den insgesamt ca. 900 positiven Höhenmeter über die gesamte Strecke erstrecken sich ca. 600 hm auf den letzten 15 km. Die letzten ca. 5 km führen dann wieder bergab in den „Talkessel“ von Pforzheim.

Als Ziel habe ich das Benz-Denkmal in Pforzheim am Weisenhausplatz auserkoren bzw. der Fluss Enz. Nach knapp 12 Stunden erreichte ich auch das Ziel, jedoch muss ich auch ehrlich zugeben, dass ich durchaus erschöpft war. Der lange Tag mit warmen Wetter, praller Sonneneinstrahlung und teils knackigen Anstiegen auf den letzten 15 km sind nicht zu unterschätzen. Umso froher war ich sitzend im Zug bei der Abreise vom Pforzheimer Hbf zurück nach Bruchsal.

15 Pforzheim

Wie lange letztendlich Bertha und die beiden Söhne für die gesamte 106 km lange Strecke benötigten ist nicht eindeutig überliefert, beziehungsweise es gibt widersprüchliche Angaben von 12-15 Stunden. Überliefert ist jedoch, dass sie früh morgens losfuhren und am selben Abend bereits bei Dunkelheit in Pforzheim ankamen, und zwar Anfang August im Jahr 1988 (selbst der genaue Tag ist nicht eindeutig überliefert).
Die Rückfahrt von Pforzheim wieder nach Mannheim trat Bertha Benz übrigens 3 Tage später an. Diese Route führt auf einer anderen Strecke ca. 90 km über u.a. folgende Orte: Pforzheim-Bretten-Bruchsal-Hockenheim-Schwetzingen-Mannheim. Somit habe ich auch noch ein weiteres Laufziel für einen nächsten langen Lauf vor mir  
Weitere Informationen für Interessierte:
Bertha Benz Memorial Route e. V. und den Bertha Benz Memorial Club e. V
(Nachtrag: bevor jetzt diverse Autogrammanfragen kommen: ich bin natürlich nicht der Nachkomme von Bertha und Carl Benz, zumindest nicht in einem mir bekannten direkten Verhältnis)

 

Text und Bilder: Sebastian Gonschorek, 19.05.2020

Sebastian war Anfang März unterwegs auf dem Weserberglandweg, ein 225 Kilometer langer Weitwanderweg von Hann. Münden bis nach Porta Westfalica. Zu dieser Zet war das Übernachten in Hotels/Gasthöfen noch möglich. Hier ist sein Bericht dazu.

Wenn das Wetter nicht das Beste ist…

Der Weserberglandweg beginnt in Hann. Münden, “wo Werra sich und Fulda küssen...“, somit auch der Ausgangspunkt für mich. Nach einem kurzen Spaziergang vom Bahnhof durch das Fachwerkstädtchen und einem kurzen Blick auf die Knutscherei beider Flüsse startete meine Tour am Weserstein. Danach folgt direkt ein Anstieg, der mit einem schönen Blick auf die Stadt und die 3 Flüsse belohnt wird. Anschließend schlängelt sich der Weg durch und später entlang des Reinhardswaldes, eines der am wenigsten besiedelten Gebiete Deutschlands. Das war auch Programm, denn auf der 1. Etappe traf ich niemanden. Dies kann aber auch daran liegen, dass der Weg in einem schlechten bis katastrophalen Zustand war, was ein Laufen teilweise unmöglich machte. Ständig war ich auf der Suche nach trockenen Stellen, um irgendwie mit halbwegs trocken Schuhen/Socken voran zu komme bzw. nicht ganz im Schlamm zu versinken. Dies hat eher schlecht geklappt und somit war die Nässe (auch von oben) mein ständiger Begleiter. Auch die wasserdichten Socken haben daran nichts geändert. Die Harvester haben halt ganze Arbeit geleistet.
Irgendwann spuckte mich der Wald an der Sababurg aus. Diese ist den meisten wohl eher als das sagenumwobene Dornröschenschloss der Brüder Grimm bekannt. Das Schloss war aber leider in einem Tiefschlaf, somit blieb mir ein Blick in das Innere verwehrt. Die letzten 15km vor Bad Karlshafen waren dann noch einmal eine richtige Herausforderung, da auch hier die Forstwirtschaft den Weg beseitigt und durch Schlammfurchen ersetzt hat. Ich hoffe, dies ändert sich auf der 2. Etappe, ansonsten muss ich mir echt eine Alternative überlegen. Spaß macht das nämlich nicht. Nach 6:45 Std. habe ich mein Etappenziel Bad Karlshafen erreicht und meine Schuhe in der Weser gewaschen.

Länge: 46.26 km
Dauer: 6:45 Std.
Höhenmeter: 1.114 m

Etappe1

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Die 2. Etappe auf dem Weserberglandweg führte mich von Bad Karlshafen nach Bodenwerder. Direkt nach dem Start machte ich einen Abstecher zum Weser-Skywalk, einer Aussichtsplattform, von der man einen traumhaften Ausblick über das Wesertal hat. Anschließend führte mich der Weg in Richtung des Naturparks Solling-Vogler. Die Highlights unterwegs waren der Hutewald (ein Eichenwald mit halbwild lebenden Nachfahren der Auerochsen und Exmoorponys), das Hochmoor Mecklenbruch und das Hellental. Nach dem ich gestern vom Regen begleitet wurde, hat dies heute der Sturm übernommen. Der Weg war deutlich schöner als auf der 1. Etappe. Nur ein kleiner Abschnitt mit 7km Länge kurz vor dem Ende raubte mir die letzte Kraft. Hier lagen unzählige umgestürzte Bäume auf dem Weg, der zudem an die Schlammschlacht vom vorherigen Tag erinnerte. Nun bin ich in Bodenwerder, aber den Baron von Münchhausen habe ich noch nicht getroffen. 

Länge: 70.04 km (116.3 km)
Dauer: 10:01 Std. (16:46 Std.)
Höhenmeter: 1.920 m (3.034 m)

 Etappe2

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Die 3. Etappe auf dem Weserberglandweg führte mich von Bodenwerder nach Hameln. Kurz nach dem Start und einem knackigen Anstieg gab es noch einmal einen tollen Ausblick über Bodenwerder und das Wesertal. Danach ging es mal kurz an der Weser entlang bevor der Weg dann linksseitig bergauf in die Ottensteiner Hochebene verlief. Ein Highlight auf der Etappe war sicherlich die Hämelschenburg (gilt als eines der schönsten Renaissanceanlagen Deutschlands). Leider konnte ich den Anblick nicht so richtig genießen, da es gerade mal wieder ordentlich geregnet hat. Der Sturm, gefühlt immer von vorne, und der Regen haben mich treu begleitet. Ich werde die 2 bestimmt vermissen...
Länge: 44.94 km (161.24 km)
Dauer: 6:38 Std. (23:24 Std.)
Höhenmeter: 954 m (3.988 m)

Etappe3

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Die 4. und somit auch letzte Etappe auf dem Weserberglandweg führte mich von Hameln nach Porta Westfalica. Eines vorweg, das Wetter war heute traumhaft mit viel Sonne und wenig Wind. Aber nicht nur deswegen war die Etappe heute die schönste. Der Weg durch den Süntel mit dem anschließenden Höhenzug parallel zur Weser war das Highlight an sich. Dazu immer wieder spektakuläre Ausblicke wie zum Beispiel am Hohenstein oder an der Paschenburg. Eine Sache muss ich noch besonders erwähnen: der Apfelkuchen am Luhdener Klippenturm! Allein deswegen lohnt sich der Lauf. Nach einem stetigen Auf und Ab habe ich dann mein Ziel, das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica erreicht. Die 2000hm vom heutigen Tag machten sich dann doch ordentlich bemerkbar.
Mein Fazit: Der Weserberglandweg ist gerade im Bereich Solling-Vogler und auf dem heutigen Abschnitt ein echtes Highlight. Manche Abschnitte sind vom Sturm und den nachfolgenden Forstarbeiten leider echt gebeutelt. Die gute Ausschilderung macht das Navi überflüssig. Sollte sich jemand den Weg vornehmen, dann wählt einfach besseres Wetter.
Länge: 61.74 km (222.98 km)
Dauer: 8:47 Std. (32:11 Std.)
Höhenmeter: 2.047 m (6.035 m)

Etappe4

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Ziel
Weitere Bilder auf www.ultraweit.de

Logo4 gr 660Als Veranstalter hatten wir uns schon sehr auf unser kleines Jubiläum gefreut, wenn wir am 5. September die 5. Austragung des BUFs anbieten. Aktuell ist eine Austragung allerdings offen und niemand weiß, ob wir die Veranstaltung ausrichten dürfen. Die Spielregeln der „Neuen Normalität“ sind ja noch nicht veröffentlicht und möglicherweise passen die Restriktionen nicht zu unserem Konzept, welches ja mit dem Begriff „Festival“ sogar Teil des Namens ist.

Wir wollen gemeinsam laufen, Spaß haben, uns gegenseitig helfen und schöne Dinge erleben. Nach „Großveranstaltungen“ mit deutschen Meisterschaften in den letzten beiden Jahren sollte es in diesem Jahr etwas beschaulicher zugehen. Aber geht das im Jahre 2020?

Insgesamt haben wir die Ausrichtung an drei Bedingungen geknüpft:

1. Die Veranstaltung muss erlaubt sein.

2. Die Einschränkungen müssen umsetzbar sein.

3. Die beiden ausrichtenden Vereine Adler-Langlauf-Bottrop und LG Ultralauf müssen die Durchführung als verantwortbar und die Einschränkungen als hinnehmbar einschätzen.

Beispielsweise wären Einschränkungen des Programmes, z.B: keine Staffeln denkbar, das Tragen von Mundschutz der Läufer oder das Sicherstellen vom Mindestabstand am Versorgungspunkt eher nicht.

Wir würden ein Hygienekonzept ausarbeiten und mit den Behörden abstimmen. Erste Signale stimmen zuversichtlich und einige Ideen zur Risikoreduzierung gibt es auch schon, sodass wir aktuell recht zuversichtlich sind, den 6- und 24-Stunden ausrichten zu können.

Die Verantwortung erstreckt sich nicht nur auf die Läufer, sondern insbesondere auf die zahlreichen, notwendigen Helfer, aber auch die Betreuer und Zuschauer.

Aktueller Fahrplan:

Im Mai, wenn die Landesregierung das nächste Mal über Lockerungen nachgedacht und hoffentlich die Grundlagen zur Genehmigung von Outdoorsportveranstaltungen präzisiert hat, wollen wir uns „vorläufig festlegen“ und die Ausschreibung überarbeiten. Eine endgültige Entscheidung wollen wir bis Anfang Juli treffen.

Sollten wir dann die Veranstaltung absagen, so möchten wir - Stand heute - allen angemeldeten Teilnehmern ihr bereits bezahltes Startgeld zu 100% zurückerstatten. Wir planen ebenfalls die Stornierungsbedingungen zu ändern, sodass alle Teilnehmer von ihrer Meldung zurücktreten können und entweder ihr Startgeld zurückbekommen oder den Startplatz übertragen können.

Mit Sicherheit wäre es die einfachere Lösung, den Lauf einfach abzusagen.

Über die Internetseite der Veranstaltung informieren wir euch regelmäßig über den aktuellen Stand der Planung.

Viele Grüße und bleibt gesund und fit

Für das Organisationsteam

Markus Sobolewski (Sportwart Adler-Langlauf Bottrop) und Michael Irrgang (Sportwart LG Ultralauf)

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Bild: Hermann Fischer beim BUF 2019

Text und Bild: Michael Irrgang, 06.05.2020

WfL LogoTexte und Bilder: Teilnehmer, Logo vom Veranstalter bereitgestellt, 04.05.2020

Über 77.000 Läuferinnen und Läufer aus über 100 Ländern nahmen dieses Jahr an diesem globalen Event teil, das Corona-bedingt ausschließlich per Handy-App gesteuert wurde. Im Prinzip funktioniert das so, dass alle Starter nach einem Countdown auf einen Startbutton klicken und dann auf einer selbst gewählten Strecke loslaufen. Per GPS wird die gelaufene Strecke gemessen und auf einen Server übertragen, der aus der Gesamtheit der Daten eine virtuelle Rangliste berechnet und online zum Mitverfolgen bereitstellt.

Das Ende ist allerdings nicht nach einer gewissen Distanz oder Zeit erreicht, sondern es ist ein „Lauf gegen ein Auto“, welches 30 Minuten nach dem Läuferstart die Verfolgung aufnimmt.

Für einen Halbmarathon hat man etwa 1:54 Stunden Zeit und für einen Marathon 3:06 Stunden. Je schneller man läuft, desto später wird man überholt. Der Gewinner, Michael Taylor, ist 69,9 km gelaufen, wozu ein Tempo von 3:36 min pro km erforderlich war. Hammer!

Jens Kruse aus Kiel hatte die Idee, ein LG Ultralauf-Team an dieser Veranstaltung anzumelden, denn diese Dezentralisierung, dass jeder für sich läuft und dennoch Teil einer Mannschaft ist, passt doch super zu unserer Vereinskultur. Und, dass die Erlöse auch noch für die Forschung zur Querschnittslähmung genutzt werden, motiviert noch mehr zum Mitmachen.

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Insgesamt bestand unser Team aus 10 Läufern. Zu unseren Vereinskollegen gesellte sich Jörg Heiner aus Wenden dazu, den wir in Kandel näher kennenlernten. Von den knapp 4000 Teams belegten wir den sehr guten 224. Platz und hatten eine der besten Werte für die durchschnittliche Weite überhaupt. Tolles Teamergebnis!

  1. Heiner, Jörg (GER), 45,79 km
  2. Meissner, Karsten (GER), 38,96 km
  3. Oeppert, Ulf (GER), 37,00 km
  4. Gonschorek, Sebastian (GER), 30,43 km
  5. Kirsch, Georg (GER), 29,34 km
  6. Gottschalk, Katrin (GER), 28,92 km
  7. Kruse, Jens (GER), 28,09 km
  8. Irrgang, Michael (GER), 24,68 km
  9. Bomm, Michael (GER), 22,99 km
  10. Kolter, Mechthild (GER), 19,35 km

 

Anmerkung: Ulfs Leistung wurde zunächst aufgrund technischer Probleme nicht gemessen, aber später nachgetragen.

Fast alle haben zu ihrem Rennen einen kurzen Bericht geschrieben und mit einem Foto angereichert.

Joerg

Jörg Heiner

Das war alles recht spontan. Einen Tag vorher angemeldet und den Kurs kurz getestet ! Schön, dass mich Michael motiviert hat, als Gastläufer mitzumachen. Alles in allem eine schönes Training und mit 45,79 km und Pl. 10 in der M45 bin ich auch zufrieden !

Bis bald und ganz liebe Grüße Jörg 

Karsten

Karsten Meissner

Gehört und gelesen habe ich natürlich schon häufiger vom WingsforLife Wolrdrun, teilgenommen habe ich bisher jedoch noch nie. Meist, weil taggleich andere Wettbewerbe wie z.B. der Windhagen Marathon gesetzt waren. Dieses Jahr ist bekanntlich alles anders, so dass ich mich an dem spannenden Format versuchen konnte. Alles in allem schon eine verrückte Sache. Einer von über 60.000 Menschen, die zeitgleich vorm Catcher Car fliehen, aber trotzdem rennst du quasi für dich allein. Ich persönlich war auf einem 5 Kilometer Rundkurs an der schönen Sieg unterwegs. Für meinen Geschmack etwas asphaltlastig, aber nun gut. Die ersten 10 km habe ich aus Trainingsgründen bewusst als Tempolauf in SUB 40 gemacht, danach bin ich quasi schnellstmöglich ausgelaufen. Gerade hinten raus hat sich der schnelle Zehner schon schwer bemerkbar gemacht. Für einen Marathon hat es daher leider nicht mehr gereicht. Mit den knapp 39 km in etwas unter 3 Stunden bin ich aber total zufrieden und ich muss sagen, es hat wirklich Spaß gemacht mit dem Auto im Nacken.

Sebastian

Sebastian Gonschorek

Mein Ziel war es, das Steinhuder Meer zu umrunden, bevor mich das Catcher Car einholt. Bei 30km für eine Umrundung durfte ich nicht bummeln und somit bin ich recht konstant zwischen 4:40 und 4:50 gelaufen. Dies hat gereicht, so dass ich nach 30.4km entspannt auf einer Bank auf das Auto gewartet habe, das schon 400m hinter mir war.

Georg

Georg Kirsch

Alle schlechten Dinge sind 3

Nach einigen Startschwierigkeiten mit der App schaffe ich es loszukommen. Auch beim „Flagship Run" verliert man anfangs wertvolle Zeit und Meter. Mir gefällt das Format sehr, denn eigentlich gibt es nur eine Taktik - Vollgas und hinten raus: Allout. Nachdem die vergangenen Teilnahmen entweder durch Wärme oder Nasskälte bestimmt waren, bringt diesmal der Wind eine Vorentscheidung. Ich habe mir einen rund 3km langen Rundkurs ausgesucht, den ich versuchen werde, so oft wie möglich zu laufen. Allerdings ist die Runde alles andere als Bestzeiten tauglich. Es geht eigentlich dauerhaft leicht hügelauf oder hügelab, dazu ein paar kurze Rampen hoch und wieder runter. Sie ist sehr windanfällig und zum großen Teil geschottert. Der Lauf wird dadurch zu einem Intervalltraining (was mir durch den Blick auf die KM-Zeiten später auch bestätigt wird). Gegenwind bergan geht es kaum vorwärts, da komme ich der 6-Minuten-Marke sehr nahe, die Seitenwindpassage nutze ich zum Krafttanken, bei Rückenwind bin ich hügelhoch und -runter mit fast 4 Minuten pro Km unterwegs. Das halten meine schlechten "Corona-Trainings-Beine" nicht lange durch. Nach 10km und 46min muss ich mir eingestehen, dass heute keine gute Leistung rumkommen wird und ich auch bei meiner dritten Teilnahme es nicht schaffe, die Marathon-Marke zu knacken. Nach 15km sind überhaupt keine Körner mehr in den Beinen und ich schaffe es nicht im Ansatz, über die Hügel anständig zu drücken. Auch hügelab kann ich es nicht rollen lassen. Nach knapp 19km beschließe ich etwas zu trinken und zu gehen - danach steigen die KM-Schnitte weiter deutlich an. Ich erfreue mich am duftenden Raps und hoffe auf ein Zeichen des Catcher-Cars. Gegenwind hügelauf gehe ich ein zweites Mal. Mal läuft es und mal eben nicht. Nach 29 relativ frustrierenden Kilometern ertönt endlich das erlösende Signal. Dann auf ein Neues im kommenden Jahr - hoffentlich wieder bei einem Flagship Run. Das gemeinsame Laufen macht doch mehr Spaß.

Katrin 

Katrin Gottschalk

Wings for Life World Run in Hong Kong

Mangels Alternativen für einen Nachtlauf hatte ich mir den Happy Valley Racecourse mitten in Hong Kong als Location rausgesucht. Auf der 1.3 km-Asphaltrunde, die auf der Innenseite der Pferderennbahn verläuft, trainieren zu jeder Tages- und Nachtzeit Hunderte an Läufern. GPS-Genauigkeit ist so eine Sache, wenn man umgeben von Wolkenkratzern in einem Talkessel im Kreis läuft… Aber für einen flotten Trainingslauf sollte es gut genug sein. Große Ambitionen hatte ich keine, zumal die Hitze und Schwüle in den letzten Tagen fast unerträglich waren. 28 Grad (gefühlt 31 Grad) hatte es beim Start um 19 Uhr, und um 22 Uhr sollten es immer noch 26 Grad (gefühlt 29 Grad) sein, bei 82% Luftfeuchtigkeit. Zum Sport reduziert man die Kleidung auf das absolut Notwendigste, trotzdem klebt nach 15 Minuten alles am Körper. Und man muss natürlich viel trinken. Ich wollte im 4:40er-Tempo anlaufen. Das tat ich auch (laut Garmin), war aber etwas irritiert, dass die App nur 4:55er-Tempo suggerierte. Die ersten 20 km verbrachte ich also mit Kopfrechnen, um die Differenz zu analysieren und herauszufinden, wie lange ich denn laut App unterwegs sein würde. Ich lief durchweg konstantes Tempo, nach zwei Stunden im Kreis laufen in der Sauna hatten jedoch sowohl Körper als auch Kopf immer weniger Lust. Die einzige Aufmunterung boten die beiden Asiaten, die im Uhrzeigersinn für Wings for Life unterwegs waren (wir drei anderen liefen die Runde gegen den Uhrzeigersinn) – man nickte sich kurz zu, wenn man aneinander vorbei lief. Nach einem Toilettenstopp bei km 27 war das Catcher Car dann auch nicht mehr weit und bereitete dem Leiden das ersehnte Ende. 30,35 km laut Garmin und 28,9 km laut App, aber ich war platt wie nach einem Marathon – die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen.

Jens 

Jens Kruse

„Laufen für die, die nicht selber laufen können“ hat für mich ja eine besondere Bedeutung. Umso mehr habe ich mich über die zahlreiche Teilnahme der LG Ultralauf gefreut. Da ich seit Februar keinen richtigen Wettkampf mehr gelaufen bin, war ich in den letzten Wochen in Vorbereitung auf den WFL auch wieder etwas motivierter, als im März, als eine Wettkampfabsage bzw. -verschiebung nach der anderen eintrudelte.

Ich konnte den Lauf sehr gleichmäßig laufen und das Wetter passte auch. Lediglich nach km 24 und den ersten zwei Stunden ließ ein Sandweg und heftiger Gegenwind meine Durchschnittszeit etwas sinken. Und da mein letzter wirklich langer Tempolauf nun auch schon einige Wochen her war, hatte ich nichts mehr zuzusetzen.

Mit meiner Leistung von 28 km bin ich sehr zufrieden, immerhin 3 km über dem Wunschziel.

Vielleicht besteht ja nächstes Jahr die Chance, an einem Lauf irgendwo vor Ort teilzunehmen und den einen oder anderen von uns persönlich zu treffen ...

Mic1

Mic2Michael Irrgang

Im Vorfeld hatte ich leichte Motivationsprobleme. Einen Halbmarathon hatte ich mir zugetraut, hatte aber überhaupt keine Lust auf einen schnellen Lauf. Aber je näher der Start kam, desto mehr konnte ich mich mit der Idee anfreunden. Das Wetter war super und meine Runde war etwa 2,2km lang und gut zu laufen. Die ersten 5 km bin ich wie geplant gelaufen, dann haben meine Beine zu meiner eigenen Überraschung beschleunigt. Später konnte meine Uhr 5 neue Rekorde vermelden, darunter eine neue 10km-Bestzeit von 50:17 min. Ich hätte nie gedacht, dass ich noch so schnell laufen kann, aber irgendwie war ich doch gefangen in der virtuellen Wettkampfatmosphäre und habe mich echt angestrengt. Am Ende wurden es 24,68 km, was einem für mich vorher unvorstellbaren Tempo von 5:10 Minuten pro km entspricht.

Mein Resümee: Wenn ich Spaß an so etwas hätte, wäre ich kein Ultraläufer geworden, aber ab und zu kann man so etwas ruhig machen.

 

Mechthild

Mechthild Kolter 

Als ich den LGU-Newsletter Anfang April bekommen habe, war eigentlich klar: Das Format des Wings for Life Worldrun klingt super und da werde ich mitmachen. So habe ich dann am Sonntag gegen 13:00 Uhr die App gestartet und meine Lieblingsrunde über 20,5km gewählt - ich hatte etwas mehr als 20km geplant. Morgens während der Woche sind diese Wege sehr idyllisch und werden kaum von anderen Leuten frequentiert. Schnell habe ich gemerkt, dass am Sonntagmittag bei Sonnenschein viele Menschen diese Feld- und Waldwege lieben (Radfahrer, Fußgänger und Hundebesitzer in Gruppen sowie Familien) und jeder der Meinung ist, dass diese Wege ihm alleine gehören. Daher habe ich dann nach 9km meine normale Runde verlassen und bin auf Fußwegen direkt an der Straße gelaufen. Das war nicht wirklich zielführend. Das Laufformat finde ich immer noch klasse - aber vielleicht zu einer anderen Uhrzeit oder einem anderen Wochentag.

Ulf

Ulf Oeppert

Eieiei, so viel Vorfreude und gefühlt gute Form, bester Familien-support, tolles Wetter und egtl. auch die Technik im Griff - zwei Testläufe die Woche problemlos... Countdown lief, alle Häkchen auf Grün, "Start" gedrückt und los (habe mich spontan doch für einen Ausflug in Flur& Wald entschiedn zuerst, da ich noch oft genug um den Block laufen würde). Strava gleich nach dem Loslaufen auch Aufzeichnung gestartet und guter Dinge sehr zügig los - um die 4:00/K Nach 3 Km rief meine Frau an, daß die live-website mich nicht laufen anzeigt...bin erstmal unbeeindruckt weiter, habe dabei versucht die App&Aufzeichnung wieder zu starten, es hieß was von GPS schwach... Dachte, naja, wenigsten läuft Strava mit und evtl. wird's ja noch. Bin die 10k in genau 40' durch mit sehr guten Beinen...als mir dämmerte, daß selbst ein später Start der Aufzeichnung den rausgelaufenen Vorsprung vor dem Besenwagen nicht mehr registrieren kann. Das hat dann schon die Top-Motivation geraubt, zeitgleich schien es eh sinnvoll, Tempo rauszunehmen. Bin dann durch unseren Ortsteil rel. kreuz-und quer gerannt, dabei immer wieder am belebten Skaterplatz vorbei und auch Tennisspieler gesehen (privater Platz ;)). Ab ca. 25K habe ich von Weitem den (mir unbekannten) Strava Kollegen gesehen, den ich zum Mitlaufen angeregt hatte und bin bewusst zu ihm aufgeschlossen um Kontakt zu knüpfen (damit deutlich verlangsamend was mir aber passte) - habe ihn ca. 20Min zu 'ner neuer HM Bestzeit "gezogen" und danach wieder alleine weiter. Von der Familie kamen dann ca. alle 5 Min. Zwischenstände, wo das Auto jetzt wäre, so daß ich abschätzen konnte, wann ich eingeholt wurde und die Strava-session beendet habe. Ca. 37K in 2:50 mit 13' Stillstand v.a. als ich und meine Tochter versucht haben, die App Aufzeichnung doch noch zu retten... Naja, somit sind heute die Beine wenigstens nicht maximal schwer und ich werde meine LGU Feuertaufe hoffentlich noch heuer bei einem gemeinsamen Rennen bestreiten. Mit dem WfLife Run habe ich jedenfalls noch 'ne Rechnung offen, aber schon allein das "Kribbeln" und die Fokussierung in der Vorwoche waren ne schöne Abwechslung und der Lauf liefert reichlich Grund, die Tage ordentlich lecker Kalorien zu futtern, zumal am Sonntag der nächste "Corona-Zeit" Geburtstag bei uns ansteht. An Alle Mitstreiter gestern bitte mein fettes Kompliment - bin gespannt auf die Kurzberichte! Bleibt's gesund und guter Dinge!

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