Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

Text: Michael Irrgang, Bilder: Michael Irrgang, Martina Stumpf-Irrgang, 03.08.2021

Vom 28. August bis zum 1. September fand in Langscheid am Sorpesee ein Laufseminar für Ultralaufeinsteiger statt. Das heißt nicht „für Jüngere“, sondern die Zielgruppe sind Läuferinnen und Läufer, die noch nicht so lange auf den ganz langen Strecken unterwegs sind und nun die Grundlagen erlernen wollen, die wichtig sind, um sich weiterzuentwickeln, gesund zu bleiben und sowohl im Training als auch im Wettkampf außerdem noch Spaß haben wollen. Die Bandbreite des Alters war etwa von 25 bis 65 Jahre, aber die Gruppe war fantastisch. Alle Teilnehmer waren sehr interessiert, konnten in den Gesprächen ihre Erfahrungen einbringen und machten bei den Praxisübungen engagiert mit. Und die waren überwiegend recht anspruchsvoll.

Das Seminar sollte ursprünglich Ostern 2020 stattfinden, war dann auf Ostern 2021 und schließlich auf Ende Juli verschoben worden. Aber nun konnte es stattfinden, worüber sich alle sehr freuten.

Die Veranstaltung begann am Donnerstag mit einer kleinen Einführung, bei der bereits darauf hingewiesen wurde, wie komplex gutes Ultramarathontraining ist. Denn um effizient zu trainieren und bei Wettkämpfen gut durchzukommen, müssen viele Leistungsbausteine entwickelt werden, beispielsweise Schnelligkeit, Ausdauer, Ernährung und mentale Techniken.

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Die erste sportliche Einheit fand direkt auf dem Parkplatz der Unterkunft statt. Wir hatten uns im Bildungszentrum Langscheid einquartiert, was eine sehr gute Wahl war. Die Zimmer, das Essen, unser Seminarraum waren für uns perfekt, die Mitarbeiter alle sehr nett und hilfsbereit.

Koordination war das Thema der Übungen. Gerade Trailläufer, die häufig auf unebenen, rutschigen Untergründen laufen, dabei viele Kurven und steile Abschnitte auf ihren Wegen haben, benötigen hier eine hohe Kompetenz. Wir machten viele Übungen zur Verbesserung der Trittfrequenz, des Gleichgewichtsinnes, der Rhythmisierung und auch zur Kräftigung der Fußmuskulatur.

Am Freitagmorgen stand schon vor dem Frühstück die erste Laufeinheit auf dem Programm. Eingebettet in den morgendlichen Lauf durch das schöne, hügelige Sauerland wurden einige Tipps gegeben, wie man berghoch, bergab und mit Stöcken laufen sollte. Wie üblich ist der Freitag der Techniktag, denn im ausgeruhten Zustand ist die Verletzungsgefahr gering und der Nutzen hoch.

Nach dem Frühstück wurden in einem Vortrag erläutert, was man alles unter Athletiktraining versteht und warum das so wichtig für uns Ultraläufer ist. Anschließend gab es eine kurze Trainingseinheit mit dem klassischen Aufbau Aufwärmen, Mobilisieren, Lernen neuer Übungen und Workout. Da zeigten sich schon gewaltige Unterschiede und vereinzelt Defizite, die oft zu Verletzungen führen, wenn man nicht frühzeitig aktiv durch Übungen gegensteuert.

Noch am Vormittag gab es dann eine Übersicht über die Trailrunning-Anforderungen und typische Trainingsmöglichkeiten, bevor es wieder nach draußen zu den Übungen ging.

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Tatjana Diekmann, Peter Vorstermann, Mauricia von Siegler und Rebekka Klinken bei einem Bergsprint.

Es gab drei Stationen, an denen unterschiedliche Trainingselemente geübt wurden. Im nahe gelegenen Kurpark mit einem unterschiedlich steilen Weg wurden Bergsprints geübt. Dabei wurden gleichzeitig Körpergefühl wie Lauftechnik geschult. Es gab durch Hütchen markiert drei Wendepunkte, für die die Läufer etwa 30, 45 bzw. 60 Sekunden benötigten. Es galt zunächst, möglichst schnell zweimal bis zur unteren Marke zu laufen, dann nach einer kleinen Pause zweimal bis zur Mitte und schließlich zweimal ganz nach oben. Am nächsten Tag wurden dann anhand eines Videos Unterschiede des Laufstils herausgearbeitet sowie Vor- und Nachteile besprochen.

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Nach dem Treppentraining ergab sich dieses Gruppenbild

Anschließend ging es zur Promenade, wo auf einer wunderbaren Treppe ein wenig Treppentraining absolviert wurde. Treppentraining belastet deutlich weniger die Achillessehne und ist eine ideale Trainingsmethode. Auch bei diesem nicht ganz einfachen Trainingsblock sind alle Teilnehmer total engagiert die Treppe rauf- und runter gerannt und gehüpft. Bei dem sonnigen Wetter hat das alles riesigen Spaß gemacht. Die dritte Station führte die Serpentinen unterhalb der Staumauer hoch, geschätzte 500 Meter mit 80 Höhenmeter. Die Aufgabe bestand darin, mit einer gleichmäßigen Schrittfrequenz den Berg bis nach oben zu laufen, wobei bei wechselnder Steigung durch Änderung der Schrittlänge die Beanspruchung möglichst konstant gehalten werden sollte. Diese Übung wurde ja zuvor aufgebaut, aber es war dennoch für einige überraschend, dass sich so schnell eine Lauftechnik und Körpergefühl entwickeln konnte.

Nach dem Mittagessen gab es zunächst einen Vortrag über Trainingspläne und Wettkampftaktik für Trailläufe der Kategorie 80km in den Alpen, bei dem man unter anderem sehen konnte, wie die Trainingselemente zu einem Plan zusammengesetzt werden.

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Jürgen Geier und Christine Herzog beim Functional Training

Unsere Trainerin Melanie Fraas führte anschließend in das Konzept des Functional Trainings ein, bevor sie ein sehr abwechslungsreiches Praxistraining mit uns durchführte.

Vier kurze, intensive Praxiseinheiten an einem Tag und das einen Tag vor einem Wettkampf. Wie geht das denn, fragten sich einige Tailnehmer? Ist das sinnvoll? Denn am nächsten Tag sollte mit dem HOMAS ein 46km-Wettkampf absolviert werden und für einige sollte es der erste Ultra werden.

Natürlich geht das! Aber natürlich nicht so schnell, als wenn man ausgeruht am Start stehen würde. Aber in einem längeren Trailwettkampf ist man nach den ersten Bergen auch nicht mehr frisch, wenn vielleicht noch 50km gelaufen werden müssen. Ich war recht zuversichtlich, dass alle ins Ziel kommen, denn die HOMAS-Strecke ist schön und für Trailläufer eher anspruchslos: flach und asphaltiert.

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„Ich bin seit Ewigkeiten nicht mehr so schnell gelaufen“, freute sich Michael Bohm etwas überrascht von seiner guten Leistung.

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Gisela Vorstermanns, Petra Fornacon und Tatjana Diekmann freuten sich ebenfalls, dass der Lauf so gut geklappt hat. Für ihr Finish bekamen sie neben der Teilnehmermedaille eine Urkunde und einen Olivenzweig.

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Der Tag stand unter dem Motto „historische Läufe“, so steht HOMAS für „Historischer olympischer Marathon am Sorpesee“, weil zu dem geplanten Ostertermin des Laufseminars vor exakt 125 Jahren zuvor der erste olympische Marathon stattfand. So erfuhren wir in Vorträgen einiges über die Geschichte und kuriose Fakten zu den olympischen Marathon und zum Spartathlon und Regina Esser berichtete von ihrer Olympia-Teilnahme 1984 im Rudern. Mehr zum Lauf findet ihr in diesem Bericht: Bericht vom Historischen Marathon am Sorpesee (HOMAS).

Mit dem Lauf und den Vorträgen war der Samstag ein ungewöhnlicher, aber sehr schöner Tag so ganz ohne fachliche Trainingsvorträge und doch geprägt von großartigem Sport.

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Eine der schönsten Geschichte am Rande ist mit diesem Bild verbunden. Melanie Fraas und Susanne Raßmann finishten beim HOMAS ihren ersten Ultramarathon, nachdem sie zuvor nie länger als 25km liefen. Dass die letzte Runde verständlicherweise etwas weh tat, davon war bei der Siegerehrung nichts zu sehen.

Am Sonntag gab es dann noch die fehlenden Vorträge zum Training, zur Ernährung und zur Lauftechnik. Im Thema mentale Techniken erfuhren die Teilnehmer dann auch, dass eine positive Grundstimmung wichtig für überragende Leistungen ist. So schließt sich dann der Kreis zwischen Theorie und eigene Erhahrung, bzw. Beobachtungen.

Das Fazit aller Beteiligten – mich eingeschlossen – war, dass es ein superschönes Wochenende war. Viel gelernt, viel gemacht und viele neue Freunde gewonnen.

Das nächste Laufseminar findet vermutlich Pfingsten 2022 in Radevormwald statt. Es richtet sich eher an Fortgeschrittene, die sich beispielsweise im Herbst auf die WM im 100km-Lauf in Bernau vorbereiten.

Text: Michael Irrgang, Bilder: Martina Stumpf-Irrgang, 02.08.2021

In Erinnerung an den ersten Marathon, der bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit vor genau 125 Jahren in Athen ausgetragen und von Spiridon Luis gewonnen wurde, fand am 31.7.2021 in Langscheid am Sorpesee der HOMAS statt, das Akronym von „Historischer Marathon am Sorpesee“.

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Morgens bei der Startnummernausgabe auf der Seebühne in Langscheid

Mit kraftvollen Klängen aus Carl Orffs Carmina Burana wurden die ca 50 Läuferinnen und Läufer morgens auf die Strecke geschickt.

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Kurz nach dem Start führte die Strecke an dieser schmalen Stelle vorbei, was ohne Rückstau funktionierte, bevor über den Damm gelaufen wurde. Für die Teilnehmer galt es, dreimal die Sorpeseetalsperre zu umrunden, womit genau 45,9km zusammenkamen mit immerhin ca 150 Höhenmetern bei teilweise recht starkem Wind, der selten von hinten und oft von vorne kam.

Schnellster des Tages wurde Renè Strosny, der ab der ersten Kurve keinen Zweifel an seinen Absichten zuließ und mit konstanten Rundenzeiten in 3:25h das Rennen mit großem Vorsprung gewann.

Bei den Frauen gewannen gemeinsam Britta Hübner und Sylvia Faller in einer guten Zeit von 4:23 Stunden. Sie trafen sich Mitte der zweiten Runde und liefen den Rest gemeinsam.

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Direkt nach Zieleinlauf wirkten die gemeinsamen Siegerinnen Sylvia (links) und Britta (rechts) nicht wirklich erschöpft.

Für einige Teilnehmer war dieser Lauf der erste „richtige Wettkampf“ seit Jahren und so war das Wiedersehen innerhalb der Lauffamilie und das Tragen einer Startnummer ein großes Erlebnis.

Einige sind allerdings etwas zu optimistisch angelaufen und etwas eingebrochen, während sich andere das Rennen sehr gut eingeteilt hatten. Zur zweiten Gruppe zählte an diesem Tag Angela Strosny, die in ihrer letzten Runde einige Plätze aufholte und schließlich auf Platz 3 liegend mit einem Freudenstrahlen das Ziel erreichte.

Bei den Männern verlief das Rennen um die übrigen Podestplatzierungen ähnlich spannend mit einigen Positionswechseln. Letztendlich lag Dirk Thies auf Platz 3 hinter Ged Kirschke, der ebenfalls ein beeindruckend gleichmäßiges Rennen lief.

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Die besten drei Männer und Frauen wurden wie bei den ersten olympischen Spielen mit einem Olivenkranz (Kotinos) geehrt, der am Abend zuvor selbst gebunden wurde. Passend dazu gab es eine kleine Flasche hochwertiges Olivenöl, eine Urkunde und eine Teilnehmermedaille. Ein Plastikpokal wäre unserem Konzept nicht gerecht geworden und die Teilnehmer freuten sich über die ungewöhnliche Ehrung, die von den LG Ultralauf- Präsidiumsmitgliedern Evi Piehlmeier und Michael Irrgang durchgeführt wurde.

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Gut gelaunt beendete diese Laufgruppe die erste Runde. Tatjana Diekmann, Gisela Vorstermanns, Petra Fornacon und Mauricia von Siegler lernen sich beim gleichzeitig stattfindenden Laufseminar kennen und liefen als Team.

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Melanie Fraas und Susanne Raßmann freuten sich voller Stolz über ihr Finish, denn sie waren bisher nie länger als Halbmarathon gelaufen und absolvierten nun gemeinsam ihren ersten Ultramarathon. Wie alle Finisher bekamen sie einen Olivenzweig, der sicher einen Ehrenplatz in der persönlichen Trophäensammlung bekommt.

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Jan Förster beendete mit dem HOMAS bereits seinen dritten Ultra in diesem Jahr. Dennoch ist jedes Finish etwas Besonderes und ein Quell von Freude.

Marathon, Olympia und Spartathon sind sehr spannende Themen, zu deren Geschichte und Gegenwart es sehr viel zu berichten gibt. Und so wollten wir den Samstag nicht nur den Lauf in Erinnerung an den ersten Marathonlauf und seinen historischen Ursprung angemessen gestalten, sondern hatten für den Abend noch entsprechende Vorträge vorbereitet, an denen die Laufteilnehmer teilnehmen konnten. Evi und Guido Piehlmeier berichteten von der Geschichte des Marathons und der olympischen Spiele, als Spartathlon-Finisher 2010 übernahm ich den entsprechenden Part. Und dann hatten wir noch das unglaubliche Glück, mit Regina Esser, Partnerin eines Teilnehmers am Laufseminar, eine Olympionikin in unserem Kreis zu haben, die, nachdem sie tagsüber am Versorgungspunkt die Läufer perfekt betreute, später von ihrer Teilnahme 1984 in Los Angeles im Doppelvierer im Rudern berichtete.

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Abends gab es unter anderem einen Vortrag über den Spartathlon

Ein großer Dank geht an den Verein SV Amecke, insbesondere unseren engagierten Ansprechpartner Egbert Berghoff, der Ende Juni immer den Sorpeseelauf ausrichtet und uns sofort Hilfe anbot, als wir vor langer Zeit anfragten. Sie betreuten überaus kompetent einen weiteren Versorgungspunkt etwa bei der Hälfte der Runde. Überhaupt muss erwähnt werden, dass die beteiligten Organisationen, sei es die Stadt Sundern, die Sorpesee Gesellschaft und der Ruhrverband äußerst kooperativ waren und die Durchführung unter Coronabedingungen ermöglichten.

Wie wir von unserem Landesverband kürzlich erfuhren, hat es einige Sportvereine durch die Regenfälle und Überschwemmungen sehr hart getroffen und vielfach wurden nicht-finanzierbare Schäden verursacht. Der Deutsche Olympische Sportbund hat daher eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Den gesamten Erlös der Laufveranstaltung werden wir hierfür spenden.

Rückblickend war es schon recht aufwändig ein Laufseminar zu veranstalten und eingebettet einen kleinen Lauf für max 100 Teilnehmer zu organisieren. Aber es hat alles funktioniert und im ersten Feedback allen gut gefallen. Und es ist uns tatsächlich gelungen, ein wenig „griechische Atmosphäre“ auf die Seebühne hinzubekommen. Als Versorgung gab es neben „dem Üblichen“ griechisches Gebäck, Datteln, Feigen, Melone und Weintrauben und die Musik spielte traditionelle, griechische Musik, die Andreas nach seinem Zieleinlauf (!) sogar zu einer kleinen Sirtaki-Einlage motivierte. Und an der „Finisher-Bar“ gab es richtige „Göttercocktails“.

Nur auf griechische Dramen verzichteten wir gerne. Von den 18 Frauen erreichten 16 das Ziel und bei den Männern liefen 26 von 28 drei volle Runden.

Es gab schon Nachfragen, aber nein, es wird keine Wiederholung dieser Veranstaltung geben, obwohl es auch den beteiligten Organisatoren und Betreuern viel Spaß gemacht hat.

Die Ergebnisliste:

Nr Name Verein AK Zeit Platz MW
1 René Strosny   M45 03:25:04 1
2 Gerd Kirschke LG Ultralauf M65 03:54:10 2
3 Dirk Thies Keine Schmerzen  M55 04:02:10 3
4 Andreas Häußler LG Ultralauf M55 04:12:13 4
5 Sven Furrer LG Ultralauf  M50 04:14:19 5
6 Michael Bohm LG Ultralauf  M55 04:15:15 6
7 Jan Förster LG Ultralauf M60 04:22:05 7
8 Lothar Esser Spiridon Frankfurt M60 04:22:20 8
9 Britta Hübner   W55 04:23:05 1
10 Sylvia Faller LG Ultralauf  W55 04:23:05 1
11 Udo Vierhaus Team 4haus M65 04:24:00 9
12 Guido Piehlmeier LG Ultralauf M60 04:27:20 10
13 Peter Vorstermanns   M60 04:36:40 11
14 Ralph Dietz Team Deutschland  M55 04:37:02 12
15 Christian Hahnen Lauf Team Unna M50 04:43:00 13
16 Ingmar Uhrich Lauf Team Unna M55 04:43:00 13
17 Uwe Rüping  Lauf Team Unna M55 04:43:30 15
18 Rainer Mika VfB Salzkotten M55 04:43:50 16
19 Stephan Reers SOLO M55 04:45:10 17
20 Michel Leblois Team Erdinger Alkoholfrei  M55 04:46:50 18
21 Angela Strosny   W55 04:47:00 3
22 Eva Piehlmeier LG Ultralauf W50 04:48:00 4
23 Marc Heupel Happy Running Family M45 04:49:10 19
24 Mechthild Kolter LG Ultralauf W55 04:56:42 5
25 Ralf Simon LG Ultralauf M60 04:56:50 20
26 Jochen  Konradt  Alte Liebe  M55 04:57:50 21
27 Marion  Konradt  Alte Liebe  W55 04:57:50 6
28 Carmen  Tautges  LG Ultralauf W45 05:00:12 7
29 Gerd Nergert   M65 05:07:40 22
30 Rebekka Klinken   W35 05:07:46 8
31 Stephan Perpeet Rennsteiglaufverein M55 05:12:10 23
32 Melanie Fraas LC Adler Bottrop W45 05:16:00 9
33 Susanne Raßmann LC Adler Bottrop W45 05:16:00 9
34 Christine Herzog Fit in Lautern e.V. W55 05:20:20 11
35 Jürgen  Viedt LG Ultralauf/ Fit in Lautern  M60 05:20:20 24
36 Gisela Vorstermanns   W60 05:25:55 12
37 Petra Fornaçon LG Ultralauf W60 05:25:55 12
38 Tatjana Diekmann   W50 05:25:55 12
39 Joachim Mertens LG Ultralauf  M60 05:43:30 25
40 Dorothea Brahm-Tobies   W55 05:44:56 15
41 Kay Giese  100 MarathonClub, Post SV Buxtehude  M50 05:57:00 26
42 Carmen  Schilling  Buxtehude  W55 05:59:59 16

Am nächsten Samstag am 31.7.  findet der HOMAS statt, ein Lauf über drei Runden um den Sorpesee. Für die 45,9km stehen 6 Stunden Zeit zur Verfügung. Aktuell sind über 50 Teilnehmer gemeldet, viele von ihnen sind Teilnehmer des Laufseminars "Grundlagen und Trailrunning" in Langscheid. Die Voranmeldung endet morgen 24 Uhr, aber Kurzentschlossene können auch noch vor Ort nachmelden. Link zur Anmeldung

HOMAS Vorbereitung

Die Vorbereitungen liegen voll im Plan. Die Teilnehmermedaille, die Urkunde und die Startnummern sind fertig und alle Genehmigungen liegen vor. Eine Medaille bekommt übrigens jeder Teilnehmer, der mindestens 1 Runde läuft (oder wandert), die Finisher erhalten außerdem einen Olivenzweig und die Urkunde vor Ort und die Sieger bekommen ... kleine Überraschung. Wer die Ausschreibung gelesen hat, weiß es.

Der Lauf nimmt Bezug auf den ersten Olmypischen Marathon vor etwa 125 Jahren, was bei der Auswahl der Verpflegung und der Musikplaylist berücksichtigt wurde. Der Lauf wird auf jeden Fall etwas Besonderes werden und in dieser Form einmalig bleiben, eine Wiederholung ist augeschlossen. 

Das Präsidium der LG Ultralauf hat sich darüber hinaus entschlossen, den Gewinn der Veranstaltung den Flutopfern zu spenden. Als gemeinnütziger Verein haben wir bei Spenden ein paar Auflagen zu beachten und so haben wir uns entschieden, die untenstehende Spendenaktion zu unterstützen, auf die der Sportbund Pfalz (also unserer, denn unser offizieller Vereinssitz ist Kaiserslautern) aufmerksam gemacht hat:

 Fluthilfe

Viele Vereine sind sehr schlecht durch die Pandemie gekommen. Aufgrund fehldender Sportmöglichkeiten und Wettkämpfe sind viele notwendige Einnahmen ausgeblieben, bei Mitgliedskündigungen und ausbleibenden Sponsorengeldern. Nun hat die Flut in einigen Regionen unfassbar viel zerstört. Privathaushalte, Gewerbe und Infrastruktur sind betroffen. Aber eben auch viele Sportanlagen. Natürlich hat der Rasen im Stadion aktuell nicht Prio A und auch nicht Prio B, aber irgendwann soll der Sportbetrieb wieder weitergehen. Und dafür sind neben hohen Investitionen wieder viel Ehrenamt und Engagement gefordert.

Wir wissen dieses Engagement sehr zu schätzen und wollen genau dort helfen.

Mit dieser Entscheidung, den DOSB, bzw. die Stifung Deutscher Sport, zu untertützen, erfüllen wir auch unseren Satzungszweck, den Laufsport zu fördern, was für die Mittelverwendung ziemlich wichtig ist, um die Gemeinnützigkeit nicht zu gefährden.

Wer noch ein Argument für eine Teilnahme für eine Anmeldung benötigte, sollte daher berücksichtigen, mit seinem Beitrag, den Flutopfern zu helfen, damit schnellstmöglich mit den Wiederaufbauarbeiten begonnen und Normalität einkehren kann.

Weitere Informationen: HOMAS, Olympia - Laufgemeinschaft Ultralauf e.V. (lg-ultralauf.de)

Text und Foto: Michael Irrgang, das Bild ist ein Ausschnitt vom Newsletter des Sportbundes Pfalz vom 24.07.2021, 24.7.2021

Bilder: Ausschnitte aus der Website kmspiel.de, Text: Michael Irrgang, 07.07.2021

Nach zwei zweiten Plätzen konnte sich das erste Team der LG Ultralauf wieder einmal im km-Spiel durchsetzen. Auch die zweite Mannschaft „Die Verfolger“ konnte sich steigern und erzielte am Ende der Saison einen hervorragenden 6. Platz.

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Die Saison dauert immer ein Halbjahr und endete am 3. Juli. Am Sonntagabend hatten unsere 57 Mitspieler fast 85000km im Internetportal kmspiel.de erfasst, wobei hier ein paar Einträge, insbesondere von der 24h-Challenge fehlten. Diese KM können noch für die persönliche Statistik nachgetragen werden, zählen aber nicht mehr für die Saisonwertung.

Auf den drei Spalten rechts kann man einige Daten vom vorherigen Halbjahr sehen. LGU war damals mit 68,813 km auf Platz 2 der ersten Liga. Damals waren wir am Ende der Saison allerdings nur 49 Teammitglieder – wir haben uns also in diesem Jahr gut verstärkt, was nötig war, denn das „Schneckentempo Team“ ein beliebter Laufpodcast hat als Aufsteiger mächtig vorgelegt. Sie schöpfen allerdings mit 70 Teammitglieder die maximale Größe aus, während wir noch Reserven haben.

Die Reihenfolge der Teams auf den Plätzen 4 bis 7 ist geblieben, auch wenn die KM-Leistungen bei allen etwas höher ausfielen. Auch unser zweites Team, "Die Verfolger"  ist von 34 auf 36 Mitglieder etwas gewachsen und hat ihre Kilometerleistung um kanpp 4.000km erhöht.

Die Internetseite hält noch weitere interessante Statistiken und Informationen bereit, z.B. die Teamteilnehmer sortiert nach eingetragenen Laufkilometern.

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Im LGU Team hat Miriam Kudermann mit fast 6.000 Kilometern nicht nur bei uns die Führung behauptet, sondern auch die Einzelwertung über alle Teilnehmer. Im Verfolger-Team lief Holger Hedelt ebenfalls sehr beachtliche ca. 3.500km.

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Zu Beginn einer Saison kann die Endkilometerleistung geschätzt werden. Das unser erstes Team tatsächlich 85.000 km schaffen würde, hatte keiner erwartet. Gewonnen mit dem höchsten Tipp hat Jens Kruse alias MaxiPalle.

Wieviel schaffen wir wohl in diesem Halbjahr? Mein Tipp steht bereits. Ihr könnt für eure eigenen Teams aktuell noch einen Tipp platzieren.

Wie die aktuelle Saison startet und sich entwickelt, kann nur spekuliert werden. Wie in der obigen Tabelle zu sehen ist, haben einige Mitspieler das Kennzeichen zZ, was so viel wie ein Schnarchsymbol ist und zeigt, dass der Mitspieler seit mindestens 10 Wochen keine Kilometer mehr erfasst hat. Diese Personen werden zum Saisonwechsel automatisch aus den Teams gelöscht und müssen sich ggf. wieder neu dem Team zuordnen. Dazu am besten die Liga 1 anzeigen lassen, das gewünschte Team aufrufen und dann rechts am Rand den Button „ich möchte auch in diesem Team mitlaufen“ klicken.

Dadurch, dass man nur ein Team in der ersten Liga haben darf, können Konflikte entstehen, falls ein weiteres, eigenes Team in die erste Liga aufgestiegen ist. Dann muss man sich entscheiden und muss ein Team verlassen. Erst dann kann man über die Warteliste wieder neu in das andere Team aufgenommen werden.

Auf diese Weise haben wir weitere Mitläufer verloren. Der Schläfer-Effekt und die Konfliktbereinigung führten dazu, dass aktuell nur 44 Personen im Team LG Ultralauf stehen und 31 im Verfolger-Team gelistet sind. Das reicht mit Sicherheit nicht, um die Vorjahresplatzierung zu wiederholen, zumal sehr teilnehmerstarke Teams in die erste Liga aufgestiegen sind, insbesondere sind hier die Mauerwegläufer zu nennen, von denen uns einige im letzten Halbjahr unterstützt hatten.

Unterstützen kann uns jeder, der bei dem kostenlosen und einfachen Spiel mitmachen möchte und bisher noch kein Team in der ersten Liga hat. Allerdings sollte er oder sie sich gemäß der Team-Beschreibungen uns zugehörig fühlen: „Mitglieder und Freunde der LG Ultralauf“.

Konnte man im letzten Jahr bereits eine Teilnehmer- und Kilometersteigerung der Top-Team feststellen, so wird sich der Trend vermutlich im nächsten Halbjahr fortsetzen. Max 70 Mitglieder kann ein Team umfassen – da haben wir noch genügend Luft nach oben.

km5Auf unserer Internetseite links am Rand unterhalb des Menüs befindet sich die aktuelle Position unserer Teams mit einem Link zum KM-Spiel für weitere Details.

 Link zur Liga 1 des KM-Spiels: <hier klicken>

Text: Michael Irrgang, Bilder: Martina Stumpf-Irrgang, Michael Irrgang, Evi Piehlmeier, 05.07.2021

Im österreichischen Bad Blumau fand am 3.7. die diesjährige DUV-Challenge im 24h statt. Trotz der weiten Anreisen hatten sich viele hochkarätige Läufer angemeldet und es versprach sowohl bei den Männern als auch den Frauen spannende Wettbewerbe zu geben. Insgesamt waren auch 4 Frauen- und 5 Männerteams am Start, sodass auch hier ein ordentlicher Wettkampf zu erwarten war.

Die Organisation war top und die Stimmung erstklassig. Dennoch kann dies nicht kompensieren, dass die Strecke mit den Höhenmeter und staubigen Schotterwegen nicht einfach zu laufen und das Wetter brutal warm war. Aber bei einer Meisterschaft geht es ja darum, unter gleichen Bedingungen für alle die Meister zu küren. Da muss man dann möglicherweise seine Pläne und Ziele anpassen.

Doch vor dem Lauf stand zunächst für alle eine strapaziöse Anreise. Für uns etwa 1000km in 12 Stunden am Donnerstag. Überhaupt nicht mein Ding, aber wie so oft hatten wir den Kofferraum voll mit Ausrüstung für unsere Mannschaft.

Ber BB

Den Freitag nutzen wir, um uns den Kultur- und Erlebnisweg sowie den Ort anzuschauen.

Ber ParkDen Ort mit seinen 1300 Einwohnern würde vermutlich kaum einer kennen, hätte der Bauunternehmer Robert Rogner nicht die Idee gehabt, eine riesige Anlage rund um die Thermalquellen zu bauen und von Friedensreich Hundertwasser gestalten zu lassen.

Nicht nur auf dem „Platz der Visionäre“ mitten im Ort, den die Läufer sich jede Runde ansehen konnten, begegnet einem die Farbenpracht Hundertwassers fast überall.

Ber Morgens

Wir hatten diesmal für unsere relativ wenigen Starter viel Platz, der morgens schnell hergerichtet war.

Ber Gruppe

Dieses Mal war alles sehr entspannt. Alles erfahrene Leute, die im Vorfeld ihre Taschen und ihre Eigenverpflegung gut vorbereitet hatten.

Heiko Rost, Ralf Simon, Klaus Haake, Evi und Guido Piehlmeier, Michael Irrgang, Michael Vorwerg, Kathi Bey und Martina Stumpf-Irrgang. Evi und Guido liefen 6h, Martina war eine unserer Betreuerinnen, die anderen nahmen an der 24h-Challenge teil. Auf dem Bild fehlen einige Läuferinnen und Betreuer: Edda Bauer, die wir bis zum Start nicht zu sehen bekamen. Katrin Tüg-Hilbert hat den Termin verpasst und die beiden betreuer Katrin Gottschalk und Jens Allerheiligen kamen erst später auf das Gelände.

Ber Start

Der Start erfolgte außergewöhnlich unspektakulär. Ein Knall – schon setzte sich die Gruppe in Bewegung.

Wer annahm, dass es um 10 Uhr noch etwas kühler war, der täuschte. Wer hier gut durchkommen wollte, war von Anfang an gefordert, eine Überhitzung zu vermeiden, ansonsten sind Magen- und Kreislaufprobleme, Muskelverspannungen und Krämpfe vorprogrammiert. Dazu gab es auf der Strecke 2 Duschen und einige Brunnen. Hier war man gut beraten, wenn man sich regelmäßig die 3 Sekunden gönnte und den Kopf gründlich abkühlte.

Während sich von Anfang an die Spitzenläufer nicht versteckten und in atemberaubender Häufigkeit einen überrundeten, starteten unsere Läufer eher verhalten, mit der Taktik, zunächst mit viel Respekt die ersten 10 Stunden zu überstehen.

Ber Kathi Evi Guido

Obwohl jeder sein eigenes Rennen lief, traf man sich dennoch ständig und lief ein Stück gemeinsam. Hier sind Kathi, Evi und Guido gemeinsam unterwegs.

Ber heiko michael

Ich unterhalte mich mit Heiko, der im Rahmen seiner Möglichkeiten ein sehr gutes Rennen lief.

Ber Jens

Mit Jens Allerheiligen hatten wir einen erstklassigen Betreuer dabei, der uns die ganze Nacht über umsorgte und mit Renninformationen auf dem laufenden hielt.

Ber Katrin Johannes

Die in Schleswig-Holstein nördlich von Lübeck wohnende Katrin hatte immerhin eine 1300km lange Anfahrt auf sich genommen, um hier zu starten und brachte einen Teil der Familie mit, was sich für uns als großes Glück herausstellte. Ihr ältester Sohn – kein Läufer – meldete sich spontan zum 6h-Lauf an und schaffte überglücklich sogar 46km. Hier sind Mutter und Sohn gemeinsam zu sehen.

Es sollte Katrins großer Tag werden. Trotz der schweren Bedingungen gehört sie zu den wenigen Teilnehmern, die ihre persönliche Bestleistung steigern konnte. Am Ende konnte sie ihre Bestleistung um 8,5 km auf nun 183,59km steigern, was Platz 5 in der Gesamtwertung und Platz 1 in ihrer Altersklasse bedeutete. Super klasse – herzlichen Glückwunsch!

Ein paar Kilometer mehr, nämlich 189 lief mit Klaus Haake, was für einen nicht möglich gehaltenen 6. Platz in der Gesamtwertung und Platz 1 in seiner AK reichte.

Erstaunlicherweise sind viele Frauen super durchgekommen, sowohl in der Spitze als auch im gesamten Feld. Hier sind insbesondere die drei Frauen von Die Laufpartner zu erwähnen, die bei ihren Debuts fantastische Leistungen zeigten, insbesondere Julia Jezek mit 225,64km als Gesamtsiegerin und Anne Stephan auf Platz 3. Sie liefen bei dem Sieg in der Mannschaftswertung acht Kilometer mehr als der Mannschaftsmeister der Männer – was wirklich ungewöhnlich ist. Auf Platz 2 lief die Siegerin der letzten DUV-Challenge Luise Wuttke (sportTREND Ultralaufteam Braunschweig).

Bei den Männern gewann Martin Armenat (Fauffeuer Fröttstädt) mit 231, 89 km vor Florian Reus und Marko Gränitz (beide LG Würzburg).

Die Ergebnisse:

Platz Name Jahrgang Verein km AK-Platz
1. Jezek, Julia 1983 Die Laufpartner 225,64  
2. Wuttke, Luise 1988 sportTREND Ultralaufteam Braunschweig 220,29  
3. Stephan, Anne 1985 Die Laufpartner 213,92  
5. Tüg-Hilbert, Katrin 1970 LG Ultralauf 183,59 1
15. Bey, Katharina 1990 LG Ultralauf 128,59 2
17. Bauer, Edda 1944 LG Ultralauf 127,04 1

 Insgesamt stehen 20 Frauen in der Ergebnisliste, alle schafften die Mindestleistung von 100km.

Platz Name Jahrgang Verein km AK-Platz
1. Armenat, Martin 1981 Lauffeuer Fröttstädt e.V. 231,89  
2. Reus, Florian 1984 Laufgemeinschaft Würzburg 218,26  
3. Gränitz, Marko 1983 Laufgemeinschaft Würzburg 213,82  
6. Haake, Klaus 1969 LG Ultralauf 189,02 1
16. Vorwerg, Michael 1957 LG Ultralauf 161,85 2
17. Irrgang, Michael 1964 LG Ultralauf 157,05 3
28. Rost, Heiko 1976 LG Ultralauf 101,88 3
31. Simon, Ralf 1958 LG Ultralauf 61,23  

Von den 33 Teilnehmern erfüllen 29 die Mindestleistung zur Meisterschaft.

Das Rennen war für alle sehr schwer. Besonders hart hat es Ralf getroffen, der frühzeitig Blasen bekam und das Rennen abbrechen musste. Heiko ist ein Schnell-Marschierer, der die Mindestleistung immer im Blick hatte und souverän meisterte. Michael Vorwerg lief ein sehr gleichmäßiges Rennen und konnte sich sogar noch zu einem tollen Endspurt motivieren, nachdem wir ca 3 Stunden vor Rennende noch Aussichten auf den 3. Platz der Männermannschaftwertung hatten.

Klaus lief ebenfalls ein super Rennen. Anfangs verhalten begonnen, konnte er sich in der zweiten Rennhälfte kontinuierlich im Gesamtklassement nach oben arbeiten. Kathi wurde von der Hitze arg beeinträchtigt. Nachdem es anfangs wirklich gut lief, traten Magenprobleme auf, die sich nicht bändigen ließen. Schließlich brach sie enttäuscht alle Versuche ab und ging ins Hotel. Nach ein paar Stunden, gegen 5:30 stand sie aber wieder am Teamzelt und meldete sich an und lief noch einmal knappe 40km! Eine bewundernswerte Einstellung und ein großartiges Comeback. Edda lief wie gewohnt unauffällig Runde um Runde und erzielte alterskorrigiert wieder einmal eine Weltklasseleistung.

Ber MicZu meinem Rennen: Mit Mütze, Sonnenbrille, vielen kurzen Gehabschnitten und einem langsamen Tempo habe ich versucht, so gut es eben geht durchzukommen. Mein Problem war, dass ich mich von der Teamchallenge von vor zwei Wochen muskulär noch nicht erholt hatte. Bereits nach einer halben Stunde musste ich meine Taktik ändern und mein Ziel reduzieren, legte zwei Gehabschnitte pro Runde ein und nahm mir zusätzlich noch regelmäßig eine kurze Sitzpause im Pavillon. Ich konnte einfach nicht so viel trinken, wie ich verschwitze und Salztabletten nahm ich so viel wie nie zuvor und hatte dennoch stets eine starke Krampfneigung. Insgesamt bin ich mit meinem Ergebnis sehr zufrieden – mehr war definitiv nicht drin an diesem Tag.

Das gesamte Team, Läufer wie Betreuer, hat hervorragend harmoniert und alle haben über 24h motiviert alles gegeben. Vielen Dank an alle!

Ber Ehrung

Bei der Siegerehrung zeigte sich dann, dass wie gut sich unser kleines Team geschlagen hat. Exemplarisch sei hier die Ehrung der Altersklasse W50/M50 gezeigt, die unsere Topläufer Katrin und Klaus gewinnen konnten.

Unsere Mannschaften haben ebenfalls gut abgeschnitten: Frauen Platz 3 von 4, Männer Platz 4 von 5 und Männer 50+ 1 von 1.

Unsere Ausbeute kann sich sehen lassen: Jeder Finisher bekam für seine Leistung eine Altersklassenmedaille und fast alle bekamen zusätzlich noch eine Mannschaftsmedaille dazu!

Insgesamt hat sich der Ausflug nach Österreich gelohnt. Es war wirklich schön, nach so langer Wettkampfabstinenz einmal wieder viele bekannte Gesichter zu treffen und gemeinsam die Herausforderungen eines Wettkampfes anzugehen.

Trotz der Wertigkeit des Wettkampfes war er - wie üblich - geprägt von allgemeiner Wertschätzung und Hilfsbereitschaft. Danke an den Veranstalter der DUV, die diese Chance wahrgenommen haben. Mit Olaf Ilk und Michael Sommer waren Präsident und Sportwart sowie der Teamchef der 24h-Nationalmannschaft Ralf Weis vor Ort. Alle waren allgegenwärtig, haben das Rennen verfolgt und die Läufer motiviert. Auch die Siegerehrung war super.

Ich fürchte, dass es einige meiner Traillauffreunde nicht ganz verstehen werden, dass man 1000km Anfahrt nach Österreich in Kauf nimmt, um dann auf einer flachen Runde im Kreis zu laufen, aber eine Meisterschaft im 24h-Lauf ist immer eine ganz besondere Veranstaltung und auch diesmal hat sich die Teilnahme absolut gelohnt.

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 Ergebnisse vom Zeitnehmer: 3. 24/12/6 - Stundenlauf Bad Blumau, 03.07.2021/04.07.2021 : : my.race|result (raceresult.com)

 

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