Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

Text, Foto und Logo: Michael Irrgang, 1.12.2020

Dieser Teamwettbewerb ist ein neues, attraktives Veranstaltungsformat. Ein wichtiges Ziel bei der Konzeption war, dass es sowohl für leistungsorientierte als auch für spaßorientierten Teams passt.

Wichtiger Hinweis: Aufgrund der aktuellen Situation ist es nicht klar, ob Ende März Laufbahen genutzt werden können. Daher bleiben die Pläne erst einmal in der Schublade. Voraussichtlich treffen wir Ende Januar eine Entscheidung, ob der Lauf ausgerichtet werden kann. Wir haben uns sehr auf dieses Event gefreut und mit viel Energie und Unterstützung von anderen Vereinen die Planung vorangetrieben, aber die Einhaltung von Regeln und die Gesundheit aller sind oberste Prinzipien. Schaut einfach ab und zu auf unsere Homepage oder Facebookseite und informiert euch über die aktuelle Planung. und: BLEIBT GESUND!!!

Logo TCS660

Die Grundidee ist, dass an mehreren Orten in Deutschland gleichzeitig auf einer 400m-Bahn ein Staffelwettbewerb stattfindet. Dabei besteht ein Team aus vier Läufern und Läuferinnen, wobei mindestens eine Frau und ein Mann dabei sein muss.

In den ersten 9 Stunden gibt es pro Stunde eine Maximalleistung von 35 Runden, bzw. 14 Kilometer, aber keine Minimalleistung. Das bedeutet, dass sehr gute Teams sich keinen Vorsprung herauslaufen können und kein Team vorzeitig ausscheidet.

Alle Teams, die nach 9 Stunden die maximale Anzahl Runden geschafft haben, laufen anschließend ein einstündiges Finale, bei dem das Team gewinnt, welches in dieser Stunde die längste Strecke zurücklegt. Jedes Team kommt mit seiner nach 9 oder 10 Stunden gelaufenen Strecke in die Wertung und bekommt einen Preis.

Als Termin haben wir Samstag, den 27.3. ab 9 Uhr vorgesehen. Das ist das Wochenende vor Ostern.

Warum Satellitenwettbewerb?

Die Anzahl der Lauforte ist nicht begrenzt. Es können beliebig viele sein, aber schöner ist es natürlich, wenn in einem Stadion mehrere Teams starten. Das reduziert die Aufwände der Anreise, vermeidet Übernachtungen und schont die Umwelt. In den Stadien organisieren sich die Teams selbst, d.h. sie bringen ihre eigene Ausrüstung und Verpflegung mit. Auf diese Weise lässt sich ein effektives Hygienekonzept umsetzen.

Ein Veranstaltungserfolg setzt allerdings voraus, dass es einige Leute oder Vereine gibt, die eine Stadionnutzung organisieren – da sind wir auf Unterstützung der Teilnehmer angewiesen. Sinnvoll ist, dass jedes Team einen Betreuer hat, der auch die Runden protokolliert und stündlich die Ergebnisse mitteilt. Vorgesehen ist, neben den Zwischenergebnissen auch das Einspielen von Videos auf eine Plattform, sodass sowohl die Teams untereinander aber auch die Beobachter der Veranstaltung das Rennen über das Internet gut mitverfolgen können.

Ideal erscheinen uns für die erste Austragung 5 bis 10 Lauforte mit jeweils 3 bis 10 Teams.

Warum Ende März?

Aus zwei Gründen. Erstens: Im ersten Jahresabschnitt wird es coronabedingt nicht sinnvoll sein, wegen einer Laufveranstaltung lange Reisen mit Übernachtungen auf sich zu nehmen. Kurze Anreisen ermöglichen ein starkes Teilnehmerfeld. Ein Wettkampf im Stadion sichert mehr oder weniger faire, weil gleiche Bedingungen für alle Teams, auch wenn es unvermeidliche, wetterbedingte Unterschiede geben wird. Dennoch kann so ein spannender Vergleich der besten Teams mit den besten Läufern aus Deutschland erreicht werden.

Zweitens: Viele legen Anfang des Jahres einen Tempoblock und können sich so zweckmäßig auf diese Sprintstaffel vorbereiten. Der Wettbewerb selbst ist eine wunderbare Trainingseinheit, um die Grundgeschwindigkeit zu verbessern. Auch die Läufer, die bisher kein Tempotraining gemacht haben, motiviert vielleicht die Teilnahme an diesem Wettbewerb, sich hier gut vorzubereiten und können dann das ganze Jahr über von diesen Fähigkeiten profitieren.

Trainingsmethodisch passt so ein Wettkampf, der für einen Ultraläufer sicher nicht der Jahreshöhepunkt ist, im März am ehesten in die Jahreszyklisierung.

Was gibt es zu gewinnen?

Zunächst bekommt das Winter-, bzw das Tempotraining ein Ziel, was die Motivation erhöht. Euer Teamspirit wird sich spätestens dann bedeutend steigern, wenn ihr euch eine kluge Renntaktik überlegt. Das Training wird euch helfen, im ganzen Jahr über schneller zu sein und euch ganz neue Horizonte ermöglichen. Beim Lauf selbst werdet ihr viel Spaß haben, euch anstrengen und am Ende des Tages auf eure Team-Leistung stolz sein.

Wie gut seid ihr? Je nach Gesamtstrecke könnt ihr den Bronzestatus mit über 100km, den Silberstatus ab 115km oder sogar das Goldniveau erreichen, wenn ihr die Maximaldistanz von 126km schafft. Mindes gibt es für alle Teilnehmer eine besondere Erinnerungsmedaille. Jedes Team bekommt nach der Veranstaltung 5 Medaillen zugesandt, weil auch der Betreuer Teil des Teams ist.

Die 12 Läuferinnen und Läufer der drei besten Teams erhalten für ihre Platzierung die wertvollen LGU-Leistungsmedaillen in Gold, Silber und Bronze und damit Ruhm für die Ewigkeit.

Medaillien660

Was könnt ihr jetzt tun?

  1. Schaut euch mal die Ausschreibung an und die Liste der Lauforte und Teams. Vielleicht ist ein Laufort in eurer Nähe?
  2. Wer könnte in eurem Team mitmachen? Ihr könnt beliebige Teams bilden.
  3. Wo möchtet ihr laufen? Gibt es schon einen passenden Laufort oder könnt ihr auf einer eigenen Bahn laufen und eure Bahn anderen Teams anbieten?
  4. Anmelden, Training planen und durchziehen.

Weitere Fragen beantworte ich euch gerne am besten per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Michael Irrgang, Sportwart der LG Ultralauf

 

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