Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

Ultralaufen ist ein komplizierter Hochleistungssport, bei dem die Anforderungen an Körper und Geist enorm sind. Viele verlassen sich in ihrer Wettkampfvorbereitung auf kostenlose Angebote im Internet oder Ratschläge von Freunden und kommen damit sehr gut zurecht.

Der Weg zum ersten Ultra ist allerdings lang und schwer. Wer einen "Anforderungssprung", beispielsweise die Entwicklung vom Marathon- zum 100km-Läufer, machen möchte oder gar bei Meisterschaften in der Gesamt- oder Altersklassenwertung Podestplätze anstrebt, balanciert auf einem schmalen Grat, sein Potential auszuschöpfen, ohne sich zu verletzen.

Ein Coach kann helfen, eine Saison sinnvoll zu planen mit verschiedenen Trainingsphasen, in denen unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden. Er erstellt einen individuellen Plan mit Trainingszeiten, wann der Athlet kann und mit Trainingselementen, die ihm Spaß machen und einen weiterbringen, das individuelle Ziel zu erreichen.

Je nach Ausgangssituation und Ziel sind die Pläne recht unterschiedlich. Möchten beispielsweise zwei Athleten die 100km unter 9 Stunden laufen, muss möglicherweise der eine an seiner Grundschnelligkeit, der andere an seiner Ausdauer arbeiten.

Der Ist-Zustand lässt sich als eine höchst individuelle Kombination von der läuferischen Fähigkeit, der Lauferfahrung, dem Alter, der Belastbarkeit, der familiären und beruflichen Situation, der Trainingsmöglichkeiten und einiger weiterer Parameter beschreiben. Auch psychologische Faktoren spielen eine Rolle wie Selbstwahrnehmung, Selbstorganisation und Motivation.

Der Coach investiert am Anfang der Zusammenarbeit viel Zeit, um den Athleten zu verstehen. Auch gilt es, anfangs die konditionellen Fähigkeiten einzuschätzen, also wie sieht die Kraft, die Koordination, die Beweglichkeit aus?

Bevor die ersten Belastungseinheiten und -wochen geplant werden, muss sichergestellt sein, dass die notwendige Belastungsverträglichkeit vorliegt. Um dies zu gewährleisten, ist ein Herantasten erforderlich, bei dem der Athlet mitwirken und regelmäßig ein ehrliches Feedback geben muss.

Durch ein Personal Coaching wird zwischen Coach und Athlet ein enges Band geknüpft. In den meisten Fällen ist eine Zusammenarbeit sehr hilfreich und macht Spaß, setzt allerdings auf Seiten des Coaches einiges an Fachkenntnis, eigene Erfahrung, Empathie und Kommunikationsfähigkeit voraus.

Hast du Interesse bekommen? Möchtest du in die Trainingsgruppe aufgenommen und als Athlet gecoacht werden oder kannst du dir vorstellen, als Coach andere Athleten zu trainieren?

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Coach werden

Stand: 1.6.2019

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