Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

1 Monat vor dem großen Mozart100 habe ich mich am 21.05.2018 auf die 62-km-Strecke (Mozart Ultra) gemacht, die auch Teil der 103-km-Strecke (Mozart100) ist.

01 Kapitelplatz

Zum Start- und Zielbereich auf dem Kapitelplatz sind es von meiner Haustüre ca. 2 km, die habe ich dann zum lockeren Ein- und Auslaufen genutzt. Wobei, die gesamte Strecke habe ich als „lockeren Trainingslauf“ ohne Zeitdruck für mich genutzt. Durch die engen Altstadtgassen kommt man schnell auf die Hellbunner Allee und von dort über die Salzach in die Glasenbachklamm.

02 Glasenbachklamm

Nachdem hier vor einigen Wochen Bäume gefällt und transportiert wurden ist der Weg etwas eingeebneter und nicht mehr ganz so steinig und unruhig wie früher. Heraus aus dem Wald bei Hinterwinkl führt der Weg auf einer wenig befahrenen Straße weiter um bald nach links auf einen Schotterweg abzubiegen. Hier geht es langsam aufwärts und in einer Linkskurve darf man nicht dem Hauptweg folgen sondern geradeaus auf den nächsten Schotterweg wechseln. Dieser führt wieder abwärts nach Ebenau. 03 Ebenauer Märchenwanderweg

04 Ebenau

In Ebenau geht es hinter einem Gehöft entlang der Weide und dem Ebenauer Märchenwanderweg über lockeren Boden Richtung Plötz-Wasserfall.

05 Ploetz

06 Ploetz

08 Ploetz

09 Ploetz Wasserfall

Der Wasserfall selbst liegt in einer kurzen „Sackgasse“, wem es nicht auf jede Minute ankommt darf gerne die paar Meter dorthin laufen (es sind wirklich nur ein paar Meter!). Ansonsten geht es über einen kurzen wurzeligen Aufstieg hoch zum oberen Ende des Wasserfalls und auf Waldboden weiter bis zum nächsten Gehöft. Dort muss man dann wieder ein Stück auf Asphalt laufen und die Wiestalstraße queren. Beim Queren sollte man vorsichtig sein, denn die meisten Motorradfahrer und auch viele Autofahrer scheinen auf diesem Abschnitt zu vergessen, dass es ein Tempolimit gibt. Am Wettkampftag stehen hier aber Warnschilder und Posten.

10 Richtung Hof

11 Richtung Hof

12 Richtung Hof

Gleich nach Querung der Straße geht’s dann im Wald ordentlich aufwärts bis man nach einem kurzen Wiesenweg wieder auf eine Straße kommt. Diese führt bis Hof, am Sportplatz vorbei (da wird dann eine Labe sein und Wendepunkt für Mozart-Marathon-Teilnehmer) und dann bald über einen Schotterweg kurz in den Wald. Über forstwirtschaftliche, zumeist geteerte Wege folgt (aktuell durch Erdaushub ein wenig versteckt) eine Trampelpfad, der hinter einigen Häusern vorbei und dann über einen Feldweg hinab zur L202 führt. Auch dort wird am Wettkampftag der Verkehr auf die Laufveranstaltung hingewiesen werden, denn die Straße muss gequert werden und weiter über Asphalt und landwirtschaftliche Wege Richtung Fuschlsee, den man schon bald gut sehen kann. Nochmals muss eine vielbefahrene Straße, die Salzkammergut-Bundesstraße gequert werden. Hier gibt es extra eine bauliche Querungshilfe zwischen beiden Fahrtrichtungen, die das Leben sicherer macht! Nach rechts kommt man bald hinunter zum See und läuft dann auf guten Wald-Spazierwegen bis Fuschl.

15 Fuschlseeblick

Direkt vor Fuschl kommt man nochmals kurz zur Bundesstraße hoch und sieht auf der gegenüberliegen Straßenseite das architektonisch sehr interessante Verwaltungsgebäude von Red Bull. Wir wechseln aber nicht die Straßenseite sondern biegen bald nach links ab. Beim Seebad verlassen wir den See um einen Abstecher durch den Ort zu machen. Unterwegs sieht man rechter Hand eine Unterführung, hier werden die Mozart100-Läufer und Läuferinnen wieder von ihrem „Abstecher“ zurückkommen. An der Seepromenade wird dann auch wieder ein VP sein, ziemlich genau die Hälfte (Km, nicht HM!) der MozartUltra-Strecke, hier startet auch der MozartLight.

16 Rast am Fuschlsee

17 Fuschlsee Promenade

Nach der Seepromenade geht es kurz auf dem Gehweg entlang der Straße. Die Mozart100-Teilnehmer dürfen hier dann recht abbiegen und Richtung Schafberg weiter. Alle anderen biegen gleich wieder links auf einen schmalen Weg zum See ein. Bald wird der Weg trailiger mit kurzen Anstiegen bis man wieder aus dem Wald herauskommt. Ein gemütlicher Schotterweg führt am Bad vorbei und dann geht’s durch den Wald neben dem Golfplatz wieder aufwärts zur Bundesstraße.

18 Fuschlsee

Jeder, der sich beim Weg vom Wasserfall zum See über das Gefälle gefreut hat, darf sich jetzt auf dem Rückweg über die Steigung freuen. Bis kurz vor dem Plötz-Wasserfall geht es jetzt auf dem selben Weg zurück. Eine Holzbrücke führt über den Bach und dann folgen wir dem (früheren Hin-)Weg Richtung Watzmannblick. Jetzt werden die Wege trailiger und das Laufen macht richtig Spaß.

19 Watzmannblick

Wenn das Wetter passt, sieht man in der Ferne wirklich den Watzmann durch ein „Fenster“ aus Ästen und Blättern. Abwärts geht’s und an einer Wiese entlang bis kurz hinter die Pertillmühle. Auf der Straße gewinnt man einige Höhenmeter Richtung Koppl. Bei einem Gehöft biegt man dann links zum Koppler Moor ab. Das Moor ist klein, bald schon führt der Weg über eine Wiese auf eine Straße. Die richtigen Höhenmeter kommen jetzt so langsam. Nach einer weiteren Labestation geht’s bald über einen Landwirtschaftsweg in den Wald.

20 Nockstein

Es wird immer steiler im Wald, denn es muss der Nockstein bezwungen werden (naja, ganz hoch zum Gipfel kann man, ist aber nicht in der Roadmap vorgesehen). Anschließend weiter Richtung Gersbergalm - erst runter, dann wieder hoch - hinter der man aus dem Wald kommt und nach Querung der Gaisbergstraße am Wiesenrand entlang weiter.

An einer Wegkreuzung im Wald darf man dann rechts runter Richtung Gnigl über viele Stufen. Jetzt werden die Wege wieder einfacher zu laufen. Zunächst am Höhenweg entlang kommt man an die Bundesstraße. Neben der Leitplanke (!) ist ein Trampelpfad, dem man folgt und dann über unregelmäßige Stufen hinab zum Stadtteil Gnigl kommt. Jetzt muss man wieder auf Asphalt laufen. Die Eisenbahnbrücke ist wegen Bauarbeiten gesperrt, so dass sie in einem kleinen Bogen umlaufen werden muss. Auf der anderen Bahnseite kurz zurück und nach einer Straßenquerung (Ampelschaltung) darf man dann die letzten Höhenmeter sammeln.

22 Kapuzinerberg

Der Kapuzinerberg wird über viele Stufen erklommen. Die letzten Stufen aus Metall beim Franziskischlössl zeigen, dass jetzt die allerletzten Höhenmeter kommen.

23 Franziskischlössl

Wenn man dann im Wald ist geht’s nur noch abwärts, zunächst auf Waldboden, zuletzt über Steinstufen.

24 Imbergstiege Altstadtblick

Nach dem Kapuzinerkloster links die Imbergstiege hinunter (vorsichtig bei den steilen Stufen sein!). So, die letzten Meter kommen. Rechts geht’s kurz in die Linzergasse und dann gleich wieder links zur Salzach. An der linken Ampel wird die Straße gequert, dann über die Salzach und durch eine Unterführung links zum Rathausplatz und wieder links in die Getreidegasse. Über den Alten Markt und den Residenzplatz recht am Dom vorbei durch die Bögen und schon steht man wieder auf dem Kapitelplatz.

25 Kapitelplatz

Insgesamt eine schöne Strecke, die mit vielen Ausblicken belohnt. Da doch relativ viel Waldboden, Pfade und Wurzelwege mit Steigungen bzw. Gefälle vorhanden sind, ist insbesondere bei Nässe die Rutsch- und Sturzgefahr hoch, so dass es sicher nicht übertrieben ist, für die Strecke Trailschuhe zu fordern.

Den „Anhang“ zur Vervollständigung des Mozart100 hatte ich bereits letztes Jahr beschrieben (https://www.lg-ultralauf.de/neuigkeiten/643-mozart100-streckencheck.html).

Text und Fotos: Martin Kurz, 07.06.2018

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