Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

Anläßlich unseres zehnjährigen Vereinsjubiläums haben wir uns eine Variante des Deutschlandlaufes überlegt, die unter dem Motto "wir besuchen einander" steht. Unsere Mitglieder wohnen in etwa 150 verschiedenen Postleitzahlbereichen, verteilt auf ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland. Mit dieser Aktion wollen wir die Mitglieder einer Region stärker miteinander vernetzen, in dem sie zu einander oder gemeinsam laufen. 

Hier kommen kurze Berichte von je einem Lauf in den Regionen, Stuttgart, Hamburg, Bonn und München!

1.5.2018 Ludwigsburg-Stuttgart

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Franz Berger und Hilmar Gärtner hatten sich recht spontan zum Laufen verabredet, d.h. Hilmar hat sich in den Zug gesetzt und ist nach Ludwigsburg gefahren und gemeinsam sind die beiden 26 km nach Stuttgart zurückgelaufen, wo man sich am Bahnhof wieder verabschiedete. Ein sehr schönes Erlebnis, das sie weiter intensivieren wollen.

Die nächste Etappe in der Region ist auch schon geplant: Am 31.05.18 geht es in einer Fünfergruppe von Pforzheim nach Karlsruhe.

Text und Bild: Hilmar Gärtner

19./20. Mai Lübeck - Hamburg Bergedorf

Am Pfingstwochenende startete der erste Lauf in Norddeutschland. Diesen absolvierten wir in zwei Etappen vom Lübecker Hauptbahnhof bis nach Hamburg-Bergedorf. Als Vorlage diente uns der knapp 115 Kilometer lange "Stormarnweg".

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Katrin, Christian und Jens vorm Start

Der erste Tag führte uns u.a. am Lübecker Holstentor vorbei, entlang der Trave nach Bad Oldesloe, danach durch den Kreis Stormarn zum Etappenziel Bargteheide. Anfangs noch eifrig quatschend machte sich ab der Marathon-Distanz doch ein wenig Erschöpfung bei uns breit. Vielleicht war es aber auch nur der Bierdurst, der sich bei Jens durchsetzte. Nach knapp 60 Kilometer die alles entscheidende Frage: Laufen wir den Wanderweg weiter zum Bahnhof oder direkt zur Eisdiele? (Antwort Jens: Bier!!!!)

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Auch ohne Bier gut drauf

Katrin und ich übernachteten in Bargteheide und starteten am nächsten Morgen gegen halb Zehn zur zweiten Etappe. Erstes Zwischenziel war das Ahrensburger Schloß nach knapp 15 Kilometer. Keine Wolke war am Himmel zu sehen und es wurde recht warm. Glücklicherweise liefen wir überwiegend geschützt im Wald bis Großensee wo wir einen längeren Stopp im Garten der Strandbar bei Currywurst Pommes, Kuchen, Cola, Weizenbier, etc genossen.

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Trotz vollem Magen lief's gemächlich und gut weiter bei uns. Ganz klar, das war ein Genusslauf ohne Zeitdruck im Nacken. Einfacher wurde die Strecke allerdings nicht, einige Waldpassagen waren für uns teilweise aufgrund der schlechten Beschaffenheit nur gehend zu bewältigen. Den Spaß minderte dies jedoch nicht.

Nach etwa 54 Kilometer erreichten wir den Bahnhof Reinbek ausgangs des Sachsenwaldes. Nun waren es noch knapp 4 Kilometer bis zu mir bzw. zu meiner Freundin Anke, die uns schon erwartete.

Fazit: Zwei wunderbare Lauftage. Wir hatten viel Spaß und gleichzeitig eine gute Vorbereitung für die anstehenden Wettkämpfe.

Zwei weitere Läufe im Norden sind bereits terminiert:

24.06.2018: Kiel nach Kasseedorf (Distanz 52 - 60 KM). Ansprechpartner Jens Kruse

22.07.2018: Lübeck nach Kasseedorf (Marathondistanz). Ansprechpartner Christian

Text: Christian Mohr Bilder: Jens Kruse, Katrin Tüg-Hilbert und Christian Mohr

 27.05. Starnberg - Penzberg

DL M 1

Im Raum München gab es die erste Etappe, die bei ordentlich Wärme von Starnberg nach Penzberg führte und 37,5 km lang war. Mit dabei waren Evi und Guido Piehlmeier sowie Claudia und Hans Brunnmüller.

Text: Michael Irrgang, Bild: Evi Piehlmeier

27.05. Troisdorf - Heide - Troisdorf

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Eigentlich wohnen Michael Irrgang und Heike Nordick gar nicht so weit von einander weg. Aber wenn man alle Berge mitnimmt, die es um Troisdorf und Lohmar gibt, kann man auch schon mal länger brauchen. Bei bestem Wetter trafen sich Dirk Stangneth, Dirk Minnebusch, Stefan Henscheid zum Laufen bei mir in Troisdorf, Oliver Ruf zog es vor, uns mit dem Mountainbike zu begleiten. Über schöne Landschaftswege führte die erste Hälfte über 18,5 km nach Lohmar Heide, wo Heike zu einem VP einlud, der uns auch gesättigt hätte, wenn wir doppelt so viele und 100km gelaufen wären. Eigentlich wollten wir gar nicht wieder los, aber für den Nachmittag war Regen angesagt und überhaupt: Die Reste sollte es ja im Ziel geben - also weiter. Von dort ging es dann an der Wahnbachtalsperre vorbei zurück nach Troisdorf, wo uns ein mega Buffett erwartete. 

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Auf dem Rückweg begleitete uns sehr zu unserer Freude Michaela Kirchner. Das Wetter war unglaublich warm und schwül, kurz fielen sogar ein paar angenehm kühlende Tropfen. Insgesamt sind wir fast 39 km mit über 500 Höhenmetern gelaufen. Es hat uns allen einen riesigen Spaß gemacht und die nächsten Touren sind schon grob geplant, allerdings noch nicht terminiert.

Text: Michael Irrgang, Bilder: Michael Irrgang, Martina Stumpf-Irrgang

Wer Interesse hat, an einer Etappe teilzunehmen, kann einmal bei unserer speziellen E-Mail-Adresse anfragen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

28.05.2018

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