Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

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Am ZIel in Bonn. Nach 137km, 5.200 Höhenmeter in unblaublichen 14:27:28. Markus eingerahmt von Lars Schweizer und Johannes Busch. Doch der Weg dahin war nicht lang, er war sehr, sehr lang!

Wie kam ich eigentlich auf diese Idee? Die Strecke und den bekannten Lauf, der entlang des Rheinsteig führt, kannte ich natürlich schon was länger. Eigentlich wollte ich das Jahr 2021 wettkampftechnisch mit dem TransGranCanaria (129k ca.7000M) beginnen. Leider blieb es mir, nachdem ich 2020 verletzungsbedingt passen musste, nun durch die anhaltende Covid Pandemie wieder einmal verwehrt, dort zu starten.Der TGC fand zwar statt, doch ich konnte eine Teilnahme beruflich und organisatorisch nicht unter einen Hut bringen. So war ich dann leider gezwungen, Anfang Februar den TGC zu canceln.

Das war schon hart zumal ich wirklich seit dem Sommer an meinem Laufcomeback gearbeitet habe. 2020 war ein Alptraum. Anfang Januar Knochenödem im Trochanter. Damit stand sehr früh fest, dass das erste Halbjahr gelaufen war. Doch es kam leider noch dicker nach meinem Aufenthalt auf Gran Canaria als Urlauber Mitte März klagte ich einige Tage danach in der Heimat über Unwohlsein und Kopfschmerzen. Resultat:  RTW , Klinik, - Vorhofflimmern/flattern mit Herzfrequenz 280. Wie sich rausstellte, hatte, sich bei mir wohl eine Nervüberleitung am Herz gebildet, die dann via Katheter verödet wurde. Mein Herz  ist kerngesund und es wurden keine Folgeschäden festgestellt. Nach der OP brauchte ich leider noch einige Zeit, um mit dieser Erfahrung abzuschließen und mich plagten zudem noch Extrasystolen, die aber dank Mineralstoffzufuhr vollständig zurückgingen. Ende Juli 2020 konnte ich mein Training wieder aufnehmen und nach und nach steigern.

Tja und nun stand ich da: fit aber ohne Wettkampf. Also wohin mit der Energie?!  Ich hatte meine Gedanken bei meinen Freunden noch gar nicht richtig ausgesprochen, da sagten Lars, Johannes und Yvonne auch schon zu.

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Kurz vor dem Start in Koblenz

Am 27.02.2021 um 4:30 Uhr klingelte es bei mir an der Haustür; die lieben Freunde luden mich ein und wir schipperten nach Koblenz zum Start.

Knackige -1 Grad aber dafür sternenklarer Himmel mit Vollmond.  Perfekt. Und genau so verlief auch der ganze Tag. Meine Crew lieferte einen Bombenjob ab. Das war alles 1a. Das Pacing, die Verpflegung und alles bei liebevoller und familiärer Stimmung. Einfach nur geil. Ich bin mega stolz auf die Truppe und unendlich dankbar, dass sie mir das möglich gemacht haben. 

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Sein Lauffreund Lars Schweizer begleitete ihn am Anfang und Ende ein Stück über den Rheinsteig.

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Wegfindung ist Teil der Challenge

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Die Wegführung des Rheinsteiges ist wunderbar. Der Weg führt durch Wälder, Wiesen, Burgen, Städte - oft mit Blick auf den Rhein.

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Das Siebengebirge ist nicht nur einer der anspruchsvollsten Abschnitte des Rheinsteiges, sondern auch Markus' Trainingsrevier.

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Als der Tag zu Ende war, war das Ziel noch immer nicht erreicht.

Text: Markus Meinke. Bildunterschriften: Michael Irrgang. Die wunderbaren Bilder haben wir Julia Einenkel zu verdanken. 02.03.2021

 

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