Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

Die LG Ultralauf ist mit dem Kölnpfad sehr eng verbunden. Viele Teilnehmer auf allen Streckenlängen kommen von unserem Verein, traditionell betreuen wir einen großen VP und überhaupt ist das Kölnpfad-Event etwa so cool wie unser Verein. Wobei "cool" einer gewissen Ironie nicht entbehrt, denn am letzten Wochenende ging es eher heiß zu. Wir haben gleich drei Berichte. Stefan Gartz berichtet von seinem Lauf mit Melissa Steuer über 100km, den er rückblickend Saunalauf nennt. Jonathan Gakstatter lief nur eine Woche nach seinem BBU-100-Meiler beim Kölnpfad auf dem zweiten Platz der 171-Strecke. Sein Titel ist "Et hätt noch immer jot jejange" und deutet seine Schwierigkeiten an, die er alle gemeistert hat. Schließlich folgt ein kurzer Rückblick vom VP 9 von Michael Irrgang.

Mein erster Saunalauf

Das umschreibt es wohl am Besten. Beim Kölnpfadultra 11x10, als Training zum Mauerweglauf geplant, sollte es gemütlich und nicht auf Tempo gehen. Im Vorfeld hatten Melissa (ebenfalls LGU) und ich Kontakt und beschlossen den Lauf gemeinsam zu gestalten.

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Die geplante Zeit war etwa 13-14Std - bei "normalen" Temperaturen. Konnte ja keiner ahnen, dass es so warm wurde. Wenn ich was gut vertrage, dann niedrige Temperaturen. Dementsprechend schlecht geht es mir bei allem, was die 25-26 Grad überschreitet. Von 36er gar keine Rede. Melissa bat mich darum, sie am Anfang mit einzubremsen, da sie laut eigener Aussage gerne zu schnell angeht.

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SK 5Der Start erfoglte in der Nähe des Stadions des großen 1 FC Köln. Da es ja, wie gesagt nur ein langer Trainingslauf sein sollte, begannen wir sehr verhalten. Aber auch schon auf dem Weg zum ersten VP war klar, dass das heute kein Zuckerspiel wird. Je näher wir der Todeszone kamen, um so "schöner" wurde das Wetter.

Die Duschen, die von den ausnahmslos tollen VPs angeboten wurden, waren eine dankbare Abkühlung. Ohne Rücksicht auf Blasen ging es komplett unter die Brause, um dem Körper etwas Erfrischung zu gönnen. Bis Porz ging es mir recht gut, während Melissa zu dem Zeitpunkt etwas Verdauuungsprobleme bekam. Doch je näher wir der "Todeszone" kamen, umso wärmer wurde es auch.

Hier hatte ich persönlich dann meinen absoluten Tiefpunkt. Wie gesagt - Wärme ist nicht mein Ding. Schon recht frühzeitig sagte ich, das ich hier deutlich an Tempo raus nehmen muss, so das wir hier große Teile einfach gegangen sind.

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Die 15km bis zum VP8 reichten dann für 1,5 Liter Wasser. Zur Not hatte ich noch 500ml Reserve dabei. Glücklicherweise gab es ja zwischen VP8 und 9 noch einen "MiniVP" mit Dusche. Dieser rettete mir doch das "Leben". Hatte ich doch bis hier mehr als ein mal über einen DNF nachgedacht.

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Die berüchtigte Todeszone, in der die Hitze stand. Melissa sorgte dafür, dass es weiter ging, im warsten Sinne des Wortes. Laufen war kaum möglich. Als wir dann wieder in Regionen mit mehr Schatten kamen, stieg bei mir auch wieder die Laune und es wurde deutlich leichter.

Am VP der LGU machten wir dann erst einmal ausgiebig Pause; erst mal wieder zu Kräften kommen. Normalerweise halte ich mich an VPs nur so kurz auf, wie ich zum Nachfüllen unbedingt brauche - heute brauchte ich aber erst einmal eine kleine Auszeit. Die Dropbags gesucht und etwas reorganisiert. Michael Irrgang sorgte für unsere Verpflegung. Ich persönlich habe meist das Problem, dass mir ab km 50km meist schlecht ist, so das ich mich zum Essen zwingen muss. Wenn dann alles drin ist, geht es nach 10 Minuten auch wieder besser. So sagte mir Michael hinterher, dass ich wohl ein recht klägliches Bild am VP gemacht habe, aber der Wille zum Finish wohl noch sichtbar war.

Weiter ging es also zur zweiten Halbzeit. Mit jedem Grad, dass das Thermometer wieder fiel, ging es mir zusehens besser. Dafür wurde es für Melissa unangenehm. Schmerzen im Fuss plagten sie immer mehr. Zwischenzeitlich machte ich mir Sorgen, ob ein Weiterlaufen möglich sei. Wir hatten zusammen begonnen, also machen wir das hier auch zusammen fertig. Solange ich von ihr kein "ich höre auf" höre, ging es also weiter. Das Teamwork passte. Wir mussten uns nicht einmal absprechen, ab wo wir bei Bergen gehen. Das Tempo mindern passierte praktisch beim gleichen Schritt des anderen. So liefen wir zusehens in die Nacht hinein. Es war klar, dass die urspringliche Zeitplanung 13-14 Uhr nicht zu halten war. Nicht bei diesen Bedingungen. So starteten wir am "Heavy Metal" VP mit unseren Kopflampen in die Nacht hinein. Jetzt wurde es vom Wetter her richtig angenehm. Kurz vor dem VP 12 trafen wir einen Arbeitskollegen von Melissa, der uns sagte, dass er heute eh nichts vorhabe und uns die letzten 10-11km begleiten wolle. Bis dahin war ihm aber nicht klar, zu welcher Uhrzeit das sein wird. So liefen und speedwanderten wir durch den Königsforst bei Nacht, überholten diverse Wanderer und schwuppdiewupp war es schon Mitternacht. Jetzt waren es aber immer noch gut 25km. Wärend ich zunehmend besser drauf war, lief es bei Melissa sagen wir mal semioptimal. Die Schmerzen im Fuss wurden beim Gehen stärker, beim Traben besser. Durchtraben war aber geländebedingt nicht immer möglich. Irgendwo gegen 01.00 Uhr stand dann Melissas Kollege am Wegesrand, bewaffnet mit einem GPS und Kopflampe. So hatten wir dann auf den letzten 11km den Luxus eines privaten "ortskundigen" Führers. Was für eine Wohltat, einfach nur dumm wie ein Lemming hinterher trotten und nicht selber noch nachdenken müssen bzw. die Markierung suchen.

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Nach gut 16,5 Std erreichten wir dann ziemlich geschafft das Ziel. Hier wurde man unter Applaus empfangen, was dem Kopf doch schon sehr gut tat. Nachdem wir unser Buckle in Empfang genommen hatten, ging es um 3:30 langsam auf den Heimweg.

Insgesamt muss ich aber sagen dass wir an allen VPs super nett empfangen wurden und die Helfer uns alles abgenommen haben, um uns den Lauf so einfach wie möglich zu gestalten. Auch der Micro VP mit der Blumenspritze und der Wassermelone am Wegesrand sei hier zu nennen. Das war echt rührend. Allen die eine Gartendusche organisiert haben, einen riesen Dank. Ohne die wären vermutlich noch mehr (ich inklusive) ausgestiegen. Grob überschlagen hab ich um die 15 Liter Flüssigkeit zwischen den VPs zu mir genommen. Begleitet von diversen Salz/Mineraltabletten. Verlaufen haben wir uns nicht wirklich. Es wird sich auf maximal 300m im ganzen erstrecken.

Text und Bilder: Stefan Gartz, 01.07.2019

Et hätt noch immer jot jejange

Nachdem ich letzte Woche beim Backyard Ultra in Kandel nach 26h ausgestiegen war, stand mit dem Kölnpfad der zweite 100Meiler innerhalb von einer Woche an. Der Kölnpfad war seit dem ELAN im letzten Jahr fest eingeplant und dementsprechend früh meldete ich mich an. Der Backyard hat sich dann einfach so ergeben, wie dass halt manchmal so ist. Ich hatte mir offen gehalten in Köln zu starten und entschied mich erst Mitte der Woche doch dafür, auch wenn der Testlauf bei 34 Grad Hitze definitiv nicht gut lief.

Ich reiste am Freitag mit einer Mitfahrgelegenheit nach Köln und war gegen 18Uhr im Startbereich. Dort traf ich auf Willi Klesen, der auch die 171KM angehen wollte und den ich beim KUT kennengelernt hatte. Ich legte mich mit meiner Isomatte auf die Wiese und versuchte zu schlafen, um beim Start um 0:00Uhr fit zu sein. Gegen 21:00Uhr war dann Matthias Kröling da, der mir Asyl in seinem Zelt angeboten hatte und der sich wie ich noch vor einer Woche zwanzig Stunden von einer Glocke zum Laufen hatte zwingen lassen. Schnell das Zelt aufgebaut, noch 30min hingelegt und dann war es schon soweit sich umzuziehen und für den Lauf bereit zu machen.

Kurz vor 0:00Uhr bekam jeder einen Tracker, welcher den Live-Standort durchgibt, um bei Notfällen eingreifen zu können und über den Freunde oder Familie den Lauf verfolgen konnten. Dann eine kurze Ansprache vom Veranstalter Thorsten Klenke und dann ging es auch schon los. Ich lief in der „Spitzengruppe“ mit und das Tempo war viel zu schnell: im 5:30er Schnitt ging es zum ersten VP zu sechst kamen wir dort an, die ersten Verlaufer waren trotz Track auf der Uhr schon passiert. Zu viert ging es im selben Tempo weiter vorbei an einer Partyhochburg wo die Leute uns fassungslos anstarrten und nicht glauben wollten dass wir das ganze freiwillig machen. Wir kamen zum zweiten VP bei KM 27 hier waren wir nur noch zu dritt und mir war klar, dieses Tempo ist zu schnell; aber trotzdem lies ich mich mitziehen. Bis zur Marathonmarke, die wir in etwa bei 3:50h passierten, lief ich mit - dann lies ich die zwei Herren vorne ziehen. Ihr Ziel lag beim Finish in unter 20 Stunden; meines war, vernünftig ins Ziel kommen möglichst ohne eine zweite Nacht laufen zu müssen.

Bei VP 3 lief Karnevalsmusik und die Stimmung war super, zumindest bei den Helfern. Ich hatte eine erste Krise, verursacht durch das zu schnelle Tempo. Ich ging nun erstmal eine längere Strecke und hätte mich fast verlaufen, hätte Uwe, der spätere Sieger, mich nicht darauf aufmerksam gemacht. Er war auf mich aufgelaufen und wir beschlossen kurzerhand ein Stück gemeinsam zu laufen. Da wir uns vom Seenländer Ultra schon kannten, hatten wir uns einiges zu erzählen und die Zeit verging und VP 4 war plötzlich da.

Es ging mir wieder besser und wir konnten konstant ein Tempo immer rund um 6min/km laufen. Ich konnte zwar seit VP2 nichts mehr essen aber durch ISO und Apfelschorle ging es ganz gut. Wir kamen weiter zügig voran und liefen auf die 80KM Marke zu. Nun ging es etwas monoton am Rhein entlang über mehrere KM. AM Ende ein VP, der den Wendepunkt markierte und dann ging es wieder zurück quasi parallel zum vorherigen Weg. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichten wir die Brücke, die uns auf die andere Seite des Ufers und damit näher zu VP7 führte. Unsere Stimmung war gut auch wenn meine Füße langsam aber sicher müde wurden. Am Verpflegungspunkt herrschte super Stimmung. Zwei Pools waren aufgebaut und an Verpflegung war fast alles geboten. Hier trafen wir auf einen Läufer aus der Schweiz, der kurz ruhte und die Kleidung wechselte, er konnte das Rennen aufgrund von Übelkeit leider nicht finishen und musste später aussteigen. Uwe und ich lagen nun also auf dem zweiten Rang, die Platzierung war uns aber eher unwichtig wir wollte vernünftig vorankommen. Das Laufen fiel uns immer schwerer, trotzdem war das Tempo für diese Distanz immer noch sehr in Ordnung und die Temperaturen waren auch zu ertragen. Wir erreichten den super VP am Schneppenhof bei KM 104 mit Wasserdusche und allem, was das Herz begehrte. Leider war bei mir immer noch nicht an Essen zu denken und so mussten ISO und Cola herhalten.

Nun begann die sogenannte Todeszone, 14KM in der Sonne ohne Schatten. Wir hatten Glück, denn es ging ein leichter Wind und wir arbeiteten uns mit abwechselnden Lauf und Gehphasen voran. Am VP hatten wir den bisher führenden überholt und lagen somit plötzlich in Führung, trotzdem kam kein Druck auf und wir arbeiteten uns weiter voran. Wir lagen gut in der Zeit und freuten uns auf den nächsten VP, doch es sollte anders kommen.

An einer Stelle im nächsten Ort sahen wir Markierungen und Schilder, die vom Kölnpfad wegführten. Wir litten wohl bereits unter Dehydration, denn anstatt in den VP zu laufen dachten wir diese Markierung gelte nicht für uns, sondern nur  für die 11x10KM Läufer  und so liefen wir gerade aus weiter. Nach weiteren Kilometern kam der VP immer noch nicht und bei 122Km auf der Uhr wurden wir langsam unruhig. Wir riefen Thorsten an und der erklärte uns wir hätten den letzten VP verpasst.

Das war natürlich ein Schock, aber zurücklaufen war für uns keine Option, obwohl wir dringend Wasser brauchten. Uwe nahm die Situation sehr gut auf, für Ihn war es eher ein Spaß; ich war in diesem Moment mental ziemlich fertig. Wir besorgten uns Wasser aus einem kleinen Bach, welches tatsächlich relativ gut schmeckte, um wenigstens bis zum nächsten VP in 16KM Entfernung zu kommen. Das kalte Wasser kam bei meinem sowieso schon angeschlagenen Magen nicht gut an und ich hatte mit Übelkeit zu kämpfen. Ich schickte Uwe allein weiter, auch wenn er unbedingt gemeinsam weiterlaufen wollte und ich ihn wirklich wegjagen musste. Nun folgten viele Kilometer entlang der Bundesstraße, die ich nur gehend bewältigen konnte; unterbrochen von mehrmaligem Erbrechen. Nach einer Weile setzte ich mich an den Wegrand, aß meinen Notfalltraubenzucker, der seit zwei Jahren in meinem Rucksack auf diesen Einsatz wartete, zusätzlich noch ein Gel und es ging langsam aufwärts.

Mittlerweile wurde ich auch wieder überholt, und freundlich nach mein Befinden befragt, da es mir aber besser ging, schickte ich ihn einfach weiter. Plötzlich konnte ich wieder laufen, und so kam ich glücklich bei KM 134 zum nächsten VP an. Flaschen auffüllen kurz abkühlen und weiter ging’s. 10Km bis zur nächsten Verpflegungsstelle, dass sollte wohl machbar sein. Mit einem Mix aus Laufen und Wandern kam ich ganz gut voran. Ich erreichte den vorletzten Verpflegungspunkt am Eisstadion. Hier sind viele Wanderer und gegrillt wurde hier auch, fast schon Partystimmung. Ich musste mich kurz auf den Boden legen. Es ging mir so naja, über 100KM ohne Essen rächen sich nun doch. Ich verließ den VP und kam nur langsam voran, mir war plötzlich furchtbar heiß und die Konzentration ließ nach. Ich fand eine kleine Pizzeria, kaufte mir eine eiskalte Cola und setzte mich vor der Türe auf die Treppe. Der Zucker brachte den Körper wieder in Schwung, sogar Laufen war zweitweise wieder möglich der letzte VP konnte nicht mehr weit sein, keine 15KM mehr ins Ziel.

Ich irrte durch den Wald, die Wegfindung war hier, naja ich sage mal "kreativ". Doch endlich am Ende der Lichtung tauchte der VP auf, die Leute sind sehr hilfsbereit und zu meiner Überraschung füllen Tobias Krumm, der mehrmalige Wibolt und JUNUT Sieger sowie unser Vereinskamerad Christoph Janthur meine Flaschen auf ich fühlte mich richtig geehrt und lief nach dem VP sogar fast beschwingt wieder los - was der Körper nicht alles leisten kann.

Auf den letzten 11KM traf ich viele Wanderer, die gegenseitige Motivation half mir, nochmal am Baggersee vorbei und dann sind es nur noch 5KM. Ich war wirklich fertig, wollte nur noch ins Ziel. Die Wanderer sind superfreundlich. Obwohl sie auch schon über 45KM gewandert sind, haben alle noch gute Laune. Die Leistungen der Wanderern über alle Strecken sind wirklich hoch anzurechnen. Es ging wieder über den Bahnübergang wie vor über 20Stunden - das Ziel kam näher! Ich schaute seit Ewigkeiten mal wieder auf die Uhrzeit, 20:48, ich hatte noch 12 Minuten für 1,5KM - da war doch wohl eine Zeit unter 21 Stunden möglich?

Tatsächlich klappte es und nach 20:58 Stunden bin ich überglücklich im Ziel. Uwe war schon seit fast einer Stunde da, eine super Zeit hatte er hingelegt. Willi war auch da, er musste wegen einer Verletzung aussteigen und hatte sich trotzdem bis zu KM80 durchgekämpft. Nach einigen Minuten raffte ich mich zum Duschen auf und danach verbrachte ich noch etwas Zeit mit Uwe und seiner Frau, die gerade vom Eisessen zurückkamen.

Um halb zwölf legte ich mich ins Zelt, irgendwann kam Matze ins Zelt. Er wollte unter 26 Stunden laufen und hat das quasi auf die Minute geschafft eine fantastische Leistung. Er hat diesen harten Lauf zum fünften Mal gefinisht und ist somit der einzige All-Time-Finisher.“ Am nächsten Tag warteten wir auf die Siegerehrung und Pastaparty. Matthias, Dirk Minnebusch (er ist nach langer, hartnäckiger Verletzung 35KM gewandert) und ich gingen noch Eis essen und dann begann die Siegerehrung. Hinter Uwe bin ich zweiter geworden, die Platzierung freut mich, wichtiger ist mir jedoch diesen harten Lauf gefinisht zu haben und ein tolles Wochenende verbracht zu haben. Michael Frenz unser Vereinskollege wird vierter mit einer tollen Zeit von ebenfalls unter 24 Stunden.

Ich kann den Kölnpfad jedem uneingeschränkt weiterempfehlen! Eine mit Herzblut und vollem Einsatz organisierte Veranstaltung mit tollen Menschen und zwei tollen Organisatoren. Es gibt für fast jeden sowohl Wanderer als auch Läufer eine Distanz und Möglichkeit teilzunehmen. Die Markierung ist gewöhnungsbedürftig, aber viel besser als erwartet gewesen, die Strecke teilweise nicht die schönste aber genau darin liegt auch die Herausforderung.

 JK

Ein Bild von der Siegerehrung, vlnr: Thorsten Klenke, Jonathan Gakstatter (2. Platz), Dirk Thies (3. Platz), Tom Eller. Leider fehlt der Erstplatzierte Uwe Jahn.

Text. Jonathan Gakstatter, Bild: Dirk Minnebusch

Betreuung am VP 9 in Grengel

Seit Jahren betreut die LG Ultralauf einen VP, der im Laufe der Zeit ein wenig gewandert ist und dieses Jahr zum ersten Mal an einer Schule in Grengel aufgebaut wurde. Die 171km-Wanderer und Läufer haben hier 118,5 km hinter sich, die anderen Gruppen entsprechend weniger, die 50km-Wanderer hatten hier ihren Start.

MK Stand

Der Schulinnenhof bot viel Platz und Schatten und lud die überhitzten Sportler ein, sich zu regenerieren und zu stärken.

MK Liege

Wir hatten einige Liegen bekommen, die gerne angenommen wurden, insbesondere Wanderer der langen Strecke waren teilweise 24 bis 26 Stunden durchgewandert und machten bei uns eine größere Pause. Bei so einer Liegemöglichkeit, schöner Musik und kühlen Getränken wollten einige auch gar nicht wieder los. Aber wer mich kennt ..... die überhitzten Hektiker werden in ein Gespräch verwickelt und aufgehalten, die Trödelgruppen angetrieben, die Aufgabewilligen zum Weiterlaufen -, bzw. wandern motiviert, die Vereinskollegen fotografiert.

MK Dusche

Eine Dusche sorgte für Abkühlung. Je nach Belieben wurde nur die Mütze geduscht oder auch einmal komplett.

MK Team

Das Aufbau- und erste Betreuungsteam war Judith Sebastian, Reimund Brömmelhaus, Martina Stumpf-Irrgang und ich.

MK Marlene

Marlene Heller nutzte eine Pause, um den Spielplatz mit interessanten Geräten zu erkunden.

MK SJ

Abends halfen dann Stefan Henscheid und Jan Förster. Stefan unterstützte die Nachtschicht und baute mit ab. In Summe waren wir über eine Dauer von 7:30 Uhr bis 1:30 Uhr am Sonntag vor Ort und betreuten schätzungsweise 250 Wanderer, Läufer und Begleiter.

MK MM

Michael Frenz war einer, der sich viel Zeit nahm, um sich für den 50km-Endspurt zu kühlen und zu stärken. Am Ende wurde er Vierter auf der ganz langen Strecke.

MK M

Auch Matthias Heinle investierte viel Zeit in die Erholung, die sich später auszahlte.

MK MS

Die oben erwähnten Stefan und Melissa.

Insgesamt macht die Betreuung eines VPs durchaus auch Spaß, selbst wenn es in den Füßen juckt, selbst zu laufen. Die Wanderer und Läufer haben an diesem Tag Großartiges geleistet und es ist auch eine gewisse Ehre, ihnen zu helfen, ihre Ziele zu erreichen.

Text: Michael Irrgang, Bilder: Michael Irrgang, Martina Stumpf-Irrgang, 02.07.2019

 

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