Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

ichName: Olbrich

Vorname: Wolfgang

Jahrgang: 1968

Verein: LG DUV e.V.

DLV-A-Lizenztrainer Leistungssport Block Lauf (seit 2/2014)

DLV-B-Lizenztrainer Leistungssport Block Lauf (seit 10/2010)

DLV-C-Lizenztrainer Wettkampftsport (seit 2008)

DLV-Streckenvermesser für Straßenläufe (seit 04/2011)

LVN-Referent für die Trainerfortbildung (seit 2/2014)

Bestzeiten:

5000 Meter: 19:40min. (1989)

10 km: 42:10min. (24.01.2010)

15 km: 1:04:55h (07.02.2010)

HM: 1:32:13h (18.04.2010)

Marathon: 3:14:49h (6.10.2002)

50 km: 4:18:09h (18.04.2009)

100 km: 9:51:48h (05.04.2008)

6 Stunden: 63,386 km (07.03.2004)

24 Stunden: 172 km (im Rahmen des Spartathlon 2009)

Besondere Läufe: Spartathlon 2009 (246 km nonstop in 35:24:46h), UTMB 2004 (158 km nonstop mit 8.500 Hm+ in 40:07:09h)

Etappenläufe: Isarlauf 2004 (5 Tage, 320 km), Baltic-Run 2008 (5 Tage, 320 km) und Über die Höhen im Bergischen Land 2009 (5 Tage, 300 km und 6.500 Hm+)

Sonstiges: Deutscher Mannschaftsmeister 100 km Straßenlauf 2008 in der AK M40-45

Bislang 50 mal Marathon und 66 Ultramarathonläufe gefinisht. (Stand: 20.12.2009) Aktiver Läufer seit 1997, 1. Marathon 1998 (Hamburg), 1 Ultramarathon 2001 (100 km Biel)

Text und Bilder: Michael Irrgang, 02.07.2009

Vergangenes Wochenende fand die Premiere eines Ultramarathon-Trainingslagers der DUV statt.

18 Läuferinnen und Läufer nahmen an der historischen Veranstaltung von Freitag bis Sonntag in der Sportschule Hennef teil und erlebten ein abwechslungsreiches Programm aus Theorie und Praxis.

 

Hauptgebäude der Sportschule Hennef. Es ist ein tolles Haus mit schönen Zimmern, einem großen Seminarraum, zahlreichen Sportmöglichkeiten und einer Superküche, was die Auswahl und Menge an Speisen angeht.

Bereits am Freitag Abend startete nach einem reichhaltigen Essen das Mammut-Programm mit einer Vorstellungsrunde und einem Läufertyptest ("Jogger oder Läufer?"), bevor in der Turnhalle die erste praktische Einheit folgte. Im Hauptteil standen einige Übungen zur Koordination und Laufstilverbesserung, vorher jedoch wurde mit kleinen Spielen gezeigt, dass selbst das Einlaufen richtig Spaß machen kann! Am Ende der Trainingseinheit folgten noch eine Brennball- und eine Fußballvariante. Hier galt es beim Spiel mit 8 Mannschaften und 8 Bällen den Überblick zu behalten!

 

Engagierte Gruppenarbeit: Frank, Holger, Beate und Michael Kröll diskutieren über Lauf-Trainingsbausteine.

Der Samstag begann nach einer kurzen Nacht mit einem kleinen Läufchen vor dem Frühstück. Anschließend konnten alle Teilnehmer bei zwei Gruppenarbeiten ihre eigenen Erfahrungen einfließen lassen, als Aufgaben zu Trainingsbausteinen und zur Regeneration zu lösen waren. 

Jürgen zeigt; Elke, Heike und Dieter machten gekonnt nach.

Nach dem Mittagessen erläuterte Physiotherapeut Jürgen viele Übungen mit dem Theraband, welche die für Läufer sehr wichtige Muskelpartien kräftigen, bevor eine längere Laufeinheit durch das hügelige Umland anstand.

 

Die ganze Gruppe übte Varianten des Seitwärtslaufen.

Bei dieser Gelegenheit zeigte Michael einige Übungen des Lauf-abcs sowie zwei einfache Varianten, wie man als Gruppe unterschiedlichen Leistungsniveaus Wiederholungsläufe in eine Laufeinheit integrieren kann.

 

Beate und Markus lauschten interessiert Olals Worten.

Abends hielt Olaf einen interessanten Vortrag zu dem Thema Ernährung für Sportler, bevor DUV-Präsident Stefan, der es sich nicht nehmen ließ, beim ersten Trainingslager der DUV anwesend zu sein, ein wenig von seinem Training berichtete. Mit nützlichen Informationen, netten Anekdoten, Knabberkram & Mineralwasser, Musik und Bildershows wurde es ein kurzweiliger Abend.

Abends gab es dann noch einen Absacker im Bistro. Nicht nur für Martin, Ralf und Stefan.

Am Sonntag Morgen gab Jürgen eine kurze Einleitung in das Thema Dehnen im Gruppenraum. Die Gruppe machte prima mit!

 

Mirko und Martin dehnen Rumpf und Schultern.

Das sind keine verkleideten Flamingos, sondern der Präsident Stefan persönlich bei einer Partnerübung mit Beate.

Am Sonntag folgten zwei weitere, kleinere Laufeinheiten, sowie praktische Übungen zum richtigen Dehnen bei der einmal mehr Jürgen sein Wissen aus einem reichhaltigen Erfahrungsschatz weitergeben konnte. Nachmittags gab es dann noch einmal einen größeren Theorieblock, in dem Michael die Bedeutung einer Trainingsplanung und -protokollierung erläuterte, sowie Unterschiede in der Trainingsgestaltung zwischen einem Marathon-, 100km- und 24-Stundenläufer vorstellte.

 

Sabine bedankte sich bei Michael für die Organisation und Durchführung des Trainingslagers. Zum Abschluss der Veranstaltung wurde in einer Abschlussbesprechung Fazit gezogen: Es war toll! Sehr nette Teilnehmer, super Wetter, reichlich und sehr leckeres Essen, kompetente Referenten! Das Wochenende war zwar körperlich und geistig anstrengend, aber extrem kurzweilig und interessant. Es hatte allen Teilnehmern und Referenten sehr gut gefallen. Darüber hinaus konnte jeder ein paar Informationen mitnehmen, wie er sein Training interessanter und effektiver gestalten und gleichzeitig Verletzungen vermeiden kann. 

 

Das Bild zeigt die Laufgruppe nach einer Trainingseinheit. Olaf Hülsmann fehlt leider auf dem Bild.

Hinten, v.l.n.r: Mirko Leffler, Martin Büchter, Michael Irrgang, Dieter Ehrenberger, Elke Dörnfeld, Klaus Damde, Stefan Hinze, Michael Kröll, Sabine Schäfer, Holger Brill, Andreas Schönfeld

Vorne, v.l.n.r: Heike Schnier, Markus Cochems, Frank Schönfeld, Ralf Simon, Beate Plaumann, Jürgen Stattmüller

Die Teilnehmer waren eine bunte Mischung aus guten Ultraläufern, die sich noch weiterentwickeln wollen sowie erfahrenen Experten, die ihre Erfahrungen weitergegeben haben. Frank reiste eigens zum Trainingslager aus der Schweiz an und gab so der Veranstaltung einen internationalen Touch.

 

 Gemütliche Kaffeepausen gab es auch, trotz des vollen Programms! Beate, Sabine, Holger, Elke und Dieter.

Auch das gute Essen förderte die gute Stimmung unter den Teilnehmern. Holger, Andreas, Mirko, Frank und Sabine.

Für 2010 sind bereits für den Zeitraum vom 27. bis 29. August in Hennef Zimmer für das nächste Trainingslager reserviert, denn das Angebot der DUV-Trainingslager soll konsequent fortgesetzt und ausgebaut werden, fasste Stefan seine Eindrücke zusammen. Ein weiteres Trainingslager ist bereits für Februar/März geplant. Hier ist der Ort jedoch noch offen. Es soll auf jeden Fall außerhalb von NRW stattfinden. Vielleicht in der Pfalz? Oder im Harz? Oder in Kienbaum? Gute Vorschläge werden gerne entgegengenommen!

Barbara Becker

barbara beckerName: Becker
Vorname: Barbara
Geburtsjahr: 1959

Bestzeiten:
Marathon: 4:23 Stunden
6h: 53 km
12h: 97 km
24h: 165 km
48h: 284 km
144h: 503 km
 

 

Gesamtergebnisse, zusammengestellt von Wolfgang Olbrich

 

Rang M/W Name  Verein AK AK Rang Gesamt-zeit
1 1 Ruf LG DUV M35 1 30:21:05
2 2 Willerich TV Maikammer M50 1 30:29:48
3 3 Göbel LSG Schwarzwaldmarathon M45 1 30:49:03
4 4 Huser ohne M55 1 33:25:23
5 4 Toobe TV Sinsheim M60 1 33:25:23
6 1 Grohmann Troisdorfer LG M.U.T W45 1 34:12:12
7 6 Bujok Polonia Hannover M60 2 34:12:13
8 7 Mörth RunFit+ M40 1 34:44:56
9 2 Rösler SLS Leinebagger W40 1 36:23:08
10 8 Luther LG DUV M45 2 37:18:19
11 9 Fecher LTF Marpingen M45 3 37:56:21
12 10 Drescher Solinger LC M50 2 38:26:22
13 3 Plaumann LATV Plauen W35 1 38:29:31
14 11 Janiszewski TV Fürstenwalde M50 3 38:48:21
15 12 Eberle 1974 Marathon Verein M55 2 40:14:53
16 4 Uhlig ohne W35 2 40:37:30
17 13 Rosenau LG DUV M50 4 40:37:30
18 13 Rump LG Oelde/Wadersloh M45 4 40:37:30
19 5 Eichner 100 Marathon Club W70 1 43:35:39
20 15 Genz 100 Marathon Club M55 3 46:12:01
21 6 Liszewitz LG DUV W45 2 46:47:40
22 6 Jäger TGM SV Jügesheim W55 1 46:47:40
23 0 Gutzmann TuS Norderney M60 3 7:33:50

1. Etappe "Rund um Lindlar"

Position M/W Name Nettozeit Geschwindig-keit [Min/km] AK AK Rang
1 1 Ruf 5:14:47 0:05:43 M35 1
1 1 Mörth 5:14:47 0:05:43 M40 1
3 3 Willerich 5:15:18 0:05:44 M50 1
4 4 Göbel 5:19:58 0:05:49 M45 1
5 5 Toobe 5:55:14 0:06:28 M60 1
5 5 Huser 5:55:14 0:06:28 M55 1
5 5 Luther 5:55:14 0:06:28 M45 2
8 1 Rösler 6:18:09 0:06:53 W40 1
8 8 Janiszewski 6:18:09 0:06:53 M50 2
10 9 Bujok 6:19:42 0:06:54 M60 2
10 2 Grohmann 6:19:42 0:06:54 W45 1
10 10 Fecher 6:19:42 0:06:54 M45 3
13 11 Drescher 6:53:25 0:07:31 M50 3
14 3 Plaumann 6:56:34 0:07:34 W35 1
15 12 Rosenau 7:10:24 0:07:50 M50 4
15 12 Rump 7:10:24 0:07:50 M45 4
15 4 Uhlig 7:10:24 0:07:50 W35 2
18 5 Eichner 7:31:00 0:08:12 W70 1
19 13 Eberle 7:33:32 0:08:15 M55 2
20 14 Gutzmann 7:33:50 0:08:15 M60 3
20 14 Genz 7:33:50 0:08:15 M55 3
22 6 Liszewitz 8:09:29 0:08:54 W45 2
22 6 Jäger 8:09:29 0:08:54 W55 1

2. Etappe "Rund um Solingen"

 

Position M/W Name Nettozeit Geschwindig-keit [Min/km] AK AK Rang
1 1 Ruf 7:50:32 0:06:16 M35 1
2 1 Willerich 7:50:32 0:06:16 M50 1
3 1 Göbel 7:50:32 0:06:16 M45 1
4 4 Toobe 8:34:29 0:06:52 M60 1
5 4 Huser 8:34:29 0:06:52 M55 1
6 1 Grohmann 8:56:50 0:07:09 W45 1
7 6 Mörth 8:56:51 0:07:09 M40 1
8 7 Bujok 8:56:51 0:07:09 M60 2
9 2 Rösler 8:57:13 0:07:09 W40 1
10 8 Luther 9:10:19 0:07:20 M45 2
11 9 Fecher 9:39:40 0:07:44 M45 3
12 9 Drescher 9:39:40 0:07:44 M50 2
13 3 Plaumann 9:39:40 0:07:44 W35 1
14 11 Eberle 10:07:55 0:08:06 M55 2
15 12 Rump 10:12:37 0:08:10 M45 4
16 12 Rosenau 10:12:37 0:08:10 M50 3
17 4 Uhlig 10:12:40 0:08:10 W35 2
18 5 Eichner 10:21:05 0:08:17 W70 1
19 14 Janiszewski 11:22:25 0:09:06 M50 4
20 6 Liszewitz 11:38:50 0:09:19 W45 2
21 15 Genz 11:38:50 0:09:19 M55 3
22 6 Jäger 11:38:50 0:09:19 W55 1

3. Etappe "Rund um Remscheid" 

Position M/W Name Nettozeit Geschwindig-keit [Min/km] AK AK Rang
1 1 Ruf 6:01:57 0:06:08 M35 1
2 2 Willerich 6:05:39 0:06:12 M50 1
3 3 Göbel 6:13:17 0:06:20 M45 1
4 1 Grohmann 6:31:57 0:06:39 W45 1
5 4 Bujok 6:31:58 0:06:39 M60 1
6 5 Huser 6:31:59 0:06:39 M55 1
7 5 Toobe 6:32:00 0:06:39 M60 2
8 2 Rösler 7:06:21 0:07:14 W40 1
9 7 Janiszewski 7:06:21 0:07:14 M50 2
10 8 Mörth 7:39:13 0:07:47 M40 1
11 8 Luther 7:39:14 0:07:47 M45 2
12 3 Plaumann 7:41:18 0:07:47 W35 1
13 10 Drescher 7:41:19 0:07:47 M50 3
14 10 Fecher 7:41:19 0:07:47 M45 3
15 12 Eberle 7:50:11 0:07:58 M55 2
16 13 Rosenau 8:01:25 0:08:10 M50 4
17 13 Rump 8:01:26 0:08:10 M45 4
18 4 Uhlig 8:01:27 0:08:10 W35 2
19 5 Eichner 9:02:52 0:09:12 W70 1
20 6 Liszewitz 9:36:54 0:09:47 W45 2
21 6 Jäger 9:36:55 0:09:47 W55 1
22 15 Genz 9:36:56 0:09:47 M55 3

 4. Etappe "Rund um Kürten"

Position M/W Name Nettozeit Geschwindig-keit [Min/km] AK AK Rang
1 1 Willerich 7:15:09 0:06:42 M50 1
2 1 Ruf 7:15:09 0:06:42 M35 1
3 1 Göbel 7:15:09 0:06:42 M45 1
4 4 Toobe 7:42:35 0:07:07 M60 1
5 4 Huser 7:42:35 0:07:07 M55 1
6 4 Bujok 7:42:35 0:07:07 M60 2
7 1 Grohmann 7:42:35 0:07:07 W45 1
8 7 Mörth 8:13:49 0:07:36 M40 1
9 2 Rösler 8:42:02 0:08:02 W40 1
10 8 Janiszewski 8:42:02 0:08:02 M50 2
11 9 Luther 8:59:37 0:08:18 M45 2
12 10 Fecher 9:03:04 0:08:21 M45 3
13 3 Plaumann 9:04:38 0:08:23 W35 1
14 11 Drescher 9:04:38 0:08:23 M50 3
15 12 Eberle 9:08:31 0:08:26 M55 2
16 4 Uhlig 9:29:40 0:08:46 W35 2
17 13 Rosenau 9:29:40 0:08:46 M50 4
18 14 Rump 9:29:40 0:08:46 M45 4
19 5 Eichner 10:06:52 0:09:20 W70 1
20 6 Liszewitz 10:29:36 0:09:41 W45 2
21 6 Jäger 10:29:36 0:09:41 W55 1
22 15 Genz 10:29:36 0:09:41 M55 3

5. Etappe "Rund um Wipperfürth"

Position M/W Name Nettozeit Geschwindig-keit [Min/km] AK AK Rang
1 1 Ruf 3:58:40 0:05:18 M35 1
2 2 Willerich 4:03:10 0:05:24 M50 1
3 3 Göbel 4:10:07 0:05:33 M45 1
4 4 Mörth 4:40:16 0:06:14 M40 1
5 1 Grohmann 4:41:08 0:06:15 W45 1
6 5 Bujok 4:41:08 0:06:15 M60 1
7 5 Toobe 4:41:08 0:06:15 M60 2
8 5 Huser 4:41:08 0:06:15 M55 1
9 8 Drescher 5:07:21 0:06:50 M50 2
10 2 Plaumann 5:07:21 0:06:50 W35 1
11 9 Fecher 5:12:37 0:06:57 M45 2
12 3 Rösler 5:19:24 0:07:06 W40 1
13 10 Janiszewski 5:19:24 0:07:06 M50 3
14 10 Luther 5:33:56 0:07:25 M45 3
15 12 Eberle 5:34:44 0:07:26 M55 2
16 4 Uhlig 5:43:24 0:07:38 W35 2
17 13 Rosenau 5:43:24 0:07:38 M50 4
18 13 Rump 5:43:24 0:07:38 M45 4
19 5 Eichner 6:33:50 0:08:45 W70 1
20 6 Liszewitz 6:52:51 0:09:10 W45 2
21 15 Genz 6:52:51 0:09:10 M55 3
22 6 Jäger 6:52:51 0:09:10 W55 1

Satzung der Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V. – LG DUV e.V.
in der Fassung vom 09. August 2008

§ 1 – Name, Sitz und Geschäftsjahr


(1) Der Verein führt den Namen „Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung“ (LG DUV).
(2) Er soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Kaiserslautern eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er zu seinem Namen den Zusatz e.V.
(3) Der Verein hat seinen Sitz in 67659 Kaiserslautern.
(4) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 2 – Zweck


(1) Der Verein verfolgt das Ziel, den über den Marathonlauf hinausgehenden Langlauf für die Mitglieder der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V. zu fördern und zu pflegen.
(2) Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
1. die Durchführung von sportlichen Veranstaltungen.
2. den Einsatz von sachgemäß vorgebildeten Übungsleitern und DLV-Lizenz-Trainern.
3. die Abhaltung von geordneten Sportübungen im Bereich des Langstreckenlaufes.
4. der Teilnahme an Wettkampfveranstaltungen im Bereich des Langstreckenlaufes.
 

§ 3 – Mitgliedschaft in den Verbänden

Der Verein beantragt nach Eintragung im Vereinsregister die Aufnahme in den Leichtathletikverband Pfalz e.V. sowie in den Sportbund Pfalz.
 

§ 4 – Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jedes ordentliche Mitglied der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V., ohne Rücksicht auf Beruf, Rasse und Religion, werden.
(2) Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Vorstand zu richten.
(3) Mit dem Antrag erkennt der Bewerber für den Fall seiner Aufnahme die Satzung an. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.
(4) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand durch Beschluss. Die Entscheidung ist dem Antragsteller mitzuteilen; sie bedarf keiner Begründung. Lehnt der Vorstand den Aufnahmeantrag ab, so steht dem Betroffenen die Berufung zur Mitgliederversammlung zu.
(5) Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Aufnahmebeschluss.
 

§ 5 – Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele und Interessen des Vereins zu unterstützen sowie die Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane zu befolgen.
(2) Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen des Vereins zu benutzen und an den Veranstaltungen teilzunehmen. Sie haben in der Mitgliederversammlung gleiches Stimmrecht. Eine Übertragung des Stimmrechts ist nicht zulässig.
 

§ 6 – Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austrittserklärung, Ausschluss oder Streichung aus der Liste der Mitglieder. Mit dem Ausscheiden aus dem Verein erlöschen alle Rechte und Pflichten gegenüber dem Verein. Im Falle des Ausschlusses dürfen Auszeichnungen nicht weiter getragen werden.
(2) Der Austritt aus dem Verein ist nur zum 31. Dezember des laufenden Kalenderjahres möglich. Der Austritt ist schriftlich oder per E-Mail mit Bestätigungsmail zu erklären und muss bis spätestens 30. September in der Geschäftsstelle oder bei einem Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes eingegangen sein.
(3) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es schuldhaft in grober Weise die Interessen der Vereinigung verletzt oder deren Ansehen schädigt. Konkrete Ausschlussgründe sind z.B. Dopingmissbrauch und anderer schwerwiegender sportlicher Betrug. Über den Ausschluss beschließt auf Antrag des Vorstandes die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder. Der Vorstand hat seinen Antrag dem auszuschließenden Mitglied mindestens zwei Wochen vor der Versammlung schriftlich mitzuteilen. Eine schriftlich eingehende Stellungnahme des Mitglieds ist in der über den Ausschluss entscheidenden Versammlung zu verlesen. Der Ausschluss des Mitglieds wird mit der Beschlussfassung wirksam. Der Ausschluss soll dem Mitglied, wenn es bei Beschlussfassung nicht anwesend war, durch den Vorstand unverzüglich schriftlich bekannt gemacht werden.
(4) Die Streichung aus dem Mitgliederverzeichnis erfolgt, wenn ein Mitglied länger als 12 Monate mit der Beitragszahlung in Verzug ist oder sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht erfüllt hat.
 

§ 7 – Mitgliedsbeiträge

(1) Es ist jährlicher Beitrag zu entrichten.
(2) Der Mitgliedsbeitrag wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Er ist bis zum 31. März des laufenden Jahres zu entrichten. Auf Antrag können ermäßigte Mitgliedsbeiträge gewährt werden.
 

§ 8 - Organe des Vereins

Die Organe des Verein sind:
1. die Mitgliederversammlung
2. der Vorstand
 

§ 9 – Präsidium (Vorstand)

(1) Der geschäftsführende Vorstand im Sinne des § 26 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) führt die Bezeichnung „geschäftsführendes Präsidium“ und besteht aus:
- dem Präsidenten ( 1. Vorsitzender),
- dem Vizepräsidenten (stellvertretender Vorsitzender),
- dem Schatzmeister,
- dem Sportwart.
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich in allen Vereinsangelegenheiten durch zwei Mitglieder des geschäftsführenden Präsidiums vertreten.
(2) Das nichtvertretungsberechtigte erweiterte Präsidium besteht zusätzlich aus:
- dem Pressewart,
- dem Rechtswart,
- dem Statistiker,
- dem Schriftführer
(3) Das Präsidium kann aus eigenem Ermessen und auf Vorschlag der Mitglieder Arbeitsausschüsse für die relevanten Arbeitsgebiete bilden (Sportausschuss, Medienausschuss, Rechtsausschuss...).
(4) Das Präsidium wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Aktivwahlberechtigt hierbei sind Mitglieder mit einer dreimonatigen Vereinszugehörigkeit. Im Zweifelsfall entscheidet die Mitgliederversammlung. Das Präsidium bleibt jedoch bis zur Neuwahl im Amt.
(5) Jedes Präsidiumsmitglied ist einzeln zu wählen. Wiederwahl ist möglich. Zu Präsidiumsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden. Mit der Beendigung der Vereinsmitgliedschaft endet auch das Amt eines Präsidiumsmitglieds. Scheidet ein Mitglied des Präsidiums vorzeitig aus, so kann das Präsidium für die restliche Amtszeit des Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen.
(6) Der Vorstand trifft seine Entscheidungen mit einfacher Mehrheit.
 

§ 10 – Mitgliederversammlung

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt.
(2) Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden statt, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich ist oder wenn die Einberufung einer derartigen Versammlung von einem Fünftel der Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt wird.
(3) Der Vorstand hat der nach Absatz 1 einberufenen Mitgliederversammlung einen Jahresbericht und eine Jahresrechnung vorzulegen.
(4) Die Mitgliederversammlung ist vom Präsidenten, bei dessen Verhinderung durch den Vizepräsidenten, schriftlich unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen einzuberufen. Die Frist beginnt mit der Absendung der Einladung an die letzte bekannte Mitgliederanschrift. Die Einberufung der Versammlung muss den Gegenstand der Beschlussfassung bezeichnen. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Zu Beginn der Versammlung ist die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung.
(5) Die Mitgliederversammlung wird vom Präsidenten, bei dessen Verhinderung vom Vizepräsidenten, geleitet; ist auch dieser verhindert, wählt die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter.
(6) Über die Annahme von Beschlussanträgen entscheidet die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Zum Ausschluss von Mitgliedern und zu Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von zwei Dritteln, zu Änderungen des Vereinszweckes und zur Auflösung des Vereins eine solche von neun Zehnteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Abstimmungen erfolgen grundsätzlich durch Handaufheben; wenn ein erschienenes Mitglied dies verlangt, muss schriftlich abgestimmt werden. Bei Stimmengleichheit wird die Entscheidung durch das Präsidium in Form eines Präsidiumsbeschlusses getroffen.
(7) Über die Verhandlung der Mitgliederversammlung hat der Schriftführer eine Niederschrift (Protokoll) aufzunehmen. Die gefassten Beschlüsse sind unter Angabe des Abstimmungsergebnisses wörtlich festzuhalten. Das Protokoll ist von dem Schriftführer und vom Leiter der Versammlung zu unterschreiben.
 

§ 11 – Ordnungen

(1) Der Vorstand beschließt und verändert mit absoluter Mehrheit eine Geschäftsordnung des Vereins.
(2) Außerdem sind Turnier- und Sportordnungen, Wettkampfbestimmungen und Schiedsordnungen der zuständigen Fachverbände (LV Pfalz, DLV, IAU und IAAF) für die Mitglieder des Vereins verbindlich.
(3) Die unter Absatz 1 und Absatz 2 aufgeführten Ordnungen sind n i c h t Bestandteil dieser Satzung.
 

§ 12 – Kassenprüfer

Die ordentliche Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von 2 Jahren 2 Kassenprüfer. Diesen obliegt die Prüfung auf Richtigkeit und Vollständigkeit der Buchungsvorgänge und Belege auf der Grundlage der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstands sowie die Prüfung des Jahresabschlusses.
 

§ 13 – Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Vorschriften der Abgabenordnung 1977 bzw. der jeweils gültigen Neufassung dieser Ordnung. Die Mitglieder seiner Organe arbeiten ehrenamtlich.
(2) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt in erster Linie nicht eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
(3) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Deutsche Ultramarathon-Vereinigung e.V., die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
 

§ 14 – Sprachliche Gleichstellung

Personen- und Funktionsbezeichnungen in dieser Satzung gelten jeweils in männlicher und weiblicher Form.
 

§ 15 – Haftung
 

Für die aus dem Sportbetrieb und bei sonstigen Veranstaltungen entstehenden Schäden oder Sachverluste haftet der Verein den Mitgliedern gegenüber nicht.
 

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