Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

Von Hans Jürgen erhiel ich heute folgende Nachricht:

"Bei sehr wechselhaften Wetter fand der 20. Albmarathon in Schwäbisch Gmünd statt. Die Ergebnisse der 50 km Strecke (1.070 HM) aus LG DUV-Sicht (ich hoffe, ich habe niemanden übersehen):

6. Platz und 2. M23: Florian Böhme mit 3:43:58!

17. Platz und 2. M50 Karlheinz Würtz (3:56:54).

41. Platz Jürgen Schoch (4:18:09)

136. Steffen Kohler (4:48:22)

191. Walter Höschele (4:58:53)

228. Timo Witt (5:07:05)

370. Hansjürgen Jablonski (5:43:36)

391. Renate Hülse (5:52:13)

420. Hans-Uwe Zietlow (5:59:03)

437. Melanie Kohler (6:07:58)

Insgesamt finishten 501 Läuferinnen und Läufer die anspruchsvolle Strecke. Vor allem für Florian freut mich das fantastische Ergebnis, da er in letzter Zeit kaum zu einem vernünftigem Training kam. Für mich war, 14 Tage nach dem München-Marathon, der Zieleinlauf das wichtigste Ziel, und ich kann aus meiner Sicht wohl zufrieden sein.

Die Mannschaftswertung steht noch aus, aber auch hier dürfte die LG DUV nicht schlecht abgeschnitten haben (Sieger wurde die gastgebende DJK Schwäbisch Gmünd)."

Ergebnisse

Mit sportlichen Grüßen und Herzlichem Glückwunsch!

In einem 6tägigen Intensivseminar des Deutschen Leichtathletik Verbandes (DLV) konnte ich gestern, am 23.10.2010, die Prüfung zum B-Lizenztrainer des DLV im Leistungssport, Block Lauf erfolgreich ablegen.

Durchgeführt wurde die Ausbildung nach 12! Jahren zentral durch die DLV Trainerschule in Mainz im Bundesleistungszenrum (BLZ) Kienbaum, vielen von uns Ultraläufern als Wettkampfort des 100 km Laufes von Grünheide wohl bekannt. 

Nach einem Eingangstest, bereits am ersten Nachmittag, folgten weitere ausgesprochen intensive Vorträge. Täglich wurde von 08:30 - 21:30 Uhr unterrichtet. Als Referenten wurden fast ausschließlich noch aktive und ehemalige Bundestrainer sowie hochrangige Sportwissenschaftler eingeladen, was wohl in der B-Trainerausbildung einmalig sein dürfte. Es wurde in allen Leichtathletikblöcken (Lauf, Sprint, Sprung, Wurf, Mehrkampf) ausgebildet. Wurde am Vormittag noch allgemeines für alle Teilnehmer unterrichtet (z.B. Trainingslehre), so wurde ab Mittag in den einzelnen Blöcken sehr intensiv gearbeitet. Es folgten dann noch eine Zwischenprüfung am Mittwoch, eine Hausaufgabe, die abgegeben werden musste und bewertet wurde sowie die mündliche Prüfung am Samstag vormittag. Also kein Lehrgang, der durch einfaches "Absitzen" bestanden werden konnte. Neben dem überwiegenden theoretischen Inhalten ging es täglich für etwa 1 -1,5 Stunden in die Praxis, wo die jeweiligen Disziplinen mit ihren Besonderheiten dargestellt wurden. Meist wurden hier sehr spezielle Möglichkeiten aufgezeigt, wie ein abwechslungsreiches und effektives Training gestaltet werden kann oder Möglichkeiten aufgezeigt, wie gezielt an Schwächen des Athleten gearbeitet werden kann.

Auch das Teilnehmerfeld der Ausbildung war bunt gemischt. Waren doch aktive und ehemalige nationale und internationale Spitzenathleten mit auf der "Schulbank", wie z.B. Franka Dietzsch, Nadine Kleinert, Janina Goldfuß, Mark Frank, Christian Reif, Charles Friedek, etc.

Es war schon beeindruckend, diese von ihrem derzeit laufendem oder früherem Training für den Hochleistungssport erzählen zu hören. Dabei ist zu erwähnen, dass es von Anfang an keinerlei Berührungsängste oder Scheu gab. Die gesamte Atmosphäre während der Veranstaltung war ausgesprochen locker und professionell. Durch die langen "Arbeitszeiten" war abends meist nur Zeit für ein gemeinsames "Feierabendbier" in der Gaststätte des BLZ.

Das BLZ Kienbaum selber war ein hervorragend geeigneter Ort für diese Ausbildung. Alle erdenklichen Gegebenheiten, von Sportstätten, über Mahlzeiten, bis hin zur Unterkunft waren hervorragend!

Es bleibt nur zu hoffen, dass nicht wieder 12 Jahre "ins Land" gehen müssen, bis der DLV wieder eine zentrale B-Trainerausbildung anbietet, auch wenn die B-Trainerausbildung eigentlich Aufgabe der Landesverbände ist.

Alles in allem kann ich nur sagen, dass die Ausbildung eine hervorrragende Leistung der DLV Trainerschule unter Leitung von Dr. Wolfgang Killing gewesen ist! Vielen Dank dafür!

Auf leichtathletik.de wird auch berichtet:

http://www.leichtathletik.de/index.php?NavID=1&SiteID=28&NewsID=30024

Mit sportlichen Grüßen

Wolfgang

 

Von Dirk erhielt ich folgende Nachricht:

"Hallo Wolfgang,

war am Samstag 09.10.2010 in Otterndorf und habe dort meinen ersten 6 Std. Lauf absolviert, am Ende habe ich es auf 53,974km gebracht.
 
Das war der 17. Gesamtplatz und erster in der M 35, waren auch nicht so viele.
Wir hatten traumhaftes Laufwetter und eine super Organisation incl. Verpflegung.
 
Ein tolles Event, was man gut mit einem Kurzurlaub verbinden kann, Otterndorf immer eine Reise wert.
 
VG
Dirk"

Herzlichen Glückwunsch!

Mit sportlichen Grüßen

Wolfgang Olbrich, Sportwart

Das dritte Trainingslager der DUV steht an. Diesmal geht es schwerpunktmäßig um die Themen Tempotraining und Mehrtageslauf.

Wie immer wollen wir in erster Linie gemeinsam laufen, uns näher kennenlernen und Erfahrungen austauschen. Es ist für jeden etwas dabei, egal ob jung oder alt, schnell oder gemütlich. Das Trainingslager wird wieder von Michael Irrgang organisiert und geleitet, der einerseits DLV-Lizenztrainer und Autor verschiedener Trainingspläne ist, andererseits seit Jahren im Bereich 24-Stundenlauf zu den erfahrendsten Läufern des Landes gehört. Mit René Strosny konnte einer der aktuell besten, deutschen Ultraläufer als Co-Moderator gewonnen werden, der von seinen großen, erfolgreichen Wettkämpfen, aber auch von seinem Training berichten wird. Auch das DUV-Präsidium, repräsentiert durch den Chefstatistiker Jürgen Schoch, nutzt die Gelegenheit zum Kontakt mit den DUV-Mitgliedern. Mit Jürgen Stattmüller hat sich jemand angemeldet, der nicht nur das dritte Mal bei einem DUV-Trainingslager dabei sein wird, sondern wie bei den vorherigen Veranstaltungen als Physiotherapeut und aktiver Ultraläufer den Bereich Physiotherapie abdeckden wird.

Vor Ort erhalten wir wieder einmal tolle Unterstützung eines lokalen Sportvereins, dessen laufbegeisterten Mitglieder uns ihre schönsten Wege durch die Landschaft zeigen wollen. Es handelt sich um den Sommer-Biathlonverein Laubach. Da hoffen wir einmal, dass die Leute, dessen Wettkampflänge etwa 6 km beträgt, bei den langen Einheiten nicht schlapp machen. Es ermöglicht uns jedoch, diese tolle Randsportart und einige der besten deutschen Athleten kennenzulernen. Am Sonntag werden wir sehr wahrscheinlich sogar einen kurzen Wettbewerb durchführen!

Der Freitag ist dem Tempotraining in Theorie und Praxis gewidmet. Wir werden lernen, welche Einheiten es gibt und sie ausprobieren. Außerdem planen wir - wer möchte - einen Conconitest durchzuführen. Mit diesem einfachen Selbst-Test wird individuell eine Herzfrequenz - Tempo-Kurve ermittelt, an der man nicht nur das aktuelle Leistungsvermögen, sondern auch die anaerobe Schwelle erkennen kann. Entsprechend kann man mit dem Ergebnis sowohl sein Training steuern, als auch bei einer Wiederholung des Tests ggf. Fortschritte messen. Bei der Gelegenheit werden ggf. auch Videoaufnahmen erstellt, um später auszuwerten, wie sich bei verschiedenen Tempi der Laufstil ändert. Übungen, Vorschläge zur Verbesserung des Laufstils und zum Aufbau und Erhalt der Tempofähigkeit runden das Schwerpunktthema ab. Das zweite Schwerpunktthema wird der Mehrtageslauf sein. Hier wird René aus seinem großen Erfahrungsschatz etwas abgeben.

Untergebracht sind wir im Gästehaus Laubach (Infos siehe: http://www.gaestehaus-laubach.de), wo wir wie immer Vollpension gebucht haben. Das Hotel liegt in mitten im Naturpark Hoher-Vogelsberg (www.naturpark-hoher-vogelsberg.de/)

Wir freuen uns auf zahlreiche, engagiert mitmachende Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Hier gibt es einen Flyer zum Download! Bitte zur schriftlichen Anmeldung verwenden oder beidseitig drucken zum Auslegen bei Veranstaltungen oder zum Weitergeben an Lauffreunde!

Steffens Mail:

"Gleich zwei Events an einem Wochenende absolvierte Steffen Kohler von den Runningfreaks für die LG DUV am 02. und 03.10.2010. Am Samstag startete er als Laufbetreuer einer Debütantin beim 1. Deichlauf Halbmarathon in Neuwied und führte die Ersttäterin nach 2:13:22 sicher und mit einem Lächeln im Gesicht ins Ziel. Das reichte bei ihr sogar für den 2. Platz in ihrer Altersklasse!
Bereits 14 Stunden später stand er wieder am Start, diesmal beim Köln 73 Run. Um 08:00 Uhr erfolgte der Start für die 10 Km, um 08:45 Uhr (bis 09:00 Uhr) der des Halbmarathons und um 11:30 Uhr dann der abschließende Marathon. Mit den Einzelzeiten 54:24 auf die 10 Km, 1:57:38 auf den Halben  und abschließenden 3:55:36 für den Marathon belegte er somit mit einer Gesamtzeit von 6:47:38 den 10. Gesamtplatz und den 3. Platz in der AK M 40."

 

Herzlichen Glückwunsch!

Wolfgang Olbrich, Sportwart

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