Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

Mit neuen Streckenrekorden konnten die beiden LG DUV´ler den Etappenlauf der LG DUV über 5 Tage, 300 Kilometer und 6.500 positive Höhenmeter gewinnen.

Oliver siegte in hervorragenden 30:21:05h und konnte damit die Gesamtstrecke um mehr als 1:45h schneller bewältigen als der Vorjahressieger Stefan Hinze.

Für das kommende Jahr hat Oliver angekündigt, die Gesamtzeit auf unter 30 Stunden senken zu wollen.

Gaby konnte gar den Streckenrekord um fast 3,5h senken!

Mit dabei von der LG DUV waren noch Dagmar Liszewitz, Dietmar Rosenau und Neumitglied Mario Luther, die ebenfalls alle den anspruchsvollen Lauf mit sehr guten Ergebnissen beenden konnten.

Herzlichen Glückwunsch!

Wolfgang Olbrich, Sportwart

Conny und Said wurde das Privileg zuteil, in diesem Jahr beim renommierten 48 Stundenlauf im französischen Surgères starten zu dürfen.

Es handelt sich dabei um einen reinen Einladungslauf, bei welchem nur die Weltelite an den Start gehen darf. Das war auch in diesem Jahr wieder der Fall, wie man am neuen Damenweltrekord der Japanerin Sumie Inagaki mit 397,193 km sehen kann!

Conny erlief sich mit 301,750 Km einen guten 7. Rang in der Damenwertung und hat wieder einmal die magische Marke von 300 km knacken können. Ganz nebenbei war das auch noch ein neuer Deutscher Altersklassenrekord, der im letzten Jahr von Vereinskollegin Barbara Becker aufgestellt wurde.

Said war nun zum zweiten mal in Folge in Sugères und konnten auch die Marke von 300 km mit 306,578 km deutlich überbieten!

Weiterhin aus Deutschland dabei: Wolfgang Schwerk mit 345,806 km, Marika Heinlein mit 310,803 km und Martina Hausmann, die leider nach 105,311 km aussteigen musste.

Herzlichen Glückwunsch!

Wolfgang Olbrich, Sportwart

Heute Morgen gingen alle 22 Teilnehmer/innen an den Start und wieder: ALLE kamen auch im Ziel an!!
Start war heute direkt vom Hotel Koppelberg aus, da dieses direkt an der Strecke liegt. Das war gegenüber der letztjährigen Erstaustragung die einzige „Streckenänderung“. Wobei diese sich halt lediglich auf einen anderen Start-/Zielort beschränkte.
Aufgrund dieser Luxussituation, ohne Transport zum Start und die „kurze“ Distanz von 45 Kilometern, konnten heute alle richtig ausschlafen. Frühstück ab 7:30 Uhr, Start um 09:00 Uhr.
Aufgrund des angekündigten heißen Wetters wollten wir gerne früher starten, hatten jedoch einen Etappenläufer dabei, auf den wir natürlich warten mussten. Marc Renner aus Köln wollte heute seinen ersten Ultra laufen und das, ohne vorher zumindest mal einen Marathon gelaufen zu sein. Da Marc aber von Dagmar im Rahmen des B42-Projektes betreut wird, war er mit langen Trainingsläufen sicher gut vorbereitet und konnte seine Ultrapremiere erfolgreich bestreiten! Herzlichen Glückwunsch dazu, lieber Marc.
Kurz vor 9 Uhr ging es dann endlich los. Wie am Vorabend zu hören war, wollten die Führenden heute die Streckenrekordzeit von Stefan Hinze und Michael Irrgang nicht nur angreifen, sondern auf unter 4 Stunden drücken. Normalerweise wäre das für alle drei mit ausgeruhten Beinen kein Problem, aber mit mehr als 250 km in den Beinen doch ein ehrgeiziges Ziel.
Bis VP 2 liefen Dietmar, Josef und Oliver zusammen. Nach VP 2 setzten sich Josef und Oliver leicht ab, wurden jedoch nach VP 3 aufgrund eines Verlaufers wieder von Dietmar überholt. Nach einem Blick auf die Uhr war klar, dass es mit der sub 4h sehr knapp werden würde. Daher drückte Oliver erneut aufs Tempo. Josef musste daraufhin abreißen lassen und Oliver konnte mit einem fulminanten Schlussspurt die Siegerzeit auf sehr gute  3:58h heruntersetzen! Josef folgte als 2. mit 4:03h vor Dietmar mit auch noch sehr guten 4:10h. Damit lagen alle drei wieder deutlich vor der letztjährigen Siegerzeit von 4:15h.
Gaby lief auch heute wieder sehr stark und konnte in 4:41h ihre Zeit vom Vorjahr damit um 3 Minuten verbessern. Wieder lief sie gemeinsam mit Jan, der ein ausgezeichnetes Etappenlaufdebut hinlegte!
Beate konnte nach ca. 16 Kilometern an Petra vorbeiziehen, die bis dahin den 2. Rang inne hatte. Das wollte sie sich dann auch nicht mehr nehmen lassen und da sie sich keine Körner mehr aufsparen musste, erhöhte sie noch einmal das Tempo und konnte sich mit 5:07h einen Vorsprung von 12 Minuten auf Petra erarbeiten und sich damit für den letzten Tag des 2. Platz sichern.
Petra wusste, dass ihr der zweite Platz sicher war und lief das Rennen kontrolliert zu Ende und erreichte mit 5:19h als dritte Frau das Ziel.
Fazit der Gesamtveranstaltung
Als Fazit lässt sich festhalten, dass der Etappenlauf ein voller Erfolg war. Nachdem ich im Vorfeld ein wenig Probleme mit der Teilnehmerzahl hatte, konnte organisatorisch noch so umgestellt werden, dass die Veranstaltung durchgeführt werden konnte.
Oliver Ruf von der LG DUV konnte sich am Ende souverän den Gesamtsieg sicher und verbesserte den alten Streckenrekord von 32:09h, aufgestellt durch Dr. Stefan Hinze, ebenfalls LG DUV, auf hervorragende 30:21:05h! Aber nicht nur der Sieger, sondern auch der Zweitplatzierte Josef Willerich vom TV Maikammer und der Drittplatzierte Dr. Dietmar Göbel von der LSG Schwarzwaldmarathon blieben deutlich unter der Vorjahressiegerzeit!
Bei den Damen konnte Gaby Grohmann von der Troisdorfer LG M.U.T. ebenfalls den Streckenrekord der Damen des Vorjahres von 37:40h, aufgestellt von Simone Stegmaier, um 3,5 Stunden!! auf nun 34:12:12h unterbieten. Auch die Zweite der Damenwertung, Petra Rösler von SLS Leinebagger e.V., blieb mit 36:23:08h mehr als eine Stunde unter der letztjährigen Siegerzeit. Platz drei sicherte sich mit einer sehr gleichmäßigen Renneinteilung Beate Plaumann vom LATV Plauen, die sehr kurzfristig noch nachgemeldet hatte und sich gar nicht sicher war, alle Etappen laufen zu können.
Den Abschluss des Feldes bildeten jeden Tag Dagmar Liszewitz von der LG DUV und Ruth Jäger vom TGS Jugesheim. Ruths Mann Adam bildete mit dem Rad immer den „Besenwagen“. Ab der zweiten Etappe gesellte sich Peter Genz vom 100 Marathon Club hinzu. Er hatte sich nach der ersten Etappe bereits Shin Splints gelaufen und konnte sich mit viel Biss und der Unterstützung von Ruth und Dagmar durchschlagen.
Leider musste Manfred Gutzmann bereits nach dem ersten Tag aussteigen, was jedoch einen persönlichen Hintergrund hatte, der ihn dazu zwang vorzeitig abzureisen. Daher kann er nicht unbedingt als „Ausstieg“ gewertet werden. Erstaunlich und zugleich sehr erfreulich für mich war, dass somit alle Starter/innen auch ins Ziel kamen! Alle konnten die Zeitlimits einhalten und die schwere Strecke sicher bewältigen.
Einig waren sich alle, dass die Laufstrecken einfach landschaftlich ein Traum sind. Wunderschöne Abschnitte mit wunderschöner Aussicht auf Täler, Talsperren und einzelne Gehöfte. Eine Landschaft, die sich viele in Nordrheinwestfalen, in direkter Nachbarschaft zum Ballungsraum Ruhrgebiet und Köln nicht hätten vorstellen können. Einige haben schon für sich beschlossen hier auch mal Urlaub ohne Laufen zu machen. Auch Unterkunft und das Essen wurde von allen ausgesprochen gelobt. Ich denke, mit dem Haus Koppelberg haben wir hier einen echten Glücksgriff gemacht!
Was waren die grundlegenden Änderungen in diesem Jahr? Nachdem die Veranstaltung im letzte Jahr sehr improvisiert war, weil wir einfach mal sehen wollten, ob das überhaupt machbar ist. In diesem Jahr gab es nun eine Woche Laufurlaub vom Feinsten. Hotelunterkunft, Halbpension, Bustransport und Laufverpflegung zu einem sicher schwer schlagbaren Preis-/Leistungsverhältnis. Alleine das Abendbuffet wollte zum Teil kein Ende nehmen. Suppe, Hauptspeise mit 2 Sorten Fleisch und/oder Fisch, mind. 3 verschiedenen Beilagen (Nudeln, Pommes, Reis, Auflauf, etc.), Gemüse, Salat und Nachtisch sorgten für ausgiebige „Fressorgien“ an Abend! J
Auch die Gemeinschaft kam ggü. Letzten Jahr, wo jeder woanders wohnt, in diesem Jahr nicht zu kurz. Das gemeinsame Frühstück, die Fahrt zum Start und am Abend die Tagessiegerehrung und das anschließende Abendessen mit gemütlichem „Bierausklang“ war sicher als familiär zu bezeichnen. Neue Freundschaften wurden geschlossen und viele Verabredungen für weitere Laufabenteuer wurden getroffen.
Nach der sehr würdigen Gesamtsiegerehrung, für die extra der Schirmherr der Veranstaltung, Herr Bürgermeister von Wipperfürth, Michael von Rekowski, gekommen war, um alle Teilnehmer/innen mit der Finishermedaille zu ehren, wurde noch gemeinsam das Championsleagueendspiel „genossen“. Den Ausklang bildete dann das gemeinsame Frühstück am Sonntagmorgen, bevor die Teilnehmer/innen dann Richtung Heimat aufbrachen.
Uns als Organisatoren bleibt nur, alle Teilnehmer/innen ausdrücklich noch einmal zu beglückwünschen und uns für die kleinen Aufmerksamkeiten zu bedanken, die uns überreicht wurden! Der harmonische und sehr schöne Verlauf der Veranstaltung haben Frank mich dazu verleiten lassen, auch im kommenden Jahr wieder den Etappenlauf „Über die Höhen im Bergischen Land“ auszurichten. Dieser wird aller Voraussucht nach vom 31.05.-04.06.2011 stattfinden. An der Struktur wird soweit nichts geändert. Das Teilnehmerlimit wird vorerst auf 30 Teilnehmer limitiert. Eine geringfügige Aufstockung ist dann nur möglich, wenn die Kapazitäten der Unterkunft vorliegen.
Eine Anmeldung zur nächsten Veranstaltung kann erst ab dem 15.07.2010 erfolgen.
Vielen Dank für eine schöne Woche!
Wolfgang Olbrich, Sportwart
Heute standen 65 km mit 1500 positiven Höhenmetern auf dem Programm nach drei Tagen mit mehr als 178 Kilometern und 4.000 positiven Höhenmetern noch einmal eine Hammeretappe. Viele böse Steigungen und starke Gefälle sind dann für die geschundenen Muskeln sicher nicht mehr schön…
 
Auch die Hitze des heutigen Tages hat das bewältigen der Strecke nicht unbedingt erleichtert. Der Flüssigkeitsverlauf an den Stationen war jedenfalls deutlich höher als die vorherigen Tage.
 
Aber es hilft ja nichts. Alle 22 gingen an den Start und alle kamen wieder wohlbehalten ins Ziel. Heute ohne Stürze und auch ohne große „Verlaufer“! Von Anfang an gingen die drei Führenden der Gesamtwertung wieder an die Spitze und gaben diese auch bis ins Ziel nicht wieder ab. Die beiden Peters, Jan und Gaby folgten bis VP 3 (ca. 33 km) im 2 Minutenabstand. Danach konnten sie das Tempo nicht mehr ganz halten, was aber auch sicher daran lag, dass die Spitzengruppe das Tempo gegen Ende wieder ein wenig anzog.
 
Nach 7:15:09 Stunden liefen Josef, Dietmar und Oliver gemeinsam in Junkermühle ein. Nach 7:42:35 Stunden folgten dann die beiden „Peters“, Jan und die Frauensiegerin des heutigen Tages Gaby.
 
Petra lief als zweite Frau gemeinsam mit Günter „Günni“ Janiszewski nach 8:42:02 Stunden ins Ziel. Als dritte Frau folgte Beate nach 9:04:38 Stunden, auch heute wieder gemeinsam mit Hans Drescher vom LC Solingen.
 
Auch Peter Genz kam heute wieder ins Ziel und kann nun sicherlich auch die letzte Sprintetappe sicher ins Ziel laufen!  Sigrid Eichner lief heute wieder sicher ihr Ding runter und freut sich nun auch die Kurzetappe morgen früh und plant schon wieder den nächsten Marathon in Langeln (Hügelgräbermarathon), der am kommenden Montag stattfindet.
 
Morgen geht es dann auf die Abschlussetappe „Rund um Wipperfürth“. „Nur“ 45 Kilometer und weniger als 1000 positive Höhenmeter bilden den Abschluss des diesjährigen Etappenlaufes „Über die Höhen im Bergischen Land“.
 
Bei den Männern ist noch alles möglich auf den ersten drei Plätzen. Josef hat sicher noch nicht die Hoffnung aufgegeben und will morgen gerne unter 4 Stunden laufen. Oliver wird ihn nicht ziehen lassen, wenns nicht sein muss und wir erwarten diesbezüglich einen spannenden Wettkampf für morgen. Dietmar wird nicht zocken. Er will seinen Platz halten und wird nichts riskieren. Gegen einen weiteren Tagessieg wird aber auch er nichts haben!
 
Bei den Frauen ist nach dem heutigen Tag wohl eine Vorentscheidung gefallen 1,5 Stunden wird Gaby auf der letzten Etappe sicher nicht verlieren. Aber wer weiß? Petra hat sicher nicht resigniert und wird ihren Stiefel laufen. Und wenn sich die Chance bietet…
 
Wir freuen uns auf den Abschluss. Bislang jedenfalls bietet uns das Hotel Koppelberg beste Voraussetzungen für einen tollen Etappenlauf mit guten Zimmern und hervorragendem Essen.
 
Mit sportlichen Grüßen
 
Wolfgang Olbrich
Heute standen 58,8 km auf dem Plan. Rund um Remscheid, den meisten Ultraläufern besser bekannt als Röntgenweg oder besser –lauf. Der findet allerdings immer am letzten Oktoberwochenende statt, auch wenn der ein oder andere Streckenabschnitt nicht gelaufen wird. Auch der Weg nach Lennep rein gehört nicht dazu.
 
Nach der gestrigen Etappe um Kürten waren die Beine bei den meisten noch nicht wieder ganz locker und es ging etwas holprig los. Allerdings standen alle 22 Komplettläufer am Start und um es vorweg zu nehmen, kamen alle auch ins Ziel!
 
Das Führungstrio von gestern (Ruf, Göbel, Willerich) ging wieder gemeinsam an, ließ es jedoch bis zum ersten VP (ca. km 16) recht ruhig angehen. Auch die beiden Peters (Toobe und Huser) liefen konstant ihren Stiefel runter und folgten auf dem 4. Platz. Petra und Gaby kamen zusammen mit Jan am VP 1 an.
 
Auch am 2. VP waren die drei Führenden noch zusammen. Die beiden Peters folgten dann schon im Abstand von 2 Minuten. Ganz kurz dahinter kam dann schon Gaby mit Jan und hatten sich deutlich von Petra abgesetzt. Gaby wollte heute einen deutlichen Vorsprung herauslaufen und versuchen, damit schon eine kleine Vorentscheidung herbei zu führen.
 
Nach der letzten VP bei km 45 erhöhte dann zunächst Josef das Tempo. Oliver folgte und erhöhte dann seinerseits wieder. Dietmar ließ sich heute auf keine Tempoverschärfung ein und ließ sofort abreißen. Josef blieb dran. Ca. 5 Kilometer vor dem Ziel hat dann Oliver am Berg noch einmal angezogen und Josef musste daraufhin abreißen lassen.
 
Oliver kam nach 6:01:57h als erster ins Ziel. Josef folgte nach ca. 4 Minuten (6:05:39h) vor Dietmar in 6:13:17h.
 
Bei den Damen konnte Gaby ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen und lief nach 6:31:57h ins Ziel ein. Leider stürzte Petra auf dem letzten Streckenabschnitt und zog sich ein blutiges Knie und eine starke Prellung am Unterarm zu. Als dritte Frau erreicht Beate nach 7:41:18h das Ziel in Dörpe.
 
Nach drei gelaufenen Etappen verlässt uns heute leider Kurt Gormanns, da er morgen einen bereits vorher gebuchten Urlaub antritt.
 
Den Abschluss bildeten heute wieder Dagmar, Ruth und Peter (Genz), der heute mit seinen Shins richtig beißen musste.
 
Dagmar lief heute übrigens ihren 150. Lauf über mindestens die Marathondistanz! Herzlichen Glückwunsch!
 
Morgen geht es auch die nächste richtig schwere Etappe „Rund um Kürten“. Dort warten über 1500 positive Höhenmeter und 65 km auf die Läufer/innen. Aber auch die werden sicher von allen gemeistert.
 
Mit sportlichen Grüßen
 

Wolfgang Olbrich, Sportwart

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