Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

Sehr gute Ergebnisse erliefen am Wochenende:

- Martin Rudolph in 3:21:34h, Gesamtplatz 19, 7. in der M45

- Hans-Uwe Zietlow in 4:00:55h, Gesamtplatz 86, 7. in der M60

- Petra Marton in 4:06:52h, Gesamtplatz 10, 4. in der W40

- Dietmar Rosenau in 4:28:15h, Gesamtplatz 117, 14. in der M50

Alle Ergebnisse

Herzlichen Glückwunsch!

Wolfgang Olbrich, Sportwart

Deutscher Rekord und Weltrekord (Straße) in der W50 erlief sich Cornelia Bullig am vergangenen Wochenende beim 48 Stundenlauf in Kladno.
 
Mit 346,220 km verbesserte Sie den bisherigen Deutschen Rekord über die 48 Stunden, von Helga Backhaus um fast genau 3 km. Den bisherigen deutschen Altersklassenrekord aus Surgères 2010 verbesserte sie damit um 45! km.
 
Neumitglied Carsten Mattejiet startete ebenfalls in Kladno und kam auf sehr gute 297,810 km.
 
 
Herzlichen Glückwunsch
 
Wolfgang Olbrich, Sportwart

24h-Split 2010

Name Vorname AK Verein Platz M Platz W km Runden Nation
Irrgang Michael M45 Troisdorfer LG M.U.T. 1 203,013 657 GER
Schlotter Hans-Jürgen M45 LT Sulz am Eck 2 197,281 638 GER
Kahla Said M60 LG DUV 3 176,512 571 ALG
Baxevanis Costas M50 Greek Dayrunners 4 165,624 536 GRE
Batzogloy Vagelis M40 Greek Dayrunners 5 164,388 532 GRE
Hartikainen Reima M45 Team Ultrasweden 6 164,301 531 SWE
Lange Jannet W45 AVVN 1 162,454 525 NED
Thanos Nikos M35   7 162,225 525 GRE
Akelsen Rune M40 Mandal Castings 8 157,474 509 NOR
Schwerk Wolfgang M55 Sri Chinmoy Marathon Team 9 152,028 492 GER
Vieler Jens M40 Team Ronja 10 146,761 474 GER
Hendriks Tom M55   11 144,921 469 NED
Friedl Mike M55 Marathon Club Istanbul 12 144,151 466 TUR
Ehlers Harald M45 TuS Zetel 13 143,894 465 GER
Jäger Ruth W55 TGMSV Jügesheim 2 142,185 460 GER
Liszewitz Dagmar W45 LG DUV 3 142,118 459 GER
Roether Wolfgang M65 TV Pfaffenweiler 14 141,297 457 GER
Hausmann Martina W50 LG Würzburg 4 139,359 451 GER
Nicklaus Dagmar W50 KLB 2000 5 138,236 447 GER
Densing Axel M40 LG DUV 15 138,098 446 GER
Zimmermann Walter M55 LG Würzburg 16 137,505 445 GER
Becker Barbara W50 LG DUV 6 136,958 443 GER
Stultiens Bob M45 AV Weert 17 135,651 439 NED
Adam Niko M55 IGL Reutlingen 18 135,342 438 GER
van Hiel Paul M40 Atlemo 19 129,636 419 BEL
Alexi Susanne W40   7 129,471 419 GER
Scheer Karin W60 TV Kleinwiedenest 8 126,260 408 GER
Riedel Roland M45 Adler Langlauf Bottrop 20 125,763 407 GER
Bröschke Dominik M35 LG DUV 21 124,909 404 GER
Scheer Oliver M40 100 Marathon Club 22 124,573 403 GER
Traeder Martin MJUN SV Bolzum 23 123,479 399 GER
Schröer Martin M55 Gerscheder SV Essen 24 123,053 398 GER
Kotysch Christian M35 Tri Club Wuppertal 25 121,010 391 GER
Berka Frank M40 100 Marathon Club 26 112,711 364 GER
Dams Frank M45 LG Wilhelmshaven 27 110,505 357 GER
Ludden Peter M45 Gerscheder SV Essen 28 106,596 344 GER
Larsen Michael M45 Dulk 29 101,352 328 DAN
Schranz Jörg M45 Borbecker Raketen 30 101,352 328 GER
Gleißner Werner M45 München 31 97,733 316 GER
Gründling Peter M50 LG DUV 32 94,863 307 GER
Schirmer Stefan M40 laufloewe.de 33 81,011 262 GER
Windemuth Lothar M50   34 75,839 245 GER

Ergebnisse/Results 2010

Name Vorname AK Verein Platz M Platz W km Runden Nation
Schlotter Hans-Jürgen M45 LT Sulz am Eck 1 357,209 1156 GER
Irrgang Michael M45 Troisdorfer LG M.U.T. 2 324,516 1050 GER
Kahla Said M60 LG DUV 3 309,466 1001 ALG
Baxevanis Costas M50 Greek Dayrunners 4 273,259 884 GRE
Thanos Nikos M35 Greek Dayrunners 5 272,641 882 GRE
Lange Jannet W45 AVVN 1 272,462 881 NED
Batzoglou Vagelis M40 Greek Dayrunners 6 271,714 879 GRE
Ehlers Harald M45 TuS Zetel 7 271,068 877 GER
Roether Wolfgang M65 TV Pfaffenweiler 8 266,426 862 GER
Liszewitz Dagmar W45 LG DUV 2 265,757 860 GER
Riedel Roland M45 Adler Langlauf Bottrop 9 257,189 832 GER
Hausmann Martina W50 LG Würzburg 3 255,514 826 GER
Friedl Mike M55 Marathon Club Istanbul 10 245,363 794 TUR
Nicklaus Dagmar W50 KLB 2000 4 242,891 786 GER
Jäger Ruth W55 TGMSV Jügesheim 5 234,642 759 GER
Akelsen Rune M40 Mandal Castings 11 231,458 749 NOR
Densing Axel M40 LG DUV 12 230,361 745 GER
Zimmermann Walter M55 LG Würzburg 13 226,873 734 GER
Becker Barbara W50 LG DUV 6 226,514 733 GER
Alexi Susanne W55 7 225,158 728 GER
Scheer Karin W60 TV Kleinwiedenest 8 224,042 725 GER
Schröer Martin M55 Gerscheder SV Essen 14 222,828 721 GER
Stultiens Bob M45 AV Weert 15 218,509 707 NED
Dams Frank M45 LG Wilhelmshaven 16 215,470 697 GER
Berka Frank M40 100 Marathon Club 17 212,059 686 GER
Kotysch Christian M35 Tri Club Wuppertal 18 205,485 665 GER
Scheer Oliver M40 100 Marathon Club 19 205,022 663 GER
Gründling Peter M50 LG DUV 20 204,261 661 GER
Hendriks Tom M55 21 202,469 655 NED
Hartikainen Reima M45 Team Ultrasweden 22 200,541 649 SWE
Bröschke Dominik M35 LG DUV 23 199,381 645 GER
Gleißner Werner M45 München 24 186,188 602 GER
Traeder Martin MJUN SV Bolzum 25 185,246 599 GER
Ludden Peter M45 Gerscheder SV Essen 26 168,510 545 GER
van Hiel Paul M40 Atlemo 27 168,405 545 BEL
Adam Niko M55 IGL Reutlingen 28 165,006 534 GER
Schwerk Wolfgang M55 Sri Chinmoy Marathon Team 29 152,028 492 GER
Larsen Michael M45 Dulk 30 150,483 487 DK
Vieler Jens M40 Team Ronja 31 147,393 477 GER
Schranz Jörg M45 Borbecker Raketen 32 137,005 443 GER
Windemuth Lothar M50 33 131,680 426 GER
Schirmer Stefan M40 laufloewe.de 34 122,898 397 GER
Die Idee entstand bei einer Feier und nach einer kurzen Anlaufzeit wurde er ins Leben gerufen. Die weitere Entwicklung verlief etwas anders als vorgestellt und vereinbart, was aber an der schlussendlichen Durchführung nichts änderte.
 
Am Freitag, dem 23.07.2010 trafen sich dann 43 Athleten/innen (35 Männer und 8 Frauen) aus 12 Ländern in Köln-Dellbrück, um dort auf der 309 m langen Aschenbahn des TV Dellbrück 2 volle Tage lang ihre Runden zu drehen. Die Auswahl des Geländes und der Partner TV Dellbrück haben sich als ideal für die Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung (LG DUV) herausgestellt.
 
Logistisch war vor Ort alles vorhanden, was das Läuferherz begehrt, angefangen von Übernachtungsmöglichkeiten in der vereinseigenen Halle, sowohl einen Tag vor der Veranstaltung, als auch einen Tag danach. Toiletten mit Duschen, direkt an der Laufstrecke, Orga-Büro direkt an der Strecke, Strom dort, wo er gebraucht wurde, etc., etc.
 
Im Vorfeld der Veranstaltung fanden monatliche Treffen mit der Geschäftsleitung und dem Vorstand des TV Dellbrück statt und aus der ursprünglichen „geschäftlichen“ Beziehung wuchs schnell eine Kooperation, die weit über die ursprünglich gedachte Zusammenarbeit hinausging. Schlussendlich wurde daraus eine „Gemeinschaftsproduktion“, die voll aufging und in welche auch die beteiligten Personen sehr viel Engagement einbrachten. Das gilt besonders für die letzten beiden Monate der Planung, in der durch die Veränderung der Organisationsstruktur viel Arbeit aufgefangen und leider auch nachgeholt werden musste.
 
Aus einer „Zufallsbekanntschaft in Facebook“ ergab sich dann relativ kurzfristig vor der Veranstaltung ein sicher würdiger, wie auch lustiger Schirmherr der Veranstaltung. Der bekannte Laufbuchautor und „Nordic-Walking-Hasser“ Achim Achilles erklärte sich sofort und gern bereit, diese zu übernehmen, auch wenn er es aufgrund eines schon gebuchten Urlaubes leider nicht zur Veranstaltung schaffte.
 
Nach dem Aufbau der wichtigsten Zelte (VP-Zelt, Essens- und Veranstaltungszelt, Pavillons für private Verpflegung, etc.) wurden am Donnerstag dann ab 18 Uhr die Startnummern verteilt. Bereits Stunden vorher fanden sich diverse Athleten/innen ein, die sich die besten Plätze für ihre Zelte sichern wollten und emsig damit beschäftigt waren, auf dem Rasenfußballplatz, um welchen die Aschenbahn führte, eine kleine Zeltstadt entstehen zu lassen.
 
Bis zum Start am Freitag, dem 23.07.2010 verging die Zeit wie im Fluge. Pünktlich um 12 Uhr erfolgte dann der Start und die erste Anspannung fiel erst einmal von mir ab. Stefan Hinze übernahm überwiegend die Moderation und ich kümmerte mich nur um den weiteren Ablauf hinter den Kulissen. Mit Mattin Becker und Ralf Simon hatte ich zwei erstklassige Helfer, die sich um den Ablauf bei der VP kümmerten, wodurch ich diesbezüglich mit der Einteilung, etc. nichts zu tun hatte und auch keine Angst haben musste, dass da etwas schief läuft. Als „Top-Team“ im Helferlager ist sicher die Troisdorfer LG M.U.T. zu sehen, die mit Sabine Schäfer, Gabi und Volker Grohmann, Uli Knab einen gehörigen Beitrag zu Gelingen der Veranstaltung leisteten. Als absoluter Glückgriff erwiesen sich auch Pam Storey aus England und Alan Young aus Schottland, die sich überwiegend zusammen mit  Jutta Jöhring die Nächte um die Ohren schlugen. Für die stündlichen Ergebnisse und einige Zusatzinfos und statistische Spielereien im Internet sorgte der allseits bekannte Steppenhahn. Also nicht nur auf sondern auch abseits der Laufstrecke ein internationales Team!
 
Einen besonderen Dank gilt hier an dieser Stelle auch Axel Densing und seiner Frau Andrea, die sich inzwischen als Zeltaufbauspezialisten der LG DUV erwiesen haben! J
 
Beim Auf- und Abbau und auch zwischendurch konnte ich mich wieder auf zahlreiche Helfer verlassen, die eigentlich gar nichts mit der Lauferei zu tun haben, wie Roland Passon, Armin und Marlies Lehnen, Gitte Hansen, etc. Man möge es mir nachsehen, wenn ich hier jemanden vergessen habe.
 
Aber nun zum Rennverlauf. Von Anfang an machten 24 Stunden Nationalteammitglied Michael Irrgang und der Inhaber der Deutschen Rekorde Bahn und Gesamt im 48 Stundenlauf, Wolfgang Schwerk, klar, dass sie hier nicht zum Spaß angetreten waren und legten einen Schnitt von deutlich unter 6 min/km vor. Anfangs konnte Reima Hartikainen aus Schweden noch mithalten. Er hatte vor, in den ersten 24 Stunden die Qualifikation für die WM 2011 in Brugg/CH zu laufen. Dafür müsste er 220 km innerhalb der ersten 24 Stunden laufen. Danach wollte er einfach mal sehen, was noch geht. Leider zwangen ihn stärkere Probleme bereits nach 15 Stunden, dieses Ziel ad acta legen zu müssen. Er reduzierte dann deutlich und machte die 200 km voll und sah sich dann den Rest des Rennens als Zuschauer an. Leider konnte auch Wolfgang Schwerk seine Ziele, er wollte mit einer Leistung von mehr als 400 km wenigsten seinen eigenen Bahnrekord über die 48 Stunden brechen, nicht erreichen, Bereits nach ca. 6 Stunden zwangen ihn starke Ischiasprobleme, das Tempo rauszunehmen und nach 24 Stunden stieg er dann leider ganz aus.
 
Nun dachten eigentlich alle, dass Michael Irrgang der Sieg nicht mehr zu nehmen sei. Aber irgendwann stellte Michael dann fest, dass Hans-Jürgen Schlotter seine Anfangsgeschwindigkeit fast komplett durchhalten konnte und ihm jetzt immer näher kam. Schlotti brauchte fast keine Pausen. Hingelegt hat er sich gar nicht, sondern höchstens mal ein paar Minuten auf seinen Stuhl gesetzt. Michael benötigte zunehmend mehr Pausen und hatte seinen Kopf nicht ganz im Griff. Irgendwann war es dann soweit und Hans-Jürgen war an ihm vorbei. Michael versuchte dann später noch mal ranzukommen und schaffte dies auch. Hans-Jürgen hatte zu dem Zeitpunkt drei Kilometer Vorsprung, ließ sich aber zu nichts hinreißen und spulte sein Tempo kontinuierlich weiter ab. Michael hatte sich durch diese Kraftanstrengung ein wenig zu sehr verausgabt und war auch mental nicht gut genug drauf, um nun einen entscheidenden Nutzen aus der Aktion zu ziehen. Somit kam es zwangsläufig dazu, dass Hans-Jürgen ihn wieder ein- und überholte, womit der Wille zum Sieg nun endgültig gebrochen war.
 
Währenddessen hatte sich leise und unbemerkt unser Said Kahla an die dritte Position gekämpft. Mit wenig Ruhepausen und guter Unterstützung vor Ort und über Grüße aus dem WWW schnupperte er Morgenluft, als er sah, dass Michael immer mehr Pausen machte. Da ich seine Taktiken schon in Brno/CZ beobachten durfte, sah ich ganz genau, dass er sich nun anschickte, auch den 2. Gesamtplatz anzugreifen. Schließlich hat Said schon einiges an Multidayerfahrung und die 300 km-Marke ist bei ihm eigentlich immer drin. Irgendwann bemerkte dies auch Michael und konnte sich nun keine Pausen mehr gönnen. Er schaffte es dann auch mit vielen „verbalen Motivationhilfen“ vom Rande („Das ist eine Laufveranstaltung. Sieh zu, dass du wieder auf die Strecke kommst!“) seinen Kopf in die Reihe zu kriegen und konnte teilweise wieder knapp über oder sogar unter 6er-Schnitt laufen.
 
So kam es dann, dass Hans-Jürgen Schlotter vom LT Sulz am Eck mit einem tollen Rennen und einer Leistung von 357,209 km die Erstveranstaltung der LG DUV über 48 Stunden für sich entscheiden konnte. Dies bedeutete gleichzeitig neuen Deutschen Bahnrekord in der AK M45 und Deutschen Rekord in der M45 über die 48 Stundendistanz! Zweiter wurde Michael Irrgang von der Troisdorfer LG M.U.T. mit auch sehr guten 324,516 km bei seinem 48h Debut und dritter wurde Said Kahla ebenfalls mit einer Leistung jenseits der magischen 300 km-Marke, mit 309,466 km.
 
Bei den Frauen setzte sich gleich zu Beginn Susanne Alexi aus Köln an die Spitze. Mit einem Schnitt von 6-7 min/km konnten/wollten die anderen Damen nicht mithalten. Auch Dagmar Liszewitz von der LG DUV ging das Rennen planmäßig relativ schnell an. Sie hatte sich zum Ziel gesetzt, die 300 km-Marke angreifen zu wollen. Als Dritte etablierte sich dann in den ersten Stunden Mitfavoritin Jannet Lange aus den Niederlanden. Nachdem sowohl Susanne als auch Dagmar ihr Tempo nicht mehr halten konnten, arbeitete sich Jannet langsam aber sicher an die Spitze und gab diese auch bis zum Schluss nicht mehr ab. Susanne hatte im weiteren Verlauf starke Probleme und musste sich viele Pausen gönnen. Letztendlich wurde sie dadurch auf den 7. Damenrang durchgereicht.
 
Dagmar hatte starke Magen-/Darmprobleme und konnte über 15 Stunden lang nur noch gehen, was sie aber auch durchgehend und ohne Pause machte. Nachdem sie am Ende des ersten Tages auf Rang vier durchgereicht wurde, bekam sie zumindest die Magenprobleme wieder in den Griff und konnte wieder anlaufen. In der zweiten Nacht konnte Dagmar dann ihre mentale Stärke und ihren wenigen Ruhebedarf voll ausspielen und kämpfe sich wieder auf den 2. Rang hoch. Jannet musste sich zwischenzeitlich deutlich mehr Ruhe gönnen, und stellte dann 4-5 Stunden vor dem Ende des Rennens fest, dass ihr mal über 20 km große Vorsprung deutlich zusammenschmolz und sie zumindest wieder gehend auf die Strecke musste, um ihren Platz auch zu behalten. Dagmar konnte nämlich die letzten 18 Stunden fast durchgängig laufen und kam über die 48 Stunden mit drei 15minütigen und einer 30minütigen Schlafpause aus. Platz drei ging dann an die sehr erfahrene Multidayläuferin, Martina Hausmann, die sich kontinuierlich auf den 3. Rang vorlief. Ursprünglich wollte auch Martina, die eine Bestleitung von 323,138 km über die 48 Stunden vorweisen kann, über 300 km machen, musste jedoch aufgrund von Fußproblemen ihre Ziele deutlich verschieben. Dagmars ständige Begleitung während des Etappenlaufes „Über die Höhen im Bergischen Land 2010“, Ruth Jäger, lief ein konstantes Rennen. Ruth ist ja auf allen langen Strecken zu Hause und besonders die Multidayveranstaltungen haben es ihr angetan. Mitfavoritin auf den Gesamtsieg, Barbara Becker, ebenfalls LG DUV, hatte den 6 Tagelauf von Bornholm noch in den Beinen und konnte so ihren eigenen Vorgaben nicht gerecht wurden, kämpfe sich aber immer wieder auf die Strecke und zeigte damit ihre mentale Stärke. Schlussendlich gewann Jannet Lange aus den Niederlanden mit 272,462 km vor Dagmar Liszewitz, LG DUV, mit 265,757 km und Martina Hausmann, LG Würzburg, mit 255,514 km.
 
Auch sehr gleichmäßig lief Dagmar Nicklaus aus Wuppertal und kam damit auf 224,891 Km und den 4. Gesamtrang.
 
Insgesamt war die Mischung von Athleten aus ganz Europa wirklich hervorragend. Die „griechische Fraktion“ um den Veranstalter des Athener Ultramarathonfestivals, Prof. Dr. Costas Baxevanis, lief meist als 3er-Zug über die Strecke. Trotz hervorragenden Laufwetters um die 20 Grad, wovon man aufgrund der Hitze der Vorwochen sicher nicht ausgehen konnte, mussten einige ihre angestrebten Ziele deutlich nach unten korrigieren. Dazu gehörten sicher Jörg „Yogi“ Schranz, Jens Vieler, der aufgrund von starken Knieproblemen nach 24 Stunden aufgeben musste und auch der Youngster der Veranstaltung, Martin Traeder (21 Jahre), der eigentlich auf den Juniorenweltrekord aus war.
 
Aber all diese Ziele können ja bei der nächsten Veranstaltung, dem 2. Internationalen 48h-Bahnlauf in Köln, vom 29.-31.07.2011 noch erreicht werden! J
 
Die Anmeldung wird in Kürze eröffnet! Es gelten fast die gleichen Bedingungen wie in diesem Jahr!
 
Mit sportlichen Grüßen
 
Wolfgang Olbrich
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