Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

IMG 1238Die Nacht der Nächte! 100km von Biel

Freitag Nacht war es wieder so weit. Zum zweiten Mal startete ich beim legendären 100km-Lauf in Biel/Schweiz. Nachdem ich im letzten Jahr mit Rückenproblemen gehandikapt an den Start ging und froh war, dass ich überhaupt laufen konnte, konnte ich dieses Jahr ambitioniert die 10:00 Std.-Marke angreifen.

Eine Besonderheit von Biel ist, das der Start um 22:00 Uhr ist und die ganze Nacht gelaufen wird. Und mit einigen hundert Höhenmetern ist er auch nicht wirklich flach. Trotz nachtschlafender Zeit stehen in den Dörfern die Zuschauer an der Straße und feuern die Teilnehmer an. Hunterte von Helfern schlagen sich die Nacht für die LäuferInnen um die Ohren. Ein fettes Dankeschön dafür!

Biel LogoKurz nach dem Start fing es leicht an zu regnen und es wehte ein spürbarer Wind. Mich störte es, im Gegensatz zu einigen anderen Läufern nicht wirklich. Schnell fand ich mein Wohlfühltempo und die Kilometer flogen nur so an mir vorbei. KM10 54:00; Halbmarathon 1:51:21; Marathon 3:45:28; 50km 4:31:00. Lag alles sehr gut im Zeitplan. Das alles allerdings mit diversen Steigungen und 4! Pinkelstopps - doch etwas zu schnell.

Hatte jetzt rundd eine Stunde Puffer auf 9:59. Sollte also passen. Doch so ein 100er hat seine eigenen Regeln. Und Biel besonders. Ab km 60 wurde es dann plötzlich recht zäh und ich konnte das Tempo nicht mehr halten. Alles langsamer als ein Tempo von 6:00 Min./km war langsamer als ich für 10:00Std. laufen durfte.

Biel2Eigentlich ein Tempo welches ohne Probleme zu schaffen sein sollte. Normalerweise. Aber mit 60km in den Beinen und bei dem Profil...

Schnell stellte sich heraus, dass ich von an auf Kredit lief. Kilometerzeiten mit einer 5 davor würden heute nicht mehr kommen. Dabei hatte ich noch die Hoffnung auf den letzten 20km nach dem letzten Anstieg bzw. auf dem Abstieg etwas Gas zu geben. Doch genau das Gegenteil passierte. Auf dem Abstieg bei km 78-80 schrottete ich meine Oberschenkel vollends.

Obwohl die letzten 20km flach waren kam ich nur noch sehr langsam voran. Immer kurz vor Krämpfen. Salz und dehnen brachten nichts mehr. Nur noch so schnell wie es erforderlich war um unter 10:00 Std. zu bleiben. Jetzt nichts mehr riskieren. Noch 13km. 8:29 Std. war ich jetzt schon unterwegs. 1:31 Std. hatte ich noch Zeit. Sollte doch wohl reichen. Topografische Hindernisse gab es nicht mehr. Und ein Tempo von 7:00 sollte noch immer machbar sein. Jede Sekunde unter 7:00 erhöhte den Puffer.

Aber an den Verpflegungen durfte ich nichts mehr verbummeln. Ein Toilettengang oder ein Krampf hätten es noch mal spannend gemacht. Also lief ich nur noch so schnell, wie ich musste. Nach 9:54:27 Std. hatte ich es endlich geschafft und mein Ziel, die magischen 10:00 Std. zu unterbieten, erreicht.

Ein unbeschreibliches Gefühl!

Biel1

Vor dem Start trafen sich Carsten und Vereinkollege Michael. Insgesamt finishten 3 Männer von uns die 100km-Distanz.

Platz Zeit Name AK AK-Platz
53. 9:54.27 Schwenke Carsten 100-M45 9.
245. 12:35.08 Berger Franz

100-M50

54.
285. 13:08.47 Petry Michael 100-M50 61.

Texte: Carsten Schwenke, Michael Irrgang, Bilder: Carsten Schwenke, Michael Irrgang (Archiv) und Michael Petry, das Logo ist von der Homepage des Veranstalters, 14.06.2019

Bei einer Utratrail-Meisterschaft geht es ja nicht nur um die Gewinner der Einzelwertung, sondern auch um die Altersklassenwertungen, Mannschaftswertungen und die Ultramarathon Bundesliga. Dazu sind die offiziellen Ergebnisse der Meisterschaft als Grundlage zu nehmen und diese sind seit gestern online.

Dem DUV-Forum war zu entnehmen, dass von 152 Gestarteten 124 das Ziel erreichten, das sind ca 82% und ein recht guter Wert in Anbetracht der Sturz- und Verletzungsgefahr. Die äußeren Bedingungen und das Zeitlimit waren aber super, so dass wegen Hitze und Müdigkeit vermutlich niemand aufgeben musste. Insgesamt waren unter den 124 Finishern 72 DM-Teilnehmer, davon 58 Männer und 14 Frauen.

Vergleicht man diese Meisterschaft, die immerhin die 19. Meisterschaft war, wenn man die Reihe fortsetzen möchte, so muss man feststellen, dass sie im Vergleich zu den letzten drei Austragungen eher teilnehmerschwach war:

14.07.2018, Maintal-Ultratrail, 64km, Finisher: 240 (192 M, 48 W)

17.06.2017, Zugspitz Supertrail XL, 81.4km, Finisher: 95 (80 M, 15 W)

17.04.2016, Bilstein Ultra Marathon, 65km, Finisher: 231 (196 M, 35 W)

Nun ist es aber keine Fortsetzung der früheren DUV-Meisterschaften, bei denen im Prinzip alle mit deutscher Nationalität startberechtigt waren, sondern die Premiere unter dem Dach des DLVs. Alleine die Vereins- und Startpasspflicht hat bei interessierten Läufern schon einige Fragen aufgeworfen und auch Teilnehmer abgehalten. 

Teamstärke (mindestens 3 Finisher) erreichten folgende Vereine:

Verein Männer Frauen Gesamt
LG Ultralauf   17 1 18
Landau Running Company   3 3 6
Laufclub Blueliner   3 3 6
LG Allgäu   4   4
Laufgemeinschaft Würzburg   4   4
LG Nord Berlin Ultrateam   3 1 4

Daraus ergab sich folgende Mannschaftswertungen:

Platz Männermannschaften Gesamtzeit
1 LG Allgäu   26:06:36
2 LG Ultralauf I 26:43:06
  (  Gakstatter, Jonathan;  Geidel, Eric;  Weber, Andreas )  
3 LG Ultralauf II 28:09:41
  (  Klass, Alexander;  Jancker, Hans-Dieter;  Sittner, Falk )  
4 Laufgemeinschaft Würzburg   28:26:18
5 LG Nord Berlin Ultrateam   29:47:35
6 LG Ultralauf III 31:02:14
  (  Klesen, Willi;  Haake, Klaus;  Janthur, Christoph )  
7 Landau Running Company   32:25:26
8 LG Ultralauf IV 33:18:37
  (  Vogl, Konrad;  Hösch, Walter;  Henscheid, Stefan )  
9 Laufclub Blueliner   35:38:45
10 LG Ultralauf V 36:51:02
  (  Strack, Erich;  Irrgang, Michael;  Holzleitner, Franz )  

 

Platz Frauenmannschaften Gesamtzeit
1 Landau Running Company   29:22:44
2 Laufclub Blueliner   39:41:22

Bei den Seniorenmannschaften werden nur die Läufer und Läuferinnen gewertet, die in der AK WM50 oder höher gefinished haben. Hier gab es 5 Männermannschaften und keine Frauenmannschaft.

Platz Mannschaft Gesmatzeit
1 LG Allgäu   26:32:03
2 LG Ultralauf   28:37:02
  (  Weber, Andreas;  Jancker, Hans-Dieter;  Klesen, Willi )  
3 LG Ultralauf   31:41:15
  (  Haake, Klaus;  Janthur, Christoph;  Vogl, Konrad )  
4 LG Ultralauf   34:23:32
  (  Hösch, Walter;  Henscheid, Stefan;  Strack, Erich )  
5 Laufclub Blueliner   35:38:45

Insgesamt haben Landau Running Company und Blueliner mit nur 6 Startern eine Frauen- und Männermannschaft ins Ziel gebracht, wobei die Blueliner auch in der 50+-Wertung aufgelistet sind.

Bei der Bundesligawertung spielen natürlich insbesondere die Mannschaftswertungen eine große Rolle bei der Vergabe der Punkte. Daher überrascht es nicht, dass LG Ultralauf diese Wertung recht hoch gewonnen hat und sich daher über den Titel "Mannschaft des Tages" freuen darf.

Die Ultramarathon-Bundesliga ist eine spezielle Vereinswertung, bei die einzelnen Meisterschaften ausgewertet werden und auf Basis dieser 5 Tageswertungen der Meister ermittelt wird. Immerhin werden die ersten 10 Vereine mit einem Geldpreis von der DUV geehrt und der Sieger erhält außerdem einen schönen Pokal.

Die Auswertung der Tagesergebnisse der Ultratrail-Meisterschaft sieht so aus.

Verein Details RP WP
LG Ultralauf (20/9/3//13) 45 25
LG Allgäu (12/6/3//7) 28 21
Landau Running Company (5//3/11/8) 27 18
LG Nord Berlin Ultrateam (4//3/9/6) 22 16
Laufgemeinschaft Würzburg (6//3/3/3) 15 14
Laufclub Blueliner (3/2/3//2) 10 12
Aachener TG (///6/3) 9 10
LG Ohmbachsee (///5/4) 9 10
TSV Kusterdingen (///4/3) 7 6
TSV 1886 Kandel (///1/3) 4 4
LSG Weiher (////3) 3 1

Zugegebenermaßen können wohl nur die wenigsten diese Zahlen interpretieren. Addiert man die Zahlen der Spalte Details so ergeben sich die Rohpunkte, hier RP abgekürzt. Aus der Sortierung nach den Rohpunkten ergibt sich eine Wertungsreihenfolge mit dem Tagessieger in der ersten Zeile. Dieser Verein bekommt dafür 25 Wertungspunkte (WP), der zweitbeste Verein 21 Wertungspunkte usw. Diese Wertungspunkte werden unabhängig der Rohpunkte vergeben und entsprechen damit etwa der Weltcuplogik zahlreicher Sportarten. Aachen und Ohmbachsee liegen gleichauf auf dem 7. Platz und bekommen beide die entsprechenden Wertungspunkte, der 8. Platz mit 8 Punkten entfällt dafür. Die 9 Punkte für Aachen hat André Collet mit seinem Sieg alleine geholt, denn für den Gesamtsieg gibt es 6 Punkte und für den Altersklassensieg gibt es weitere 3 Punkte. Pamela Veith wurde 3. Gesamt und 1. in ihrer AK und hat dafür 4 + 3 Punkte bekommen. In der Spalte Details sind die Punkte für die Gesamtwertung und Altersklassenwertung der 4. und 5. Wert.

Als mittleren Wert gibt es entweder 3 oder nichts. Das ist die Teamwertung. Hat ein Verein mehr als 3 Finisher, gibt es 3 Punkte. Dadurch konnte sich LC Blueliner mit 10 Rohpunkten auf den 6. Platz schieben. Die erste Zahl spiegelt die Mannschaftsauswertung wieder. Für den Gewinner gibt es satte 12 Punkte (siehe LG Allgäu) und für die nächstplatzierten Vereine 10, 8, 6, usw. Hier gibt es ein paar Besonderheiten, z.B. kommen grundsätzlich nur 2 Mannschaften in die Wertung. So bekommt die LG Ultralauf nur für die ersten beiden Mannschaften Punkte (12 + 8). Eine weitere Besonderheit, die auch an anderer Stelle greift, ist, dass es die maximale Anzahl von Punkten nur gibt, falls es genügend Personen oder Mannschaften in der Wertung gibt. So gibt es bei 2 Frauenmannschaften für die Siegerinnen 4 Punkte (Landau) sowie 2 Punkte für den nächstplatzierten Verein (Blueliner). Auch bei den Männern 50+ wurde in Reichweiler die Maximalpunktzahl nicht vergeben, die wäre 7 Punkte, sondern LG Allgäu erhält 6 Punkte, LG Ultralauf 5 + 4 usw. Die Punkte für die 50+-Mannschaften sind der zweite Zahlenwert unter Details.

Alles verstanden? Ansonsten gibt es auf der Statistikseite eine ausführliche Beschreibung: Bundesligaauswertung 2019

Nun war das ja schon die dritte Meisterschaft und addiert man die Wertungspunkte und nachrangig die Rohpunkte ergibt sich die aktuelle Bundesliga-Tabelle:

BL KUT

Es scheint fast, dass der Meistertitel vergeben ist, da der Vorsprung bei zwei ausstehenden Meisterschaften von 28 Wertungspunkte doch recht groß ist, allerdings sind die Folgeplätze noch völlig offen. 25 Punkte gibt es für den Sieger, beim KUT haben 4 Allgäuer 21 Wertungspunkte geholt und 6 Landauer 18 Punkte. Hier folgt das Bewertungskonzept der Logik "Qualität vor Quantität", d.h. mit einer sehr guten Mannschaft bestehend aus 3 sehr guten Leuten, kann man mehr Punkte erhalten als mit 20 mittelmäßigen Läufern. Für die anstehenden Meisterschaften darf mit Spannung beobachtet werden, welche Vereine noch einmal punkten wollen. 

Zunächst geht es für die Spezialisten im wahrsten Sinne des Wortes "rund", denn in Bottrop darf Ende August 24h gekreiselt werden. Das Finale ist dann am 21.9. bei der 100km-Meisterschaft in Kandel, nicht weit weg von Reichweiler.

Wir freuen uns sehr über den zweiten Tagessieg in diesem Jahr, denn ein bisschen skeptisch waren wir schon, nachdem uns unsere Frauenmannschaft weggebrochen ist. Insgesamt erreichten unsere Läuferin und Läufer folgende Zeiten und Platzierungen:

Platz MW Zeit Unsere Frau AK AK-Platz
6 11:13:49 h   Conrad, Kerstin W45  3

 

Platz MW Zeit Unsere Männer AK AK-Platz
8 8:22:48 h   Gakstatter, Jonathan M20  1
16 9:09:36 h   Geidel, Eric M40  2
17 9:10:42 h   Weber, Andreas M50  3
18 9:11:04 h   Klass, Alexander M40  3
20 9:26:54 h   Jancker, Hans-Dieter M65  1
24 9:31:43 h   Sittner, Falk M35  5
27 9:59:26 h   Klesen, Willi M55  4
29 10:30:56 h   Haake, Klaus M50  6
30 10:31:52 h   Janthur, Christoph M55  5
31 10:38:27 h   Vogl, Konrad M55  6
35 11:06:04 h   Hösch, Walter M60  2
38 11:34:06 h   Henscheid, Stefan M55  8
41 11:43:22 h   Strack, Erich M55  10
46 12:27:11 h   Irrgang, Michael M55  12
47 12:40:29 h   Holzleitner, Franz M65  3
52 13:09:35 h   Faller, Franz M45  5
56 14:10:12 h   Klenke, Thorsten M45  6

Im offenen Lauf starteten:

Zeit Name AK
10:09:47 h   Frenz, Michael M45
11:59:28 h   Müller, Michael M35

Unser Mitglied auf der Short-Trail-Strecke:

Platz MW Zeit Name AK AK-Platz
36 03:28:26 Michael Bomm M45 6

Ergebnisse auf der Seite des Veranstalters: Link

Ergebnisse auf der DUV-Seite: Link DM, Link offener Lauf

Text und aus Auswertungen: Michael Irrgang, 11.06.2019

 

 

 

 

 

Nach 2014 fanden dieses Jahr zum zweiten Mal die Ulltratrail-Meisterschaften in Reichweiler beim K-UT statt. Rund um den Keufelskopf galt es, eine anspruchsvolle Strecke von 78km mit ca 3000 Höhenmeter zu bewältigen, die mit schmalen Wegen, knackigen Anstiegen, brutalen Downhills, Wald- und Wiesenwegen und immer wieder auch schönen Ausblicken auf die wunderbare Pfälzer Landschaft alles bot, was ein Trailliebhaber mag.

Am Ende des Tages setzte sich sowohl in der Einzel- als auch in den Mannschaftswertungen Erfahrung durch, denn alle Top-Platzierten haben bereits eine längere, erfolgreiche Ultralaufvita.

KUT 01

Gewonnen haben Pia Winkelblech (Landau Running Company), die damit ihren Titel des Vorjahres souverän verteidigen konnte und Andre Collet, der bereits mehrfach an 100km-Weltmeisterschaften teilnahm. Das Podest komplettieren Annette Müller und Pamela Veith sowie Max Kirschbaum und Martin Ahlburg.

KUT 01b

Am ersten Versorgungspunkt waren drei Favoriten noch beisammen. Martin Schedler, Deutscher Meister im Ultratrail und WM-Teilnehmer, Max Kirschbaum und Andre Collet. Martin musste als erster abreißen lassen, denn nach überstandener Krankheit war er noch nicht 100%ig fit. Zwischen Max und Andre entwickelte sich ein spannendes Duell, was letztendlich Andre mit knappen Vorsprung für sich entscheiden konnte.

KUT 02

Kurz vor dem Briefing und Start hatten wir uns zu unserem obligatorischen Vereinsfoto zusammengestellt. Die Spannung knisterte förmlich im Team, denn für einige war es der erste Lauf mit diesem technischen Anspruch, für andere war es der erste Meisterschafts-Start. So begannen alle mit viel Respekt und hochmotiviert das Rennen. Auf der Meisterschaftsstrecke waren wir wieder mit einem sehr starken Team vor Ort, bestehend aus einer Frau und zwanzig Männern. Außerdem startete Michael Bomm auf dem Short Trail.

KUT 03

Eric Geidel, ein starkes, neues Vereinsmitglied, an der ersten Wasserstelle. „Verpflegungspunkt“ wäre etwas übertrieben, denn das Konzept der Veranstaltung sieht eine Semi-Autonomie vor, was bedeutet, dass es an den Versorgungspunkten lediglich Wasser zum Nachfüllen gibt. Sämtliche Verpflegung für die 8 bis 15 Stunden Laufzeit musste in einem Rucksack von den Läufern mitgeführt werden!

KUT 04

Falk Sittner zeigte bei km 19 noch keinerlei Anzeichen von Anstrengung.

KUT 05

Am Wegesrand hatte das Organisationsteam um Eric Tuerlings viele lustige, manchmal tiefsinnige Sprüche platziert, außerdem ab und zu Kilometermarken. Dazu gab es eine überwiegend hervorragende Markierung der Strecke mit Flatterbänder und Kreidepfeilen – was natürlich längst nicht allen Teilnehmern Extrakilometern ersparte.

KUT 06

Manche Schilder enthielten allerdings Geheimbotschaften in fremden Sprachen und so manch einer der sie nicht schnell genug decodieren konnte, fand sich sitzend im Unterholz wieder. Überhaupt: Stürze und ein wenig Blut gehören bei einem richtigen Trail einfach dazu, war eine andere Botschaft. Und in der Tat hielten sich nach meinem Eindruck der Erzählungen die Gestürzten und die Nicht-Gestürzten die Waage.

KUT 07

Stefan Beckmann, einer unserer erfahrensten Trailläufern fiel so unglücklich auf das Knie, dass er den Lauf chancenlos abbrechen musste, was megaschade ist. Er war damit nicht der einzige, der stürzte – denn unsere Sturz- und auch unsere Verlaufspezialisten hatten ja einen Ruf zu verteidigen.

KUT 08

Wir hatten ein klasse Supportteam vor Ort. Cathrin Haake und Sylvia Faller, die gerne selbst gestartet wäre, sich aber im Training verletzte, waren mit Martina Stumpf-Irrgang unsere Motivationshelfer an den „Tankstellen“.

KUT 09

Klaus Haake ist noch nicht im Ziel, sondern freute sich auf Sekunden der Muße am Versorgungspunkt.

KUT 10

Ein Meister der Selbstmotivation ist Willi Klesen. Ihm nimmt man ohne Zweifel ab, dass er bis zum Ende einfach nur Spaß hatte. Auf der anderen Seite hatte er eine sehr gute Form und fühlte sich bei dem Streckenprofil richtig wohl.

KUT 11

Franz Faller mit mir kurz vor dem Versorgungspunkt bei km 47. Der Eindruck täuscht – wir waren beide bereits ziemlich ko. Der letzte Versorgungspunkt war ca 15 km vor dem Ziel und die dortigen Betreuer ermunterten zum Endspurt: „Nur noch die Kindergartenrunde!“ Als Wiederholungstäter wusste ich aber, dass dies auch nur einer der üblen Scherze von Eric war, denn es folgte der schwierigste Teil mit unglaublich steilen Rampen im Auf- und Abstieg. Hier waren teilweise Seile zum Hochziehen gelegt, denn mit Stöcken alleine wäre der Weg nicht zu schaffen gewesen. Und mit Sicherheit waren das zwei Tage vorher noch gar keine Wege, sondern im Dickicht versteckte Abgründe. Kein normaler Streckenplaner käme auf die Idee, hier eine Läufergruppe hoch- oder runterzulassen.

KUT 12

Passenderweise thematisierten sich nun verstärkt auf den Schildern der Schmerz und die Erlösungssehnsucht. Noch ein Beispiel: Beeil dich, das Bier wird warm.

KUT 13

Bis zur Siegerehrung beglückwünscht der Organisationschef Eric Tuerlings die Finisher höchstpersönlich und übergab ihnen die wohlverdiente Medaille, wie hier Walter Hösch, der wieder einmal eine klasse Leistung zeigte und am Ende des Tages in seiner Alterklasse mit der Silbermedaille belohnt wurde.

KUT 15

Wieder einmal unser erfolgreichster Läufer war Hans-Dieter Jancker, der gleich ein ganzes Medaillenset mit nach Hause nehmen konnte: Gold in seiner Altersklasse, Silber mit der Mannschaft Männer 50+ und Bronze mit der Männermannschaft. Seine Leistungen sind sehr beeindruckend.

Der Jüngste im Team war auch gleichzeitig der Beste: Jonathan Gakstatter lief in der Gesamtwertung auf Platz 8 und konnte nach einer längeren Verletzungspause voll überzeugen. Diese Platzierung in einem sehr starken Meisterschaftsfeld ist sein bisheriger größter, sportlicher Erfolg, über den er sich sehr freuen konnte.

KUT 15b

Mit Kerstin Conrad waren wir in der Frauenwertung gut vertreten. Obwohl sie nach eigener Aussage keine Trail-Spezialistin ist, lief sie ein tolles Rennen und kam ohne größere Probleme nach dem Absolvieren der Runde wieder in Reichweiler am Dorfgemeinschaftshaus an.

KUT 16

Mit Spannung wurde die Auswertung der Mannschaftswertungen erwartet. Es gab bei den Männern zahlreiche Vereine mit einem Team und ein klarer Favorit war im Vorfeld nicht zu erkennen. Am Ende setzten sich die Freunde aus Kempten vom LG Allgäu durch mit einem überragenden Thomas Miksch auf Platz 7 der Gesamtwertung. Das unser erstes Team auf dem Podest landete – darauf hatten wir gehofft, aber das unser zweites Team sogar die Bronzemedaille holte, übertraf dann doch unsere Erwartungen.

KUT 17

Man könnte auch sagen, suche die drei Unterscheide, so verblüffend ähnlich ist dieses Bild, aber es zeigt die Wertung der Männermannschaften 50+. Auch hier siegte – diesmal nicht überraschend – LG Allgäu vor zwei Mannschaften von uns. Interessanterweise sind es sogar überwiegend die gleichen Personen! Leider waren zum Zeitpunkt der Mannschaftsehrung nicht mehr alle Geehrten anwesend, da einige von ihnen bereits ihre Heimreise antreten mussten.

Eine Frauenmannschaftsehrung fand, so lange ich vor Ort war, nicht statt. Von den Anmeldezahlen hätten Landau Running Company und LC Blueliner eine bilden können.

Die Bundesligaauswertung kann nur grob geschätzt werden, da es noch keine Ergebnisliste gibt. Aber aufgrund der starken Mannschaftsleistungen unserer Männer vermute ich, dass wir den Lauftag gewonnen haben und zum zweiten Mal in dieser Saison „Mannschaft des Tages“ wurden. Allgäu hat beide Mannschaftswertungen gewonnen und in der AK M55 die erste drei Plätze belegt – das hat schon Gewicht und sind 24 oder 25 Roh-Punkte - das könnte Platz 2 bedeuten. Die Berliner LG Nord haben mit ihren 4 Leuten in der Gesamt- und Altersklasse ebenfalls gut gepunktet, allerdings ist unklar, wo sich die Männer-Mannschaft einreiht. Landau war bei den Frauen stark, aber bei den Mannschaften nicht genannt. Würzburg und die Blueliner waren ebenfalls gut dabei. Die Auflösung gibt es in den nächsten Tagen, wenn die Ergebnisliste in die DUV-Statistikdatenbank eingespielt wurde.

KUT 18

Thorsten Klenke kam als letzter von uns ins Ziel, als die offiziellen Ehrungen schon beendet waren. Er zeigte eine enorme Willensleistung, indem er diesen Lauf erfolgreich zu Ende gebracht hat. Entsprechend begeistert wurde er von allen Anwesenden bejubelt. Franz Faller, der ebenfalls große Kämpferqualitäten zeigte, gratulierte mitfühlend.

KUT 19

Zu meinem Lauf: Mein Trainingszustand war wie leider zuletzt oft nicht so gut und so war mein Plan, wirklich langsam zu beginnen und dann im Laufe des Rennens nur noch ein bisschen langsamer zu werden. Das hat sogar einigermaßen funktioniert und so konnte ich mich von VP zu VP im Ranking etwas steigern und zwischendurch ab und zu einen von uns treffen und ihn einige Kilometer begleiten. Ansonsten unspektakulär: Kein Sturz, keine Extrakilometer, keine Krämpfe, keine Blasen, keine anderen Probleme – mit mehr Training hätte ich unterwegs noch mehr Spaß gehabt und mich über die Herausforderungen der Strecke uneingeschränkt gefreut. So war ich unglaublich happy nach einer schier endlosen Anstrengung ins Ziel zu kommen.

Weitere Bilder zur Veranstaltung;

Die Platzierungen werden ergänzt, nachdem die Ergebniliste vorliegt.

Text: Michael Irrgang, Bilder: Martina Stumpf-Irrgang, Cathrin Haake, Sylvia Faller, Michael Irrgang, 10.06.2019

G5

Josef Hader, Alfred Dorfer, Klaus Eckl und Lisa Eckhart: Die Österreicher sind bekannt für ihre kabarettistischen Extreme. Aber sie können es auch im Laufen extrem. In der Alpenrepublik locken viele lange Trailläufe mit vielen Höhenmetern. Und es geht auch flach und extrem: Bereits zum elften Male wurde der 48-Stunden-Lauf in Gols am Neusiedlersee ausgetragen.

G1

Es begann mit drei weiblichen und acht männlichen Finishern im Jahre 2008. Aus dem Geburtsjahr resultiert auch noch der Rekord über 422 km von Ultralauflegende Iannis Kouros, die weibliche Bestleistung liegt bei 305 km, erlaufen von Karin Sperrer.

Beide Bestmarken wurden heuer nicht erreicht. Die Leistungen von 2019 können sich trotzdem sehen lassen, aber hallo !!! : Die Wienerin Judith Regner erreichte mit einem 48 Stunden lang durchgängigen, leichtfüßigen Laufstil (dem Autor dieser Zeilen ein bewunderndes Rätsel) 263 km, der (ebenso aus Sicht des Autors) junge Pole Tomasz Wasziewicz (hoffentlich mit genügend vielen „c“ und „z“ richtig geschrieben) bewundernswerte 348 km.

G9Die LG Ultralauf war ebenfalls vertreten: Die Berlinerin Elisabeth Ploch absolvierte ihren zweiten 48er und meiner einer als frischgebackenes LG Ultralauf-Mitglied wollte sich zum ersten Mal über dieses Format wagen und über die 24 Stunden hinaus neue Erfahrungen sammeln. Sozusagen, wie das Raumschiff Enterprise meiner Kindheit in neue Galaxien vorstoßen.

Bei der Anfahrt auf das Festivalgelände war Elisabeth, dank der LG Teambekleidung leicht zu erkennen. Sie wusste nichts vom „Vereinskameraden“ da ich mich zur Zeit der Anmeldung noch vereinslos registrieren ließ. Ich hingegen sah ihre Vereinszugehörigkeit ja aus der Teilnehmerliste.

Nach herzlicher Begrüßung wurden gleich die ersten gemeinsamen Fotos gemacht und Infos und Erfahrungen ausgetauscht bzw. bekam ich von ihr wertvolle und interessante Tipps bezüglich der 48 Stunden. Diese Tipps setzten sich während des Rennens hilfreich fort. Herzlichen Dank nochmal an dieser Stelle.

Elisabeth schaffte eine sehr deutliche persönliche Bestleistung von 177 km. Dies bedeutete Platz 4 bei den sechs weiblichen Finishern. Mein primäres Ziel war natürlich, die 48 Stunden überhaupt durchzuhalten. Auf Basis der 24-Stunden-Lauf Ergebnisse der letzten zwei Jahre, 118 -132 km, dachte ich mir, wenn durchkommen, dann wären 200 km super. Als selbstständiger Masseur und Manualtherapeut mit 60 bis 80 Stunden pro Woche bleiben immer nur das Wochenende und Feiertage zum Trainieren. Aber für diese Ultras, so sage ich mir, sind meine vielen 15 bis 17 Stunden Arbeitstage besser als mancher Trainingslauf. So kann man sich das halbleere Glas halbvoll reden.

Beide Ziele wurden erreicht: Knecht Rupprecht hat die 48 Stunden durchgehalten und mit 204 Kilometern noch den 18.Platz bei 27 männlichen Finishern erreicht. Besonders froh war ich, den Golser Lauf für das 48 Stunden Debüt gewählt zu haben: Ein absolut herzliches Betreuer- und Organisationsteam. Habe selbst bei Sri Chinmoy-Läufen keine solche Betreuung erlebt.

Das Buffet, „die Labe“ , ließ keine Wünsche offen.

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Die Laufstrecke selbst ist auf dem Volksfestplatz, neben der Neuen Mittelschule, in der Übernachtungsmöglichkeiten, Massage, Toiletten etc. waren, vor allem SAUBER!!! Ein flacher Rundkurs von einem Kilometer, an einigen Stellen ein paar Bäume. Eingebettet in den 48er ist noch ein Sechs-Stunden-Lauf,so dass es Samstag ab zehn etwas voller, aber nie störend wurde. Wolfgang Franz von www.zeitnehmung.at (Ergebnisse und Video), der sich für die Zeitmessung verantwortlich zeichnete war gleichzeitig Moderator und für die Musik zuständig. Vielen Dank für die Realisierung meines Ostbahnkurti – Musikwunsches. „War leiwand“. Hat mich aus einer Gehphase umgehend wieder in eine Laufphase gebracht. Wolfgang führte mit Sympathie, Sachkunde und respektvollem Schmäh durchs 48 Stunden-Programm.

Als ich am „after race day“ nachmittags, bei blauestem Himmel beim Apfelmohnstrudel und einer Melange am Neusiedler See auf der Seeterrasse saß, ärgerte ich mich nur, nicht noch ein, zwei Tage mehr angehängt zu haben. Die „cinemascope“-Landschaft der pannonischen Ebene mit dem See und den gemütlichen Menschen versetzen einen in einen äußerst angenehmen, regenerativen „chillout“-Modus.

Das Orga-Team des Golser Ultrafestivals um Magdalena Hafner will den Lauf auch für die Zukunft, von der Teilnehmeranzahl, sehr limitiert halten um diese Betreuung zu garantieren und um nicht auf ein anderes Gelände ausweichen zu müssen. Gott sei Dank. Um es mit den Worten eines anderen Österreichers (Bodybuilder, Schauspieler, Gouverneur) zu sagen: „I`ll be back“.

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Text: Oliver Rupprecht, Bilder: Elisabeth Ploch, 06.06.2019

Einige Mitglieder von uns waren bei der diesjährigen Austragung des Abtraumes, bzw. der kürzeren Variante Halbtraum. Der Veranstalter schreibt dazu auf seiner Homepage:

Der ALB-Traum100 ist ein Benefizlauf in der Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf.  Die einzigartige Landschaft mit reizvollen Ausblicken auf dem 115 Kilometer langen Albtraufgänger-Wanderweg im Landkreis Göppingen findet erstmals am 12. Mai 2018 statt.  Ein kürzere Variante über rund 57 Kilometer wird als HALB-Traum am gleichen Tag angeboten.

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Die Strecke bot alles, was eine Mittelgebirgslandschaft bei gutem Wetter bieten kann. Schöne Wiesenwege, herrliche Ausblicke, aber auch steile Auf- und Abstiege.

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Thorsten Klenke berichtet

(H)Albtraum - die halbe Distanz vom Albtraum100 - immerhin 57km mit 1.700HM. War ich im Vorfeld auch für die volle Distanz gemeldet, verlief mein Training bis hierhin doch eher suboptimal. Irgendwann kommt der Punkt, wo man den ungeschminkten Tatsachen ins Auge blicken muss und ein mögliches Downgrade die bessere Alternative zum absehbaren DNF darstellt. Erleichternd hinzu kam noch die deutlich schlaffreudigere Startzeit um 9:00 Uhr am Samstag morgen. Das Zeitlimit aufgrund von Wanderern und Nordic Walkern auf 19h angelegt versprach einen entspannten Rennverlauf, wenn es denn dann nicht mehr läuft ... Direkt nach dem Start ging es recht zügig und deutlich hoch. Der Albtrauf setzte die erste Duftmarke und den ersten Aussichtspunkt am Ostlandkreuz, einem Kriegerdenkmal zu Ehren der Vertriebenen aus den Ostprovinzen Mähren. Ich hab geschnauft wie eine der historischen Dampflocks, die immer wieder die Geislinger Steige erklimmen. Zumindest hatte der Körper Betriebstemperatur erreicht. Ich lief ein Stück mit Gerhard Börner, den ich aber dann doch ziehen lassen musste. Das Rennen ist noch lang und bloß keine überschüssigen Körner zu früh auf der Strecke verteilen. So kam ich doch erstaunlich gut in den Lauf und begann die Strecke zu genießen. Diese führte in stetigem Wechsel von feinsten Singletrails über Wald- und Forstwege - immer mal kurz unterbrochen von kleineren Schotter- Asphaltpassagen - in ebenso stetigen Wechsel von Auf- und Abstiegen ...

AT LogoInsgesamt 6 mal ging es im Verlauf der Strecke den kompletten Albtrauf hoch und runter. Aussichten wechseln sich mit wunderschönen kleinen Ortschaften ab, die drei VP‘s gut verteilt, und mehr als ausreichend bestückt mit allem was der Ultraläufer braucht ... incl. supernetten Helfern....

Wenn diese Strecke nicht so unfassbar anstrengend wäre 😜 insgesamt lief es doch erstaunlich gut und in einer für mich ansehnlichen Zeit von 8:57h bin ich ins Ziel gelaufen. Die Zeit täuscht ein wenig über meinen tatsächlichen Zustand hinweg... Ehrlich gesagt war ich im Ziel am Ende meiner Möglichkeiten. Das Ziel Sub 9h rein zu kommen hat mir nach hinten raus alles abverlangt und die komplette Strecke wäre ein weiteres persönliches Waterloo geworden. So bin ich zufrieden mit mir und meiner erreichten Zeit und Pflege meinen ausgeprägten Muskelkater...

AT 01

Der Albtraum100 ist aus meiner Sicht eine ganz klare Laufempfehlung im Kalender. 5/5 👍🏼👍🏼👍🏼👍🏼👍🏼

Überhaupt ist dieser Lauf eine Bereicherung für den Ultralaufkalender. Inspiriert vom Konzept der Brockenchallenge ist er als reiner Benefizlauf angelegt und alle Startgelder werden zu 100% für gemeinnützige Zwecke gespendet.

AT 05Unsere Trail-Experten Christoph Janthur und Stefan Beckmann begnügten sich nicht mit der Hälfte, sondern lernten den gesamten Albtrauf-Wanderweg kennen.

Stefan schrieb dazu:

War das ´ne harte Nummer !! Der Albtraum 100 verlangt einem auf seinen wunderschönen 115 km alles ab. Auf meiner Uhr standen am Ende 3740 HM. Stetige harte An- und Abstiege zogen dir die Körner aus dem Körper. Dieser Lauf gehört mit zu meinen härtesten 100ern. Toll Christoph und Werner, dass ihr mich begleitet habt. Vielen Dank an das Orgateam. Klasse ein reiner Spendenlauf für den guten Zweck. Hier muss man einfach mal gelaufen sein. !!!!!

Die Ergebnisliste der langen Strecke zeigt Alexander Klass als besten LG-Läufer auf einem guten 18 Platz. 

Texte: Homepage des Veranstalters, Thorsten Klenke, Stefan Beckmann, Michael Irrgang, Bilder: Thorsten Klenke, Stefan Beckmann, Karen Keller, Logo: Albtrauf, 01.06.2019

Homepage: www.alb-traum-100.de 

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