Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

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Bild 1: Allein am Südpol. Während unser Team einen Riesenvorsprung hat, sind die Plätze dahinter hart umkämpft.

 

Letzter Kilometerspielbericht der Saison

Am Sonntag, den 1.7. um 23:00 Uhr endet die Saison 1/2018. Bis zu diesem Zeitpunkt sollte jeder seine Kilometer eingetragen haben. Danach zählen sie nicht mehr für die Saison.

Unser erstes Team wird erstmals Kilometerspielmeister. Voraussichtlich werden wir über 100.000 Kilometer gesammelt haben und die Saison in der Nähe des Südpols beenden. Der Vorsprung vor dem zweitplatzierten Greifteam beträgt über 37.000 Kilometer. Damit ist der Abstand des Greifteams zu uns größer als zu Platz 28 kurz vor der Abstiegszone.

Die fleißigsten Kilometersammler sind Volker, Florian und Klaus. Volker wird voraussichtlich noch die 4.000 km erreichen. Wahnsinn! Bei den Damen gibt es einen spannenden Zweikampf zwischen Kirsten und Claudia, die sehr nah beieinander liegen. Auf den dritten Platz kommt Mechthild. Respekt auch für Heide, die erst Mitte der Saison dazugekommen ist und trotzdem noch über 1.600 km gesammelt hat.

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Bild 2: Die fleißigsten Kilometersammler auf einen Blick. Alle tragen zeitnah ihre Kilometer ein.

 

Am Saisonende werden einige Plätze frei, da alle eingeschlafenen Spieler mit dem Symbol „zzz“ automatisch ausscheiden. Sie können bei Interesse jederzeit dem Team wieder beitreten, sofern dann noch Platz vorhanden ist.

Während der Saison hat sich ein zweites Team in der 6. Liga gebildet, das mit einer großen Aufholjagd noch einen sicheren zurzeit 4. Aufstiegsplatz erreicht hat. Daher wird es in der nächsten Saison in der 5. Liga starten. Das Team wird die Saison voraussichtlich in der Nähe von Danzig beenden.

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Bild 3: Zwischen Platz 3 und 6 ist es sehr knapp. Mittendrin zurzeit auf Platz 4 ist unser zweites Team.

 

Die fleißigsten Kilometersammler im zweiten Team sind Waldemar, Monika und Hans.

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Bild 4: Alle Kilometersammler des zweiten Teams auf einen Blick. Weitere Mitspieler sind herzlich willkommen.

 

Zurzeit ist die Beitrittsfunktion zu den Teams gesperrt, damit durch gegenseitige Beitritte befreundeter Teams das Ergebnis nicht verfälscht werden kann. Ab Beginn der neuen Saison kann man wieder den Teams beitreten. Dagegen kann man sich weiterhin beim Spiel anmelden, wenn man seine Kilometer online dokumentieren möchte. Wir würden uns freuen, wenn weitere Mitglieder und Freunde der LG Ultralauf sich anmelden und mitspielen würden. Für die Anmeldung ist das Handbuch eine gute Hilfe. Außerdem sollte man sich einmal die Regeln durchgelesen haben. Ab Montag kann man dann dem Team beitreten.

Wir ihr sicherlich gemerkt habt, sind die Kilometerspielberichte in letzter Zeit etwas kürzer geworden. Es ist nicht ganz einfach jede Woche einen kurzweiligen Text zu schreiben, da einem irgendwann die Ideen ausgehen. Ich werde daher in der nächsten Saison seltener über die Zwischenstände berichten und hoffe, dass ihr trotzdem dabei bleibt. Ich denke, dass ich das einmal im Monat hinkriegen sollte.

 

Text und Bilder Jens Allerheiligen 28.06.2018

Delm3Am 16. und 17. Juni fand in Delmenhorst zum 15. mal der Burginsellauf statt, ein stimmungsvoller 24 Stundenlauf mit einem hohen Anteil an Staffelläufern, von Prominenten- über Firmenstaffeln bis hin zu Menschen mit Behinderungen in 2 Staffeln der Lebenshilfe. Die kurze Runde von 1,205 km führt überwiegend durch parkähnliches Gelände mit Schotterwegen und einigen Pflaster- oder Asphaltanteilen. Da ich in Delmenhorst vor genau 10 Jahren meinen ersten 24stünder absolviert hatte, war für mich klar, dass dieses Jahr an Delmenhorst kein Weg vorbeiführt! Die Vorfreude war groß!

Dennoch machte ich mich am Freitagabend mit durchaus gemischten Gefühlen auf den Weg nach Delmenhorst. Einerseits steckte mir noch der Rennsteiglauf in den Knochen und ich spürte, dass eine Regenerationszeit von 3 Wochen für mich längst nicht mehr ausreichend ist, auch wenn ich den Ultra am Rennsteig eher gemütlich angegangen bin. Zum zweiten ist in den 10 Jahren seit Delmenhorst auch einiges an Zeit ins Land gegangen und bedingt durch eine schwere Tumorerkrankung hatte ich von Ende 2010 bis Herbst 2017 keinen einzigen längeren Lauf mehr absolviert. Erst der BUF 2017 hatte mich wieder für den Ultralauf motiviert.

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Am Veranstaltungsort angekommen, ließ ich mir meinen Stellplatz zuweisen und inspizierte dann den Streckenverlauf, der sich gegenüber dem von vor 10 Jahren doch ziemlich verändert hatte. Es waren auch schon andere Teilnehmer angekommen und bauten ihre Zelte auf, auch wenn der überwiegende Teil der Läufer erst am nächsten Morgen anreiste.

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Am Samstagmorgen füllte sich dann nach und nach das Gelände, die Staffelläufer bezogen ihre Pavillons, das Rahmenprogramm nahm Fahrt auf und viele Einzelläufer bauten in der Versorgungszone ihre Tische und Stühle auf. Die Anspannung nahm zu, das Treiben wurde bunter, dann war es zwölf und der Start erfolgte.

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Die Temperaturen waren doch auf höhere Werte geklettert und die Läufer freuten sich in den ersten Wettkampfstunden über die zum Teil durch Baumreihen etwas abgeschattete Laufstrecke. Leider waren die Parkwege sehr staubig und schon nach kurzer Zeit schlug sich der ganze Staub auf jede feuchte Körperfläche nieder. Der Staub brannte in den Augen und kitzelte in der Nase. Für Allergiker sicher keine Idealbedingungen!

Nach und nach sortierte sich dann das Feld der Einzelläufer. Jeder versuchte, den optimalen Rhythmus zu finden und seine Kräfte ökonomisch einzuteilen. Gegen Abend merkte ich dann doch deutlich, wie meine muskulären Probleme, bedingt durch die mangelnde Regeneration zunahmen. Die Geh-Phasen wurden jetzt länger, das erneute Anlaufen fiel immer schwerer. Erste Krämpfe stellten sich ein, vor allem während der Laufphasen. In der Nacht entschied ich mich dann, vorwiegend auf Gehen umzustellen. Kontinuierlich die Frequenz hochhaltend, sammelte ich dann doch einige Kilometer, ohne im Klassement durchgereicht zu werden.

Als die 100km erreicht waren, hatte ich noch genügend Restzeit, um auf ein für mich angemessenes Endresultat zu kommen. Ab der 125 km Marke setzte ich mir 111 Runden als Ziel. Am Ende verblieben mir ganze 10 Minuten zum Wettkampfende ,die ich entspannt im Stuhl sitzend verbrachte. 134 km waren unter den gegebenen Bedingungen für mich ein gutes Ergebnis. Mehr wollte ich dann auch einfach nicht!

Da am Montag wieder ein normaler Arbeitstag anstand, machte ich mich zügig auf die Heimfahrt und verschob die dringend nötige Körperpflege auf die heimische Dusche. Insgesamt war ich auch diesmal wieder vom Lauf und dem ganzen Umfeld begeistert. Die Läuferverpflegung ist top, die Stimmung an der Strecke motivierend und das ganze Drumherum so nett, das man gerne wiederkommt. Man muss nicht unbedingt immer 10 Jahre warten...

Text und Bilder: Martin Jochheim, 24.06.2018

2018 Plakat CBis zum 1. Septemberwochenende, an dem dieses Jahr das Bottroper Ultralauf Festival ausgerichtet wird, sind noch gute zwei Monate.

Wie im letzten Jahr gibt es einen 6h-, 12h- und 24h-Lauf, aber keine Staffeln, denn wir sind Ausrichter der Deutsche Meisterschaft der DUV im 24h-Lauf und wollen hier für otimale Rahmenbedingungen für die Läufer sorgen. Diese Woche wurde die 100. Anmeldung für die DM bestätigt! WOW! Könnte ein Teilnehmerrekord werden! Bis Ende Juni gibt es für alle Wettbewerbe noch günstigere Preise, ab dem 1.7. wird es etwas teurer.

Aktuell planen wir, die Strecke NICHT zu verlängern, da wir sonst aus dem schönen Park heraus laufen müssten und die Strecke an Attraktivität verlieren würde. Anfang Juli treffen wir allerdings auf Basis der Anmeldezahlen eine endgültige Entscheidung.

Der bisherige DM-Rekord steht übrigens bei 137 "Finishern", daher glauben wir, dass wir mit dem Teilnehmerlimit von 200 Startern für den offenen Lauf über 24h eigentlich auskommen sollten.

Zu den kulanten Stornierungsbedingungen haben wir jetzt auch noch eine Ummeldemöglichkeit in der Ausschreibung vorgesehen, damit Leute, die sich angemeldet haben, aber nicht kommen können, ihren Startplatz übertragen können. Auch werden wir angemeldete Teilnehmer, die der Zahlungsbitte nicht nachkommen, rigoros von der Liste streichen. Die Anzahl derer kann man aus den Zahlen der Starter und der freien Plätze berechnen.

Aktuell werden die Startplätze für 6h knapp, d.h. das entsprechende Kontingent von 50 Plätzen ist beinahe erschöpft.

Ansonsten liegen die Vorbereitungen alle im Plan. Als Besonderheit können wir zusätzlich zu der Übernachtung im Park eine Übernachtung in der Turnhalle anbieten. Wir freuen uns auf alle Fälle auf eine großartige Meisterschaft und ein spannendes Finale bei der Ultramarathon Bundesliga.

Wer eine Einstimmung oder noch Entscheidungshilfe für eine Teinahme braucht, kann sich beispielsweise einmal die Berichte von den Vorjahren durchlesen:

Veranstaltungsbericht 2017: Link

Bildergalerie 2017: Link

Veranstaltungsbericht 2016: Link

Bericht vom Deutscher Rekord M80 2016: Link

Bildergalerie 2016: Link

Als ideale Vorbereitung empfehlen wir einen Mehrtageslauf und hier speziell den von uns ausgerichteten ELAN, dem Etappenlauf am Natursteig Sieg. Hier kann man beispielsweise am Wochenende vom 27. bis 29. Juli erst 23 km, dann 68km und schließlich 93 km laufen. Infos: Link

Teilnehmerliste & Anmeldung: Link

Michael Irrgang, 22.06.2018

Vergangenes Wochenende begannen die alpinen Trails mit Veranstaltungen an der Zugspitze und in Salzburg. Nachdem Martin Kurz, der in Salzburg wohnt und stets begeistert von seiner Heimat im Allgemeinen und vom Mozartlauf im Besonderen schwärt, war klar: dieses Jahr machen wir einen kleinen Ausflug nach Österreich, in die Geburtsstadt von Mozart, wo die nach ihm benannten Mozartläufe ausgerichtet werden. Evi Piehlmeier strebte das Double an, bestehend aus dem 6h-Lauf in Hoyerswerda und dem 60km-Lauf in Salzburg. Die anderen Vereinsmitglieder waren für den 100km-Lauf gemeldet, der eigentlich 103,9 km lang war und immerhin mit 4.400 Höhenmeter im Auf- und Abstieg seine Schwierigkeit dokumentiert.

Wir reisten bereits am Donnerstag an, um uns vor dem Lauf noch ein wenig Salzburg anzuschauen und waren zunächst von unserer Ferienwohnung überrascht, deren Ausblick vom Wohnzimmer und Terrasse auf eine imposante Felswand ausgerichtet war.

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Abends trafen wir uns dann mit Frank Gehle und Martin Kurz, um die spannenden Geschichten seit dem letzten Treffen auszutauschen.

Am Freitag wurde dann zunächst Salzburg besichtigt. Die Festung, die vielen Kirchen und großzügigen Plätze, die vom frühen Reichtum, insbesondere aus dem Gold- und Salzhandel herrühren, waren beeindruckend. Heute lebt die Stadt mehr vom Tourismus und den Gästen, die aus der ganzen Welt nach Salzburg strömen, insbesondere zur Zeit der Festspiele und der Mozartläufe.

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Kunst und Kultur begegnen einem überall in der Universitätsstadt, in der Mozart das Licht der Welt erblickte. Sehr einfallsreich und humorvoll fand ich eine Ausstellung in der Kollegienenkirche, bei der verschiedene Zahlengrößen bildlich durch die Anzahl von Reiskörnern verdeutlicht wurden. Diese Reihe handelt sogar von Läufen und Läufern.

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Sylvia und Franz Fallen, die letzte Woche den Brüder-Grimm-Mehrtageslauf liefen, trafen wir bei der Startnummernabholung.

Auf dem großen Kapitelplatz gab es die Startnummernausgabe, sowie eine nette Abendveranstaltung mit Briefing, Vorstellung der Favoriten und einem kleinen Musikprogramm.

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Der Start folgte dann kurz nach Sonnenaufgang um 5 Uhr in der Früh und viele sollten es sogar schaffen, im Hellen das Ziel zu erreichen. Vom Verein waren außerdem auch Katharina Bey und Stefan Henscheid am Start der großen Runde.

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Letzte Woche noch bei der DM am Start, am Samstag ging es auf die 61km-Runde durch die Voralpen: Evi Piehlmeier mit ihrem Mann Guido, der diesmal die Rolle Zuschauer und Betreuer übernahm.

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Die ersten 15 Kilometer sind recht angenehm zu laufen, es geht zunächst aus Salzburg heraus, dann durch die Glasenbachklamm zum ersten Versorgungspunkt (VP) nach Hinterwinkel und folgend auf dieser Landstraße weiter Richtung Fuschl. Das Wetter könnte besser nicht sein, die Landschaft ist schön und die Wege noch recht einfach zu laufen. Der Gitzenberg bringt die ersten nennenswerten Höhenmeter im Auf- und Abstieg, sind aber in dieser frühen Phase des Laufes leicht zu meistern.

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Irgendwann sieht man dann den Fuschlsee, zu dem man herunterläuft, dann an der Südseite entlang und im Ort Fuschl gibt es den großen VP mit Dropbag-Station, den viele für eine etwas längere Pause nutzen. Damit ist auch das erste, das einfachste Renndrittel geschafft. Jetzt geht es auf die Marathonstrecke zum Wolfgangsee, bevor man wieder in Fuschl ist und den etwa 30 km langen Rückweg nach Salzburg antritt. Man hätte auch die Option, jetzt schon den Heimweg anzutreten, aber diese Frage stellt sich nicht ernsthaft für jemanden, der verletzungsfrei angetreten ist mit dem Ziel die 100 km zu finishen. Mein Training lief nicht optimal und so hatte ich mir einen Zeitplan erarbeitet, der ein sicheres Finish im Zeitlimit zum Ziel hatte. In Fuschl hatte ich auf diese Marschtabelle bereits eine Stunde Vorsprung, aber ich war mir recht sicher, dass sich dieser Trend nicht fortsetzen würde.

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Nun wurde der Weg spannend. Ein tolles Highlight gab es beim Aufstieg zum Plombergstein. Hier wurde der Weg sehr felsig, teilweise gab es Stufen und Gittertreppen.

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Teils ging es an steilen Felswänden vorbei, teils mitten durch. Tolle Wegführung!

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In diesem Felsenmeer habe ich mich leider etwas verlaufen. Zum einen, weil hier ein zweiter Weg mit ähnlichen Pfeilen markiert war, zum anderen, weil in diesem Abschnitt viele den falschen Weg genommen hatten und die Taktik „einfach dem Vordermann folgen“ vielfach eine schlechte Idee war.

Nach dem nächsten Versorgungspunkt bei km 47 ging es 750 Höhenmeter den Schafberg hoch. Auch wenn uns der Gipfel verschont blieb, war dieser VP die höchste Stelle der Strecke. Der anspruchsvolle Abstieg stand bezüglich der Schwierigkeit dem Anstieg in nichts nach.

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Bei km 65 befindet sich auf der Mittelstation der Zwöferhornbergbahn ein kleiner VP mit einer tollen Sicht auf den Wolfgangsee. Hatte man hier die Idee, dass es jetzt nur noch bergab nach Fuschl und dann wieder 30 einfache Kilometer zurück nach Salzburg gehen könnte, so hatte man sich das Profil nicht gut angesehen.

Auf den nächsten Kilometern war die Wegemarkierung minimalistisch und ich war froh, den Track auf meiner Uhr gespeichert zu haben. So konnte ich ohne Zeitverlust und Extrameter das zweite Mal Fuschl erreichen, wo ich von Guido und Martina empfangen wurde.

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Der erste von uns sowohl in Fuschl als auch später im Ziel war Frank Gehle.

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Sylvia hat auch nach dem sehr schweren Mittelstück noch richtig gut ausgesehen.

Von Fuschl führte die Laufstrecke zunächst nördlich vom See weiter und dann folgten wir etwa 10 km vom Hinweg. So einfach vor 12 Stunden die ersten Kilometer waren so garstig waren die letzten. Bei km 89 begann der lange Aufstieg zum Nockstein, der die Läufer noch einmal auf über 1000 Meter nn führt und freundlicherweise durch einen der zahlreichen, gut ausgestatteten Versorgungspunkte unterbrochen wurde.

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Die Sonne stand mittlerweile recht tief und ließ die Gegend in warmen Farben erscheinen. Der Downhill wäre mit all den Stufen, Steinen und Wurzeln fantastisch gewesen, hätte man nicht schon fast 100km hinter sich – so ging es vorsichtig und mühsam hinunter nach Salzburg.

Der Kapuzinerberg war dann der letzte „Berg“, der einem noch einmal zeigte, wieviel 200 Höhenmeter sein können.

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Salzburg bei Nacht. Wer zu schnell war, konnte diese tolle Stimmung nicht erleben. Zugegebenermaßen war mir in diesem Moment auch nicht nach Romantik und Genießen zu mute, sondern ich wollte jetzt einfach nur möglichst schnell ins Ziel kommen.

So ging es dann flott die Treppen der Imbergstiege herunter, durch die jetzt am Samstag-Sommerabend gut gefüllten Straßen der Neustadt und Altstadt zurück zum Dom und zum Ziel auf den Kapitelplatz, wo ich von einigen Vereinsmitgliedern empfangen wurde.

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Martin empfing mich im Ziel.

Ich habe mich sehr über mein Finish gefreut, da sowohl das Training als auch die Form nicht optimal waren und die Strecke, von den ersten 30 km abgesehen, wirklich sehr anspruchsvoll ist.

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Unmittelbar nach dem Zieleinlauf bekommt man ein gerahmtes Bild vom Zieleinlauf und die Finishermedaille. Sagenhaft!

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War die ganze Zeit schon sehr auf den Lauf fokussiert und freut sich angemessen frenetisch über sein tolles Finish. Ohne größere Probleme erreichte er als schnellster aus der Gruppe das Ziel.

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Martin, einmal in Fuschl und einmal im Ziel. Auch er konnte den Lauf gänzlichen genießen und sich über eine tolle Leistung freuen.

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Für Sylvia war es ebenfalls ein gelungenes Rennen. Einerseits war sie mit viel Respekt vorsichtig gestartet andererseits war sie gut vorbereitet und wollte dies auch durch eine gute Zeit bestätigen. Am Ende des Tages kann man ihr bescheinigen, alles richtig gemacht und sich das Rennen toll eingeteilt zu haben.

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Von Stefan existiert leider nur dieses etwas unscharfe Bild vom Zieleinlauf. Er hatte unterwegs einigen Läuferinnen und Läufern geholfen und daher mehr Zeit benötigt.

Franz und Kathi konnten ihre Läufe leider nicht beenden und reihten sich in die Zahl der Leute mit DNF (did not finish) ein. Von beiden habe ich leider überhaupt kein Laufbild. Franz bekam beim Downhill vom Schafberg derartige Knieschmerzen, dass er froh war, das Rennen beenden zu können und Kathi hatte ungewohnt heftige Magenprobleme und konnte keine Nahrung mehr aufnehmen. Sie musste leider das Rennen bei km 83 beenden.

Wie so oft bei einem schweren Ultralaufabenteuer gab es im Ziel beide Emotionen, zum einen die Enttäuschung und zum anderen die Freude über das Erreichte. Aber selbst, wenn man die Runde nicht zu Ende gelaufen ist, bleiben doch hoffentlich die Erlebnisse über das großartige, was man geschafft hat und einige positive Eindrücke zurück.

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Nach einer kurzen Nacht wollten wir auch den Sonntag vor unserem Rückflug nutzen, um noch etwas von dieser bezaubernden Stadt zu sehen. So scheuten wir weder Treppen noch Wegeslänge und wurden regelmäßig mit tollen Ausblicken auf die Stadt belohnt.

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Am Sonntag gab uns Antje, Martins Frau, noch eine sehr interessante und kompetente Führung durch die Stadt, die schon zur Römerzeit bedeutend war. Spätestens nach ihren Ausführungen war klar, dass man noch einmal nach Salzburg kommen muss. Beispielsweise, um sich ein paar Gebäude und Museen genauer anzuschauen und vielleicht noch einmal an dieser schönen Laufveranstaltung teilzunehmen.

Fazit: War wieder einmal ein tolles Wochenende im Kreise netter Vereinskollegen mit einer wunderschönen Veranstaltung im Kern.

Homepage der Veranstaltung: https://www.mozart100.com/

Ergebnisse: https://www.abavent.de/anmeldeservice/mozart1002018/ergebnisse?de

Text: Michael Irrgang, Fotos: Michael Irrgang, Martina Stumpf-Irrgang, Evi Piehlmeier, Sylvia Faller und Stefan Henscheid und Veranstalter, 18.06.2018

Beim Kilometerspiel gibt es folgende Entwicklungen:

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Unser erstes Team hat inzwischen Neuseeland erreicht.

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Der Vorsprung vor dem Greif-Team beträgt inzwischen über 35.000 km. Dahinter geht es deutlich knapper zu.

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Die Wochenwertung hat diesmal Volker vor Dietmar gewonnen. Auf Platz 3 folgt Dirk. Bei den Frauen hat Heide mit 138 km den 1.Platz belegt. Dahinter kommen Mechthild mit 92 km knapp vor Sylvia mit 90 km.

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Unser zweites Team ist ziemlich genau auf der anderen Seite der Erdkugel in Potsdamm eingetroffen.

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Die ersten 10 Plätze steigen in die 5. Liga auf. Auf Platz 6 liegt unser zweites Team knapp hinter den Running Twins und vor den Schönbuch Läufern.

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Im zweiten Team hat in der KW 23 Waldemar die meisten Kilometer gesammelt. Bine ist beste Frau auf Platz 3.

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Erfreulich ist, dass fast alle ihre Kilometer zeitnah eintragen. „aktuell“ bedeutet, dass der letzte Eintrag innerhalb der letzten sieben Tage erfolgte.

Unser zweites Team hat bisher 11 Mitglieder und jede Menge Platz für weitere Unterstützung. Wer mitspielen möchte, braucht sich einfach nur anmelden und seine gelaufenen Kilometer auf der Webseite per Computer oder Smartphone eintragen. Bei der Anmeldung ist das Handbuch eine gute Hilfe. Außerdem sollte man sich einmal kurz die Spielregeln durchlesen.

Text und Bilder Jens Allerheiligen 17.06.2018

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