Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

Hinweis: Alle Angaben sind inoffiziell und ohne Gewähr. Die offizielle Auswertung wird auf der Statistikseite der DUV nachzulesen sein.

Die "Ultramarathon-Bundesliga" ist ein Wettbewerb der Vereine. Bei dieser Meisterschaft werden die Einzel- und Mannschaftserfolge der Vereine je bei den fünf Ultramarathonmeisterschaften in Punkte bewertet und addiert. Nach Münster (6h) und Grainau (Ultratrail) fand nun in Berlin der dritte Lauftag statt. 

Gewonnen und damit "Mannschaft des Tages" wurde LG Nord Berlin, die trotz Ausfälle einiger Spitzenläufer einen sicheren Sieg einfahren konnte.

Platz Verein Gesamt AK Mann-schaften Mannsch. 50+ Gesamt-Punkte Wertungs-punkte
1 LG NORD Berlin Ultrateam 14 12 16   42 25
2 LG Mauerweg Berlin e.V.   6 18   24 21
3 LG Ultralauf   7 12 2 21 18
4 SV Schwindegg 3 3 6   12 16
5 Ultra Sport Club Marburg 6 3     9 14
6 TSG 1845 Heilbronn 6 2     8 12
6 Aachener TG 5 3     8 12
8 TSV 1886 Kandel 4 2     6 8
9 TV Burgholzhausen 1 3     4 6
9 TC Kray 1892 e.V. 2 2     4 6
11 LG Offenbach   3     3 2
11 LSG Schwarzwaldmarathon   3     3 2
11 TV Kempten 1 2     3 2
11 LSF Münster   3     3 2
11 VfL Ostelsheim   3     3 2

In dieser Auswertung kann man schon ganz gut die Auswirkungen der Regeländerungen 2017 erkennen. Überragend waren die Frauen der LG Nord Berlin, die in der Gesamtwertung auf Platz 2, 4 und 5 lagen. Das bringt satte 11 Punkte in der Gesamtwertung. Da sie die einzige Frauenmannschaft in der Ergebnisliste sind, gibt es in der Mannschaftswertung für den ersten Platz allerdings nur 4 Punkte, wogegen die LG Mauerweg-Läufer für ihren hart erkämpften Mannschaftssieg 12 Punkte bekommen haben. Die Gesamtsiegerin Nele Alder-Baehrens hat wie ihr Pendant 6 Punkte für den Gesamtsieg bekommen, aber 3 für ihren Altersklassensieg, während Benedikt Hoffmann hier nur 2 Punkte bekam, weil es in seiner Altersklasse nur zwei Finisher gab.

Unsere 50+-Mannschaft war sehr stark besetzt und hat einen neuen, tollen Vereinsrekord aufgestellt. Leider ist er nur 2 Punkte wert, weil wir die einzige, gewertete Mannschaft sind. Schade. Eigentlich hatten drei Vereine eine 50+-Mannschaft gemeldet, aber bei der einen Mannschaft ist ein Läufer nicht angereist, bei der anderen hat einer das Zeitlimit nicht geschafft.

Nach der alten Wertung hätten die drei erstklassigen Frauen der LG Nord den Lauftag ganz alleine gewonnen, so benötigte LG Nord auch noch die nicht minder starken Leistungen der Männer, wobei insbesondere der 3. Platz von Benny Brade, der mit seiner guten Zeit auch die Basis für den 2. Platz mit der Mannschaft legte, herausragt.

In der Gesamtwertung sieht es vermutlich etwa so aus. Zumindest bezüglich der ersten beiden Plätze bin ich mir recht sicher, dass die Zahlen stimmen:

Platz Verein Gesatmt 6h Trail 100km
1 LG Nord Berlin Ultrateam 68 25 18 25
2 LG Ultralauf 60 21 21 18
3 LG Mauerweg Berlin e.V. 35 14 21
4 SV Schwindegg 34 18 16
5 LG Kempten/Allgäu 27   25 2
6 Ultra Sport Club Marburg 24 10 14

Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren ist die Meisterschaft noch nicht entschieden. Und der Kampf um Platz 3 schon einmal gar nicht. Da haben durchaus noch 5 Vereine Chancen, ihr Punktekonto bei den verbliebenen zwei Meisterschaften zu verbessern. Insgesamt wurde mit den Regeländerungen das Ziel angestrebt, die Meisterschaft offener und spannender zu gestalten. Ich denke, dass das ganz gut gelungen ist. 

MS50

DLV Ultramarathonberater und DUV-Sportwart Norbert Madry mit unserer überaus erfolgreichen Mannschaft 50+, die einen neuen Vereinsrekord aufstellt. Roland Krauss, Konrad Vogl und Helmut Schöne freuen sich über ihren Erfolg.

 

Text: Michael Irrgang, Bild: Jens Kruse, 27.6.2017

Willkommen zum Newsticker zur 100km DM

Hier wird insbesondere die 100km DM, die Ultramarathon Bundesliga und das Abschneiden der Mannschaft der LG Ultralauf analysiert und kommentiert.

Links: Live-Ergebnissen, Facebooklink

100km Logo

 

18:12 Uhr

Damit sind fast alle Entscheidungen gefallen und ich beende den Ticker. Ich hoffe, ihr habt ordentlich mitfiebern können. Es war ja doch wieder einmal sehr spannend. Allen Beteiligten, Läufern, Betreuern und Organisatoren: Erholt euch gut und vielen Dank.

 

18:05 Uhr

Die Bundesligaauswertung hat nach meiner groben Auswertung LG Nord Berlin klar gewonnen. Hier haben die Frauen für viele Punkte gesorgt, bei den Männern waren LG Mauerweg und LG Ultralauf etwa gleichstark. Zwischen diesen Vereinen geht es um Platz 2 und 3. Aktuell liegen sie sehr eng beieinander, daher mag ich mich nicht festlegen. 

 

Gratulation an die Berliner zur Mannschaft des Tages und an die LG Mauerweg, die eine hart umkämpfte Mannschaftswertung der Männer für sich entscheiden konnte.

 

17:38 Uhr

Die Mannschaftswertungen sind entschieden, nachdem LG Nord die Mannschaft komplettiert hat. Bei den Frauen hatte bei der DM nur LG Nord eine Mannschaft gemeldet und hat alle Läuferinnen mittlerweile im Ziel.

Bei den Männern sind noch zwei Entscheidungen offen, d.h. die Mannschaften von Schwindegg und den Bluelinern sind noch nicht komplett, aber auf die Podestplätze hat das keine Auswirkungen mehr. Die besten drei Mannschaften bei der DM sind:

1 Mauerweg 1 26:45:25
2 LG Nord 27:21:15
3 LG Ultralauf 1 27:48:30

 

 

17:08 Uhr

Die Auswertungen laufen noch, aber eins steht schon fest: Die Männermannschaft 50+ hat den Vereinsrekord gebrochen!

Konrad Vogl, Roland Krauss und Helmut Schöne waren die beteiligten Personen. Herzlichen Glückwunsch!

 

T25 Katrin16:46 Uhr

Katrin ist im Ziel. Mit 10:41:14 blieb sie 3 Sekunden über ihrer alten Bestzeit. Dennoch phänomenal. Herzlichen Glückwunsch!!! Das ist übrigens Platz 7 der Frauen und Platz in ihrer Altersklasse.

 

16:38 Uhr

Katrin hat gerade eine 28er Runde hingelegt! Wow! Sie müsste dann in Kürze im ZIel sein! Sie letzte von unserer Mannschaft auf der Strecke!

 

16:31 Uhr

Kollektiv auf den Plätzen 41, 42 und 43 kamen Helmut Schön (10:21:49 h), Jens Kruse (10:24:17) und Wolfgang Metzger (10:24:25) ins Ziel.

 

16:07 Uhr

Roland ist in 9:53:43 im Ziel. Platz 29 gesamt, Platz 3 seiner AK.

Dirk ist ebenfalls im Ziel! In neuer Bestzeit von 9:57:22, vermutlich Platz 6 seiner AK.

T24 RD

 

 

15:57 Uhr

Katrin hat nun ebenfalls die 90km geschafft. 9:34 hat sie gebraucht. Bei ihrem aktuellen Tempo wird sie also etwa 10:45 benötigen, um ins Ziel zu kommen.

T23 Katrin

 

15:42 Uhr

Konrad Vogl ist im Ziel - mit neuer Bestzeit. Dabei wollte er schon vor drei Stunden aufgeben! Großes Kompliment an die Betreuer!

Am benötgite er für die 100km 9:27:50h, was für einen 24. Gesamtplatz und einen 2. Platz in der AK reicht. Herzlichen Glückwunsch.

T22 Konrad 

 

15:06 Uhr

Im Moment wird das Mittelfeld der Frauen gemischt. Am Ende der letzten 17 Runde lagen 6 der verbleibenden Frauen direkt hintereinander auf den Plätzen 45 bis 50 und kamen auch innerhalb von 3 Minuten an. Wer weiß, was das auf einmal auslöst. Katrin läuft aktuell konstant 36er Zeiten und ist eher langsam unterwegs. Sie hat Probleme mit der Nahrungsaufnahme, hält dieses Tempo allerdings nun schon seit ein paar Runden und wird vermutlich durchkommen, ihren aktuellen Platz nicht verteidigen können. Die mit Abstand schnellste Frau in der Gruppe ist Patricia Rolle. In der Zwischenzeit ist Rebecca Walter als zweite Frau im Ziel.

 

15:02 Uhr

T21 Dirk

Dirk läuft ein tolles Rehen. Sehr konzentriert. Nicht anfangs überpaced. Er wird das sicher zu Ende bringen!

 

14:56 Uhr

Roland (8:50:48) und Dirk (8:53:26) haben gerade die 18. Runde beendet und müssen nun noch 10 km laufen. Aktuell liegen sie auf Platz 32 und 33. Dirks' aktuelle Bestzeit liegt bei 10:50h und wird er nun deutlich unterbieten. Vermutlich werden beide noch unter der 10-Stunden-Marke finishen.

 

14:51 Uhr

Jens Kruse hat die 85km-Runde beendet und muss nur noch drei Runden ablaufen. Seine Zeit: 8:49:52. Aktuell wird er auf Platz 44 geführt.

T19 Jens

Ob er noch Spaß hat? Ich denke doch, er tut das ja freiwillig.

 

14:43 Uhr

Konrad Vogl hat die 90 km voll und muss nur noch "die kleine Hausrunde" laufen. 8:33:23 h und aktuell Platz 25 stehen im Liveticker. Seine persönliche Bestzeit von 9:34 wackelt kräftig.

 

14:41 Uhr

Kann schon wieder müde lächeln: Thomas im Ziel.
T20 Thomas 

 

14:33 Uhr

Thomas Klingenberger ist im Ziel! Für die letzte Runde hat er über eine Stunde gebraucht, weil er vor Krämpfen nicht mehr laufen konnte und gehen musste! Wir sind mächtig stolz auf ihn, dass er sich für die Mannschaftswertung durchgebissen hat! Suuuuuuper. 

Seine Zeit: 8:26:57. Damit liegt er auf dem 11. Gesamtrang und 2. der Altersklasse 35 gewonnen haben!

 

14:23 Uhr

Gerade sind Roland Kraus und Dirk Minnebusch über die Matte gehuscht und haben jetzt auch 85 km voll. Sie laufen beide 31er Runden und schieben sich so kontinuierlich weiter nach vorne. Aktuell liegen sie auf Platz 32 und 35.

 

14:15 Uhr

Konrad Vogl hat gerade eine schnelle Runde hingelegt und steht nun bei 85 km und 8:01:39, was aktuell Platz 25 ist.

T18 Konrad

 

14:05 Uhr

8 Stunden Laufzeit ist rum. Aktuell sind noch 60 Männer und 14 Frauen im Rennen, wobei schon einige über eine Stunde keine Mattenüberquerung hatten und vermutlich längst aus dem Rennen sind. Desweiteren scheint es absehbar zu sein, dass einige am Zeitlimit scheitern werden. Das erste Zeitlimit ist nach 90 Kilometern. Diese Distanz müssten alle Männer unter 50 Jahren in 9:30, alle übrigen in 11:30 geschafft haben. Wenn man sich nun die Laufzeit, die Zahl der noch bis dahin benötigten Runden und die Laufzeit der letzten Runden anschaut, so wird es für einige eng. Mal sehen.

 

 

13:52 Uhr

Unser starkes Mittelfeld hat nun geschlossen die 75 km geschafft!

Platz Name Zeit letzte Runde
34. KRAUSS, Roland 07:16:38 30:43:00
35. MINNEBUSCH, Dirk 07:17:51 32:08:00
41. METZGER, Wolfgang 07:29:01 33:51:00
44. SCHÖNE, Helmut 07:32:12 35:44:00
45. KRUSE, Jens 07:33:57 38:47:00
46. TÜG-HILBERT, Katrin 07:45:55 37:10:00

T17 Wolfgang

Wolfgang läuft ein gutes Rennen, nimmt sich hier eine kleine Auszeit!

 

13:41 Uhr

Unsere Betreuer ackern nicht weniger als die Läufer! Körperlich geht der Saft aus und auch der Wille zerfließt in der Mittagssonne. Roland hält sich wacker. Er muss noch 25 km, 5 Runden, aber er ist einer unserer größten Kämpfer.

T16 Roland

 

13:36 Uhr

Nele ist im Ziel! Keine neue Bestzeit, aber trotzdem eine Weltklassezeit von 7:35:37! Herzlichen Glückwunsch!

Für Irritation sorgt im Augenblick Thomas, der gerade aus dem Ticker verschwand, aber nun wieder auftaucht. Wir hoffen einmal, dass er sich irgendwie durchbeißt. Dass es ihm nicht gut geht, ist offensichtlich!

 

T15 Nele

 

13:25 Uhr

Thomas hat gerade 43 min für seine 19. Runde gebraucht. Liegt noch auf Platz 4, da er von Benny Brade überholt wurde. Freiwillig hat er nicht so lange gebraucht. Hoffentlich kann er sein bis dahin so gutes Rennen beenden!

 

13:04 Uhr

André Collet ist im Ziel. Der Titelverteidiger aus Aachen lief ebenfalls ein super Rennen, dass er als Deutscher Meister seiner Altersklasse und als Vizemeister der Gesamtwertung beendete. Herzlichen Glückwunsch auch an ihn. Seine Zeit: 7:02:59.

 

 

12:59 Uhr

Benedikt Hoffmann ist im Ziel.

Er legte zum Schluss seine schnellste Runde auf den Asphalt und erreichte eine tolle Zeit in seinem Debut auf die klassische Untrastrecke von 6:48:15.

 

Herzlichen Glückwunsch!

T13 Benedikt

 

12:56 Uhr

Während sich das Feld dezimiert, sind unsere Läufer noch gut im Rennen. Dank unseres ebenfalls hoch engagiertem Betreuerteam mit Volker Greis und Christian Mohr.

T12 Betreuer

 

12:45 Uhr

Thomas Klingenberger hat nun die 90 voll und rast dem Ziel und einer neuen Bestzeit entgegen! Seine Zeit: 6:39:07, seine letzte Runde: 24:56.

T 11 Thomas

Das geht jetzt nicht mehr ganz so locker! Halte durch!!!!!!!!!!!!

 

12:43 Uhr

Niels Bubel scheint ebenfalls nicht mehr im Rennen zu sein.

 

12:38 Uhr

Ein super Rennen läuft Konrad Vogl. Er liegt aktuell auf Platz 28 der Gesamtwertung und nun schon 70 km in 6:33:54h hinter sich.

T 10 Konrad

 

12:33 Uhr

Bei den Mannschaften 50+ sind die Abständer der drei möglichen Teams größer.

29:28 LG Ultralauf
31:09 LC BlueLiner
34:10 LG Mauerweg Berlin e.V.

 

12:31 Uhr

Benedikt Hoffmann geht in die letzte Runde! 6:28:29 bisher. 

 

12:27 Uhr

Im Moment bekommen einige Probleme oder sind sogar schon ausgeschieden. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Mannschaften. Aktuell ergibt sich folgendes Bild:

23:51 LG NORD Berlin Ultrateam
26:09 LG Mauerweg Berlin e.V.
26:48 LG Ultralauf
29:44 LG Ultralauf
31:9 LC BlueLiner
31:12 LG NORD Berlin Ultrateam
31:21 LG Mauerweg Berlin e.V.

Unsere Mannschaften haben sich auf den dritten und vierten Platz vorgearbeitet und auch Platz 2 ist noch möglich!

 

11:44 Uhr

Unsere Vereins-Mitglieder in der Altersklassenwertung.

Name AK Platz
KLINGENBERGER, Thomas M35 1.
VOGL, Konrad M55 2.
KRAUSS, Roland M55 4.
MINNEBUSCH, Dirk M45 8.
KRUSE, Jens M50 5.
SCHÖNE, Helmut M50 6.
METZGER, Wolfgang M55 5.
TÜG-HILBERT, Katrin W45 1.

 

 

11:34 Uhr

Nele ist nun auch langsamer geworden und benötigte für die 75 km 5:31:56, was auf eine Endzeit von 7:30 hindeutet.

 

11:30 Uhr

Während Niels Bubel eine langsame Runde hinlegt und seinen Vorsprung fast eingebüßt hat, kann Thomas immer noch sein Tempo halten und liegt auch noch nach 75 km auf Kurs Bestzeit! Seine letzte Runde lief er in 21:50, die Gesamtzeit ist 5:27:48, die Prognose lautet aktuell 7:17h - das wird knapp mit der WM-Norm! Sie liegt allerdings noch in Reichweite.

 

11:16 Uhr

Zu den Leuten, die nicht mehr im Rennen sind, gehört auch der Mitfavorit Frank Merrbach. Dadurch rückt Thomas bereits auf Platz 4 vor und läuft etwa 3,5 Minuten hinter Niels Bubel. Auf Platz 2 liegt aktuell André Collet mit einem Rückstand von etwa 7 Minuten. Er wird höchstwahrscheinlich nicht unter 7 Stunden bleiben.

 

11:09 Uhr

Beneditkt Hoffmann hat nun zum 15 Mal die Runde beendet, was 75 km entspricht. Dafür benötigte er nur 5:07:47. Er läuft immer noch super konstant Zeiten zwischen 20 und 21 Minuten, die letzte in 20:30. Er ist weiterhin auf Kurs 6:50h.

 

11:05 Uhr

Es sind vermutlich noch 80 Personen im Rennen, 66 Männer und 14 Frauen, offiziell 82, aber 2 sind längst überfällig.

 

11:01 Uhr

Katrin hat nun auch die 50 km voll. Sie liegt auf Platz 50 gesamt, Platz 6 der Frauen! Ihre Zeit 4:55:02.

 

10:52 Uhr

Unsere Männer laufen alle sehr kompakt im Mittelfeld! Nach 10 Runden, bzw. 50 km sind das die Zahlen:

Platz Name Zeit letzte R.
37. VOGL, Konrad 04:38:45 29:41:00
41. KRAUSS, Roland 04:45:56 29:31:00
43. MINNEBUSCH, Dirk 04:46:45 28:32:00
45. SCHÖNE, Helmut 04:47:39 30:59:00
47. KRUSE, Jens 04:48:10 29:13:00
48. METZGER, Wolfgang 04:51:06 31:01:00

 

10:50 Uhr

Als dritter der LG Ultralaufmannschaft erreichte Roland Krauss die 50km-Marke in einer Zeit von 4:45:56.

T 09 Roland

 

10:42 Uhr

Konrad Vogl macht nach 4:38:45 die 50km voll und liegt jetzt auf Platz 37, obwohl auch er jetzt langsamer wird. Seine Bestzeit steht bei 9:34h und wird wohl unterboten werden.

 

10:29 Uhr

Helmut Schöne ist etwas langsamer geworden und liegt aktuell auf Platz 47. Für 45 km benötigte er 4:16:40 min. 

T 08 Helmut

 

10:20 Uhr

Die besten 9 der Gesamtwertung. Auf Platz 10 und 11 liegen nun Vater und Sohn Göbel, aber doch schon mit deutlichem Abstand.

Platz Name Jahrgang mw Zeit letzte R.
1. HOFFMANN, Benedikt 1985 m 03:45:57 20:25
2. COLLET, André 1971 m 03:48:38 21:00
3. MERRBACH, Frank 1983 m 03:51:07 21:06
4. BUBEL, Niels 1987 m 03:56:56 21:19
5. KLINGENBERGER, Thomas 1979 m 03:59:06 21:52
6. ALDER-BAERENS, Nele 1978 w 04:00:06 22:46
7. BRADE, Benjamin 1982 m 04:06:17 21:31
8. RODRIGUEZ BAENA, Rafael 1969 m 04:08:29 23:32
9. JAKOB, Christian 1975 m 04:09:27 25:14

 

10:08 Uhr

Benedit Hoffmann hat die 60 km voll und zwar in einer super Zeit von 4:06:25. Die letzte Runde lief er in 20:28 und die Prognose deutet auf eine Zeit von etwa 6:50h.

 

10:05 Uhr

Um 9 Uhr wurde der 50 km-Lauf gestartet. Mit am Start Michael Sommer. Da gehen einem die Superlative aus, wenn man ihn beschreiben möchte, er ist der größte, erfolgreichste und beständigste 100km-Läufer allerzeiten und weltweit. 20 Mal an er an nationalen 100km-Meisterschaften teilgenommen und stand 20 Mal auf dem Podest. UNGLAUBLICH. Heute läuft er die kurze Distanz und liegt nach 15 Kilometer mit einer Zeit von 1:0:37 deutlich in Führung. Ebenfalls nachgemeldet hat Maira Blauth von der LG Nord Berlin, die bei den Frauen führt. Sie lief die ersten 10 km in 56:03.

 

9:57 Uhr

Katrin hat gerade die 40 km vollgemacht in 3:53:51 und liegt voll auf Kurs sub 10. Damit würde sie ihre Bestleistung und den Vereinsrekord pulverisieren. Aber sie war noch von kurzem in Biel eine größere Runde laufen. Da muss man sehen, ob die Kraft auf für das letzte, entscheidende Renndrittel reicht.

 

9:51 Uhr

T 07 Thomas

Thomas hat mit einer Runde in 21:37 min die 50km voll gemacht. Bei einer Laufzeit von 3:37:14 liegt er exakt auf Kurs 7:15h. Wird allerdings schwer, denn die meisten verlieren doch in der zweiten Hälfte ein paar Minuten. Aber er macht noch einen sehr guten Eindruck und ist zuversichtlich. Daumen sind gedrückt!

 

9:31 Uhr

Katrin hat nach 3:24:19 ihre 7. Runde beendet. Sie läuft bisher alle Runden sehr gleichmäßig ist aktuell auf Kurs persönliche Bestzeit. Vielleicht wird es sogar eine Zeit von unter 10 Stunden.

 

9:26 Uhr

T 06 JW

Wolgang Metzger und Jens Kruse laufen gemeinsam. In der 7. Runde haben sie Dirk Minnebusch aufgegabelt und liefen zu dritt nach 3:20:57 über die Zeitmessmatte. Dazwischen lagen noch Helmut Schöne mit 3:15:47 und Roland Krass mit 3:18:09.

 

9:20 Uhr 

Konrad Vogel hat gerade seine schnellste Runde beendet! Er hat jetzt die 35 km voll und benötigte dafür 3:13:51. Aktuell liegt er auf Platz 43 gesamt, 37. der Männer und auf Platz 32 der Männer der DM-Wertung.

 

9:12 Uhr

Der Deutsche Rekord der Frauen liegt bei 7:18:57 und wird seit dem 28.04.1990 von Birgit Lennartz-Lohrengel gehalten. Im Moment liegt Nele noch auf Kurs, aber das Rennen ist noch sehr lang. Ihr aktuelle Prognose liegt bei 7:15:33, was auf jeden Fall eine neue Bestzeit wäre.

 

9:09 Uhr

Beneditk Hoffmann hat gerade mit 20:04 seine schnellste Runde hingelegt und liegt nun fast 2 Minuten vor André Collet.

 

T 05 Katrin8:58 Uhr

Bei den Frauen liegt die Titelverteidigerin Nele Alder-Baerens weit in Führung. Sie dürfte jetzt ungefähr die Zweitplatzierte überrundet haben. Nele hat für die 40 km 2:53:34 h benötigt. Branka Hajek liegt auf Platz 2. Sie benötigte für 35 km 2:52:12. Rebecca Walter folgt mit geringem Abstand und folgte mit einer Zeit von 2:54:33. Sandra Fätsch aus Kandel folgt weitere 2 Minuten später und danach kommt Patrica Rolle. Katrin Tüg-Hilbert liegt aktuell auf Platz 8.

 

8:54 Uhr

Nach 40 km liegt Benedikt Hoffmann mit einer Zeit von 2:45:02 in Führung. André Collet (1:16 Rückstand), Frank Merrbach (3:40), Niels Bubel (7:46) und Thomas Klingenberg (8:56) folgen.

 

8:36 Uhr

Auf Basis der aktuellen Prognosen aller Teilnehmer habe ich einmal eine Mannschaftswertung prognostiziert.

Mannschaft Mannschaft 50+ Verein
21:34:25   LG NORD Berlin Ultrateam
25:00:24 29:10:39 LG Mauerweg Berlin e.V.
25:13:50   LG NORD Berlin Ultrateam
25:45:00 27:53:29 LG Ultralauf
26:19:29   SV Schwindegg
28:09:17 28:09:17 LC BlueLiner
28:19:18   LG Ultralauf
28:55:47   LG Mauerweg Berlin e.V.
30:01:36   LG Mauerweg Berlin e.V.

Bei den Mauerweg-Läufern nehmen nicht alle Läufer an der DM teil. Im Moment ist LG Nord klar vorne. Um Platz 2 scheint es einen Dreikampf zwischen der zweiten Mannschaft von LG Nord, den Mauerwegläufern und der LG Ultralauf zu geben. 

Bei den Senioren wird es spannend um den Titel werden, da LG Ultralauf und BlueLiner fast gleichauf liegen.

 

8:10 Uhr

Ich wage einmal eine erste Prognoserechnung anzustellen:

Name Rd Zeit l. Runde Prog
HOFFMANN, Benedikt 5 1:43:38 20:45 6:54:53
COLLET, André 5 1:44:06 20:41 6:54:21
MERRBACH, Frank 5 1:46:50 21:00 7:01:50
BUBEL, Niels 5 1:48:38 21:30 7:11:08
ALDER-BAERENS, Nele 5 1:48:39 21:35 7:12:24
KLINGENBERGER, Thomas 5 1:49:09 21:42

7:14:39

 

Wenn die Top-Läufer das Tempo der letzten Runde halten würden, so käme die Zeit der letzten Spalte heraus. Die 7 Stundenmarke ist ebenso "magisch" wie die 7:15h, denn zweitere ist die Norm für die Einsätze in der Nationalmannschaft. Ich denke, dass Niels und Thomas dieses als Ziel haben. Aktuell sind beide noch auf Kurs!

 

7:46 Uhr

In der vierten Runde war Benedikt Hoffmann 30 Sekunden schneller als André Collet. Jetzt sind sie wieder gleich schnell gewesen, aber die 28 sec Vorsprung stehen. Für die ersten 5 Runden also 25 Kilometer benötigten sie 1:43:38 und 1:44:06. Frank Merrbach hat einen Rückstand von 3:12 auf Benedikt

 

7:38 Uhr

Thomas Klingenberger hat nach bereits 1:27:28 die 20 km voll. Wieder eine Runde in 21:47. Es war seine schnellste, aber er läuft unglaublich konstant, denn seine langsamste Runde war 21:58. Er liegt mit einem Rückstand von gut 4 Minuten auf Platz 5 bei den Männern.

 

7:30 Uhr

Dirk Minnebusch lief die ersten 3 Runden sehr gleichmäßig im Bereich 28:30 min je Runde. Er liegt aktuell auf Platz 52 der Gesamtwertung.

T 03 Dirk

 

7:15 Uhr

Unsere Läufer sind alle gut bei km 10 durchgekommen. Katrin liegt in der Frauenwertung aktuell auf Platz 9.

Pl. Name Verein Zeit
38. SCHÖNE, Helmut LG Ultralauf 53:21:00
44. KRAUSS, Roland LG Ultralauf 54:20:00
45. VOGL, Konrad LG Ultralauf 54:41:00
53. MINNEBUSCH, Dirk LG Ultralauf 57:29:00
60. TÜG-HILBERT, Katrin LG Ultralauf 58:22:00
62. KRUSE, Jens LG Ultralauf 58:32:00
63. METZGER, Wolfgang LG Ultralauf 58:33:00

 

Samstag 7:15 Uhr

Liveticker klappt nun. Der Link steht oben (http://my5.raceresult.com/61554/results?lang=de#)

Nach 3 Runden sieht die Spitze so aus:

1. HOFFMANN, Benedikt TSG 1845 Heilbronn 01:02:17
2. COLLET, André Aachener TG 01:02:17
3. MERRBACH, Frank LG NORD Berlin Ultrateam 01:04:56
4. ALDER-BAERENS, Nele Ultra Sport Club Marburg 01:05:18
5. RODRIGUEZ BAENA, Rafael TC Kray 1892 e.V. 01:05:41
6. KLINGENBERGER, Thomas LG Ultralauf 01:05:41
7. BUBEL, Niels LG NORD Berlin Ultrateam 01:05:42
8. JAKOB, Christian SV Schwindegg 01:07:04
9. BRADE, Benjamin LG NORD Berlin Ultrateam 01:07:10

 

Samstag 6:25 Uhr 

Die Live-Ergebnisse funktionieren zurzeit nicht oder ich greife auf die falsche Seite zu. Kann jemand helfen? 

Dieser Link steht in der Vorabinfo an die Teilnehmer, aber aktuell ist der Reiter "Ergebnisse" ausblendet:

http://my4.raceresult.com/61554/results?lang=de

Ich bin da jetzt leider etwas ratlos.

 

Samstag 6:15 Uhr 

Der Streckensprecher Ecky Broy postete gen 4 Uhr auf Facebook:

Gleich gehts in den Plänterwald. Dort startet um 6 Uhr die 30. Deutsche Meisterschaft im 100 km Straßenlauf mit 98 Läuferinnen und Läufern auf der bekannten 5 km Runde. Um 9 Uhr startet noch ein 50 km Lauf. Wetter wird gut, Stimmung ist schon gut. Ich werde als Sprecher wieder alles geben . Um 19 Uhr ist Zielschluss

Wie es aussieht, gab es keine Nachmeldungen auf der 100km-Strecke.

Samstag, 5:30 Uhr 

Der Pavillon steht. Die Verpflegungstische sind eingerichtet. Unsere neue Vereinsfahne kommt auch zum Einsatz. Noch 30 MInuten bis zum Start.

 T 02 Pav

Freitag, 19:30

T 01 Freitag

Ein Teil der Mannschaft bei der Pastaparty. (Bild: Christian)

 

Hinweis zum LIVE-Ticker:

Falls ihr Fragen, Anregungen, Texte oder Bilder zur Veröffentlich habt, bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken. Von einer Freigabe zur Veröffentlichung gehe ich dann aus oder vermerkt es bitte.
Gerne könnt ihr aber auch diskutieren und Kommentare geben. Dazu haben wir einen Beitrag auf unserer Facebookseite erstellt:

 

Text: Michael Irrgang, Bilder: Christian Mohr, 23./ 24.6.2017

Himmelswege UrkundeEin (für mich) komplett neuer Lauf, mal wieder ein Marathon, sollte es werden und da ich schon einiges von diesem Lauf gehört/gelesen hatte - ihn aber nicht wirklich kenne, wollte ich diesen dieses Jahr einmal laufen.

Etwa zweieinhalb Stunden sollte ich für die Anfahrt einplanen nach Naumburg an der Saale, sagte mein Navi. Mein Ziel war also nicht am Start, sondern ich fuhr zum Hauptbahnhof nach Naumburg, von dort brachte uns ein Bus zum Startbereich: das Sonnenobservatorium in Goseck.

Dort wurde auch gestartet, aber erstmal meldete ich mich nach und traf dabei schon die ersten bekannten Gesichter, beispielsweise meinen besten Lauffreund Udo Pitsch, aber auch den Anton Lautner, den Fotoreporter von Marathon4you.de. Wir begrüßten uns herzlich und scherzend.

Der Veranstalter dieses zum 6. Mal stattfindenden Laufevents ist ein sehr bekannter Läufer: Waldemar Cierpinski war in der DDR ein sehr erfolgreicher Marathonläufer, denn außer ihm schaffte es nur Abebe Bikila einen Marathon-Olympiasieg zu wiederholen. Cierpinski holte sich 1976 in Montreal (mit 2:09:55) und 1980 in Moskau (mit 2:11:01) diesen Titel und damit war er natürlich ein Held in der DDR. Heute veranstaltet er u.a. diesen Lauf (mit dem Orga-Team von run e.V.) und hat ein Sportgeschäft in Halle a.d. Saale, wo er seit 1965 lebt.

Wir würden heute unsere 42km auf einer doch sehr flachen Strecke absolvieren, mit der Ausnahme, dass es am Anfang etwas flott einen Schloßberg hinuntergeht und der letzte halbe KM ganz heftig bergauf zur Arche Nebra führt. So wurde das Museum genannt, das ganz nahe an der Fundstätte der Himmelsscheibe, erbaut wurde. Dazu später mehr. Ansonsten liefen wir größtenteils auf einem Rad-/Wanderweg der anfangs an der Saale und dann an der Unstrut entlang führt. Dieser Fluss Unstrut ist ein 192KM langer linker Nebenfluss der Saale, mündet bei Großjena in ihr und ist gleichzeitig der wasserreichste Zufluss. Ihr erging es, wie es vielen Flüssen in Deutschland ergangen ist, zuerst wurde sie mit großem Aufwand schiffbar gemacht. Bedeutete Begradigung, Kanalisierung und aufstauen - die Folgen waren ständige Überflutungen, was lange keine geregelte Landwirtschaft an den Ufern möglich machte. Als Hochwasserschutz wurden später entsprechend Rückhaltebecken gebaut.

Der Bau der Unstrut-Bahn ab 1889 entlang des Flusses ließ jedoch die wirtschaftliche Bedeutung für den Warentransport schnell schwinden und seit dem Jahre 1992 hat der Freistaat Thüringen die Revitalisierung des Flusses zum Modellprojekt erklärt. Der Tourismus hat seitdem die Unstrut erobert und ich sehe mich durch die vielen Kanus, Kajaks und Ruderboote während des Laufs darin bestätigt.

Himmelswege Start

Um Punkt 9:00Uhr starten wir an den Kreisgrabenanlage, die zur Beobachtung der Sonne (zum Zeitpunkt der Wintersonnenwende) erbaut wurde. Grundlage war die Anlage, die wohl im 49.Jahrhundert v.Chr. entstand und 1991 aus dem Flugzeug entdeckt wurde.

Vor dem und zum Start bließ immer wieder ein wirklich frischer Wind, der mich nach meinen (zu weit) entfernten Armlingen sehnen lässt - später wird sich das als Glück herausstellen, denn ich hätte sie lange umsonst mit mir herumgetragen. Mit mir starteten weitere 140 Marathonläufer, es gab jedoch noch den Himmelsscheibenlauf (10KM - auch als Walkingstrecke), eine Fahrradstrecke von ca 40km und einen Halbmarathon, so das insgesamt 1.450 Aktive hier unterwegs waren, was einen Zuwachs zu vergangenen Jahr von 30% bedeutete.

Es ging hinein ins Örtchen Goseck, vorbei am Schloß und wie angekündigt, erstmal richtig bergab - obwohl noch nicht richtig warmgelaufen, packte ich alsbald meinen "Downhill-Modus" aus und absolvierte so die ersten beiden Kilometer jeweils deutlich unter 4:30 min/km. Dann wurde es eben und wir liefen an der Saale entlang Richtung Naumburg, das wir aber nur streiften und liefen Richtung Klein- und anschließend Großjena zu. Dabei hatten wir nun die Saale verlassen und begleiteten den Nebenfluss Unstrut auf dem Uferradweg und sonstigen kleinen Teerstaße. Da ich mich bestens fühlte, versuchte ich solange möglich nahe an einer 5er Pace zu laufen. Bei den Versorgungspunkten und ein paar Ecken/Straßenüberquerungen gelang dies natürlich nicht, mir war auch klar, dass ich dieses Tempo nicht durchhalten konnte, doch eventuell bis zur Hälfte wollte ich es versuchen. Als wir die Ortschaft Freyburg erreichten, kamen mir ein paar toll hergerichtete und geschmückte, historische Schlepper entgegen. Sie waren sicherlich auf dem Weg zu einem Fest bzw Umzug, an dem sie teilnahmen, ich kenne das aus meinem Heimatdorf, auch dort gibt es einen Verein, der sich liebevoll um diese alten Bulldogs kümmert.

Mir fiel eine Läuferin auf, die mit geringen Abstand hinter mir lief. Ich beobachtete sie ein wenig. Sie hatte Musik auf den Ohren und schien mich als Pace-Maker auserkoren zu haben. Da ich mir nicht ganz sicher war, verringerte ich kurzzeitig mein Tempo etwas, um es dann sofort wieder anzuziehen - sie blieb mir erhalten. Nun gut, bisher war ich wohl relativ konstant meine Pace gelaufen. Zscheiplitz und Balgstädt hießen unsere nächsten Stationen, immer mehr oder weniger nah an der Unstrut, gelegentlich überquerten wir sie auch mal. Der Wind, gelegentlich auch als Gegenwind spürbar, hatte deutlich nachgelassen und die Sonne kam immer stärker raus, während wir bald Laucha erreichten, dass der Start für die Halbmarathonis ist, die aber schon längst weg sind.

Ich spürte auf dem Weg zur Halbzeit, dass meine Schritte etwas schwerer wurden und entsprechend die Kilometer-Zeiten um 15-20Sek langsamer wurden, da machte ich mir um die Läuferin knapp hinter mir Gedanken. Sollte Sie eine 3:30 anpeilen, wird es Zeit für sie, sich von mir zu verabschieden und Gas zu geben. Ich gab ihr ein Zeichen, Sie nahm einen Ohrstöpsel raus und ich teilte ihr meine Meinung mit. Sie nickte vorsichtig und ein paar Minuten später fasste sie sich doch ein Herz und lief auf und davon. Zu diesem Zeitpunkt war sie 2. Frau, wie uns mehrfach Zuschauer zu verstehen gaben.

So lief ich dann etwas verhaltener weiter, über die 21KM und darüber hinaus, bei KM25 lief ich das letzte mal knapp unter 5:20min/km. Die immer kräftigere Sonne tat das ihre dazu - auf diesem Kurs mochte ich mir einen richtig heißen Sommertag mit Temperaturen um die 30 Grad kaum vorzustellen, es hatte kaum nennenswerten Schatten auf diesem Uferweg. Da hatten wir heute wirklich Glück. Bei mir war es heute eher der "stürmische Start", doch nichts daran beunruhigte mich, ich lief dahin und verspürte keinerlei körperliche Unbill, alles im Lot. Ich überschlug einmal welche Zielzeit ich denn nun erwarten darf - und zu diesem Zeitpunkt war mir schon klar, unter 3:45Std wird das nimmer ausgehen - wie sich zeigte, eine realistische Erwartung.

Wir liefen an Karsdorf vorbei und steuerten nun auf Reinsdorf zu und ich sah vor mir wieder die Läuferin von vorhin. Sie war nicht weit weggekommen und obwohl sich meine Pace nun einer 5:40 näherte, hatte ich sie bald wieder eingeholt. Ich bemerkte, wie platt sie war, aber bei noch gutem Durchhaltewille. Für ein paar Kilometer verließen wir die Unstrut (sie macht dort einen ausladenden Bogen) und als wir Nebra erreichten, war unser Begleitfluss wieder da. Kurz vor dem Bahnhof überquerten wir sie ein letztes Mal und strebten nun den letzten KM entgegen. Einige Geher sammlte ich noch ein und erwartete den Schlußanstieg. Auf dem Höhenprofil konnte ich deutlich zuletzt ein heftiges kurzes Auf erkennen und Udo warnte mich: Hebe Dir dafür ein paar Körner auf! Wann und wie heftig kommt er nun? Zwischen KM 40-41 kamen schon viele Läufer zurück, ich nahm an 10KM- bzw Halbmarathonläufer. Sie feuerten uns an, vom Anstieg noch nichts zu sehen - an einem großen Parkplatz vorbei, eine Rechts- dann Linkskurve, ich schaute voran und erkannte das Unheil: Es mögen 400-500m sein, genauer kann man das anfangs kaum deuten, da ein Zielbanner noch nicht auszumachen ist, es geht wirklich heftig hoch - oder wirkte nur so übel, da der Rest der Strecke angenehm flach war. Die Radfahrer, die auch dem Ziel entgegen strebten, stiegen zum Großteil ab und schoben hoch, ich versuchte zu laufen .... eher traben sollte man das nennen - irgendwann war ich tatsächlich an der Zielmatte angekommen. Der Moderator begrüßte mich und ich war ganz knapp unter 3:48Std im Ziel.

Himmelswege BZ

Nach kurzem Verschnaufen blickte ich um mich und sah das riesige 2007 erbaute Besucherzentrum Arche Nebra, das direkt nebenan steht. Mitten in der Prärie, eben ganz nahe der Fundstelle der Himmelsscheibe, diese kreisförmige Bronzeplatte mit Goldapplikationen. Sie wird auf ein Alter von 3.700 - 4.100 Jahren geschätzt und ist damit eine der ältesten Himmelsdarstellung, die vermutlich für religiöse Zwecke benutzt wurde. Damit gilt sie als eine der wichtigsten archäologischen Funde aus dieser Epoche. Sie wurde am 4.Juli 1999 von Raubgräbern auf dem Mittelberg ganz in der Nähe hier gefunden. Mittels Metalldetektor wurde sie entdeckt, brachte den illegal agierenden Räubern jedoch nicht den erhofften Reichtum, da in einem solchen Fall der Bodenfund automatisch an das Land Sachsen-Anhalt übergeht. Dies wurde in der Szene recht schnell bekannt - so konnten Sie nicht den großen Reibach damit machen und wurden letztendlich zu einer mehrmonatigen Haft (auf Bewährung) verurteilt. Das Orginal hat einen Durchmesser von 32cm und eine Stärke zwischen 4,5 bis 1,7mm, wiegt damit 2,3kg. Durch die vielen Jahrhunderte im Erdreich hat sie eine grünliche Farbe bekommen.

Sämtliche Finisher der Himmelswegeläufe erhielten eine Nachbildung (wesentlich kleiner und leichter) dieser Himmelsscheibe - für viele die hauptsächliche Motivation genau hier zu starten. Ich schaute sie mir genau an - ja es ist wirklich eine ganz besondere Finishermedaille und die Siegerurkunde steht ihr kaum nach - TOLL!

Ich holte meinen Kleiderbeutel und ging anschließend zum Duschcontainer. Herrlich warmes Duschwasser, dann traf auch Udo ein und nach kurzer Stärkung mit Thüringer Rostbratwurst liefen wir zur Unstrutbahn, dabei galt unsere Start-Nr als Fahrschein. Die Gleise unserer Bahn hatten sicherlich schon bessere Zeiten gesehen, so dauerte es eine knappe Stunde, bis wir nach vielen kleinen Haltestellen endlich am Bahnhof in Naumburg ankamen. Wir verabschiedeten uns und steigen in unsere Autos - wir hatten noch einige Stunden auf der Autobahn gegen Südwesten zu verbringen.

Fazit des Himmelswegelauf:

Wunderschöne Natur, gepaart mit einer guten Organisation, obendrauf eine wunderschöne Finishermedaille (und Urkunde) - vielleicht hatte ich mit meinen Geschichten um die Unstrut und die Himmelsscheibe den einen oder anderen motivieren können, bei diesem Lauf mal dabei zu sein. Bei angekündigten hohen Temperaturen sollte man sich jedoch mit entsprechenden Sonnenschutz wappnen.

Text: Roland Krauss, Fotos: Freie Fotos von der Homepage (https://himmelswegelauf.de/impressionen) und Roland Krauss, 23.06.2017

Vereinskollege Franz Holzleitner hatte sich entschieden, nicht beim Iller-Marathon zu starten. So hoffte ich bis zur Grenze, wo mein Auto steht etwas schlafen zu können. Doch Franz wurde selber müde, auch eine Kaffeepause änderte daran nix, so fuhr ich weiter, dann eben ohne Schlaf heute Abend starten. An der Grenze verabschiedeten wir uns, Franz legte sich wohl erstmal hin, ich beeilte mich, da mein Navi mir angezeigt hat es wird knapp vor 17:30Uhr, um das Marathonziel in Kempten zu erreichen. Von dort würde mich ein Bus zum Start nach Immenstadt bringen. Ich habe so mein Auto am Ziel und das war für mich ein entscheidender Vorteil. Doch der Verkehr war zähflüssig, es war nicht zu schaffen und so steuerte ich nach Immenstadt. Dort bevölkerte sich gerade das Anmeldegelände im Schulzentrum neben dem Auwaldstadion, auf dessen Laufbahn der Marathon und später der Illertrail gestartet wurde. Ich ging mich schurstracks nachmelden und bekam dort auch noch einen Kaffee und Kuchen. Als ich die anderen Läufer mit Leuchtwesten sah, fiel mir ein, ich habe meine zuhause vergessen – dabei habe ich ja bei meinen vorhergehenden Starts schon welche bekommen, da sie zur Pflichtausrüstung gehört. Nun ist sie eben zuhause und ich kramte aus meinen Auto die Warnweste heraus; die erfüllte auch den Zweck. Der Akku meiner Stirnlampe war bereits wieder gut geladen und eine Reservetaschenlampe wurde im Trinkgurt verstaut, Gels und Trinkflaschen neu bestückt und die Laufklamotten entsprechend gewählt -auch heute versprach es gutes Laufwetter (eher zu warm) zu werden. Ein Abendlauf in die nacht hinein, hat eben auch den Vorteil, dass man nicht so abhängig von der Sonneneinstrahlung ist. Es wurden noch ein paar Fotos geschossen und vom Marathon4You-Reporter Greppi musste ich mir anhören: „Da behaupten manche, ich hätte einen an der Klatsche, da schaue Dir den Roland an – vor 12Std in Biel gefinisht und nun hier" – na ja so ganz Unrecht hat er ja nicht, aber ich empfand das nun nicht als „besonders ungewöhnlich". Bevor es zum Start ins Stadion hinübergeht traf ich noch meine Lauffreunde Udo (Pitsch) und Kraxi, sie haben einen klassischen „Doppeldecker" geplant und wollen morgen früh dann beim Frankenweg-Lauf starten, einem sehr trailigen Marathon mit 1.000HM – und ich gestehe, ich habe mir dort auch einen Platz reservieren lassen, vorbehaltlich der Tatsache, dass ich alles wohlbehalten überstehe …. Was hatte da Greppi eben über mich gesagt?

Iller Start

Im Schulzentrum vom Immenstadt kurz vor dem Start

20Uhr Auwaldstadion, der Startschuß fiel und ca 200 Marathonis bzw Staffelläufer starteten zu einer ersten Stadionrunde, dann ging es raus aus dem Stadion und direkt ans Illerufer. Ich war gespannt, wie sich meine Beine in Kürze anfühlen werden, so 12Std nachdem sie 100km gerannt sind und nun wieder 42km laufen sollen. Der erste KM in 5:10, doch das will ja nix heißen, ich spürte den Vorwärtsdrang und die Frische in meinen Beinen hielt sich in Grenzen, aber damit hatte ich ja gerechnet und ein Finish unter 4:30 Std würde mich schon sehr überraschen. Ich kannte die Strecke in großen Teilen (auch hier gab es eine Streckenänderung gegenüber dem letzten Jahr), sie hatte kaum HM, die einzigen Schwierigkeiten könnten ein paar Wurzeln und Steine werden, wenn man sie nicht beachtet. Wir liefen zum großen Teil am Illerufer entlang. Dabei liefen wir erst mal von Kempten weg, also Richtung Sonthofen. Nach ca 9km überquerten wir die Iller und hatten somit den Wendepunkt erreicht. Nun ging es wieder gen Immenstadt und ich griff relativ schnell zum ersten Gel, nur in keinen Hungerast hineinlaufen, es wird schwer genug. Bei KM16 liefen wir wieder an Immenstadt vorbei, doch auf dieser Illerseite war wenig von der Stadt zu sehen. Als wir wieder mal die Iller überliefen und uns der Weg ein Stück vom Ufer wegführte, stand dort ein Betreuer und ermahnte uns, die Stirnlampen sollten unbedingt eingeschaltet werden. Na klar, die Dämmerung war weit fortgeschritten. Es war wohl überfällig und so lief ich nun mit dem Leuchtkegel vor mir. Die Schritte fielen schwerer und meine Pace war eher schon bei 5:45, als bei 5:30 und wie nicht anderes zu erwarten näherte sie sich den 6min pro KM, bei VP’s bin ich schon darüber. Nichts was mich bei diesem Lauf verunsichern müsste, ich musste es hinnehmen, auch meine Ressourcen sind begrenzt – doch der Wille war ungebrochen. Er sagte weiter so, weiter so, du schaffst das und daran zweifelte ich nun bei KM30 auch nicht mehr. Ein kleines Stück über Landstraßen mit einem kleinen Hügel war mir aus vorangegangenen Teilnahmen bekannt. Doch bald liefen wir wieder nahe der Iller. Die ersten Geher sammelte ich ein, auch einige langsameren Läufer durfte ich überholen – ich redete mir ein, so langsam kannst du gar nicht sein, wenn du hier überholst – alles relativ!

Ein heranrausendes Auto von hinten – ich vermutete zunächst einen Sani – reißt mich aus meiner Lethargie, doch es entpuppte sich als ein Quad, der vermutlich zum Veranstalter gehörte. Ich war doch irritiert, wie heftig das Fahrzeug an mir vorbei düst, dabei reichlich Staub aufwirbelte und meine Sicht mit der Stirnlampe erheblich einschränkte. Der Spuk war jedoch so schnell vorbei, dass er zumindest bewirkte, dass ich wieder etwas munterer wurde. So versuchte ich mit der Kraft, die noch in meinen Beinen steckte ein klein wenig zu forcieren und so erreichte ich irgendwann den letzten Staffelwechselpunkt bei KM35. Ob da überhaupt noch ein Läufer auf seinen Vorläufer wartete, kann ich gar nicht feststellen – Viele können es nicht sein, es ist schon recht ruhig hier.

Nun also das letzte Stück des Iller-MA, auch diese 7KM schaffte ich noch. Zwei langsame KM mit ca 6:30min konnte ich kompensieren, anschließend lief ich wieder unter 6min pro km und die Freude auf ein baldiges Finish ließ doch noch ein paar Kräfte frei werden – herzlich willkommen, die kann ich gerade sehr gut brauchen. Ich guckte gar nimmer auf die Uhr und mutmaßte irgendwann noch ca 1,5KM, das nächste Schild traf mich, wie eine Keule: Da steht ganz frech, noch 3KM. Was soll’s dann eben noch diese drei. Ich lief nach Kempten rein und war einfach froh, ich hatte es bald geschafft. Noch ein KM – Hurra, gleich werde ich das Ziel am AÜW (Allgäuer Überlandwerk), dem Hauptsponsor, erreichen und etwas leckeres essen und trinken – das süße Zeug (Isogetränke und Cola) war zwar notwendig, aber ich hatte es soooo satt! Da vorne die ausgeleuchte Brücke – geradezu illuminiert ist sie, ein tolles Bild, noch eine Kurve und dann ging es dem Zielbogen entgegen.

Iller Ziel

Wenige Meter vor dem Finish ging es in Kempten über diese toll ausgeleuchtete Brücke

Auf der Zielgeraden standen links und rechts Feuerschalen mit lodernden Flammen – TOLL! Mit 4:11 Std blieb ich weit unter meiner (befürchteten) Zeit und war ganz glücklich, wie das heutige Abend so gelaufen war. Ich begrüßte Kraxi, schon fast eine Stunde im Ziel – Udo kam kurz nach mir ins Ziel. Wir holten unsere Kleiderbeutel tranken ein Bier und schon fröstelte es uns. Sofort zum Duschen ins Illerstadion (10min Fußweg). So eine heiße Dusche konnte wirklich (in so einem Moment) etwas ganz Besonderes sein! Udo und Kraxi machten sich kurz danach auf dem Weg zum Auto, sie wollten direkt zum Frankenweglauf in die Fränkische Schweiz (ca 320km nach Gasseldorf bei Ebermannstadt) durchfahren, um eventuell noch etwas im Auto zu schlafen. Der Start war um 8Uhr, jedoch war der gemeinsame Aufbruch zum Startpunkt bereits um 7:30Uhr.

Ich musste nun noch auf meinen Rücktransport nach Immenstadt warten, da ich den ersten Bus um 0:30Uhr nicht mehr erreichen konnte, fuhr der nächste erst um 2:00Uhr – das war der Nachteil, den ich hatte, da ich es vor dem Start nicht schaffte mein Auto hier in Kempten zu parken. Ich bekam grade noch was zu Essen und setzte mich kurz hin, dann ging es zum Bus. Ein großes Hallo, als ich einstieg – hier sitzen mindestens 5-6 Bekannte im Bus, an Schlaf war nicht zu denken. Ich bin um 2:30Uhr bei meinem Auto angekommen und gab meinen Zielort ins Navi ein. Es würd knapp werden, wenn ich irgendwo, irgendwie ein wenig schlafen wollte. So fuhr ich einfach sofort los auf die Autobahn. Wie erwartet setzte nach ca 30min heftige Müdigkeit ein – raus an die Raststätte, doch ich konnte nicht schlafen, war total überdreht. Also den größten Becher Kaffee, den ich kriegen konnte und weiterfahren – nach weiteren 50km traute ich mich nicht mehr weiterfahren, das Risiko für mich und andere Verkehrsteilnehmer wurde mir zu groß – ich bin bereits 48Std auf den Beinen und mit selbigen 142KM gelaufen – ZU VIEL?!? Dann döste ich etwas im Auto und als ich aufwachte, merkte ich, es ist nun nicht mehr zu schaffen, die weite Fahrt, nachmelden, neu umziehen und mich fertig machen. Ich beschloss auf das i-Tüpfelchen zu verzichten, es war hier und jetzt nicht machbar, auch wenn es eventuell läuferisch möglich gewesen wäre.

Später wird mir Udo von einem heftigen, trailigen Frankenweg-Marathon berichten, der in seiner Erinnerung wesentlich harmloser „abgespeichert" war. Also war das wohl auch okay so, dass ich darauf (gezwungenermaßen) „verzichtet" hatte.

Ich schlief zwei Stunden im Auto und fuhr trotz allem relativ entspannt nach Hause und schlief erst mal eine Runde. Ich dachte ich bin trotzdem reif für das: RACE ACROSS GERMANY

Text und Bilder: Roland Krauss 21.6.2017

 

Die diesjährige Deutsche DUV-Meisterschaft im Ultratrail wurde am 17.6.2017 im Rahmen des Zugspitzultratrails auf der 81 km-Strecke ausgetragen. Für die LG Ultralauf waren 3 Frauen und 13 Männer am Start. Einige liefen zum ersten Mal für uns, für die meisten war es der erste, alpine Ultratrail.
Es wurde ein schönes, erfolgreiches Wochenende. Doch der Reihe nach.

A Zugspitze
Wir reisten bereits am Donnerstag an und konnten bei strahlendem Wetter einen schönen Blick auf die Zugspitze werfen, die es zwei Tage später zu umrunden galt.
Für den Freitag hatten wir für die, die Zeit und Lust hatten, einen kleinen Ausflug geplant. Es ging von der Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen zu der Partnachklamm.

B1 Klamm

B2 Klamm

Die Partnachklamm ist eine enge Schlucht von 700m Länge, durch die laut tosend die Partnach fließt.

B3 Klamm

Ein gemütlicher Imbiss rundete den Programmpunkt ab.
Nachmittags trafen wir uns dann zur Pastaparty und zum Briefing, bevor jeder seine Unterkunft aufsuchte und die persönlichen Vorbereitungen für den Lauf traf, zum Beispiel dem Packen des Laufrucksackes.
Der Hauptwettkampf ist der Ultratrail über 100 km, der in Grainau startet und endet und die gesamte Umrundung des Zugspitzmassivs bedeutet. Hier starteten über 500 Läuferinnen und Läufer. Es gibt aber auch weitere Startpunkte mit einer verkürzten Strecke. Die DUV entschied sich für die eher unbeliebte 81km-Variante, die in etwa den Anforderungen der internationalen Wettbewerbe entspricht. So mussten die Teilnehmer dieser Strecke morgens nach Ehrwald in Österreich anreisen, wo um 8 Uhr der Startschuss erfolgte.

C2 Guenther

Eine deutsche Meisterschaft bietet immer auch eine gute Gelegenheit, Gespräche zu führen und Bekannte zu treffen. Hier unterhalte ich mich mit Günther Weitzer, dem Präsidenten der DUV, der vor dem Start ein Grußwort an die Läufer richtete. Ansonsten war das Bewusstsein, dass an diesem Wochenende Deutsche Meisterschaften ausgerichtet werden, beim Veranstalter und auch bei vielen Teilnehmern verbesserungswürdig ausgeprägt. So wurde die Meisterschaft im Briefing mit keiner Silbe erwähnt, es nahmen einige startberechtigte Läufer an dieser Wertung nicht teil oder blieben der Siegerehrung fern.
Für uns als LG Ultralauf sind die Meisterschaften die wichtigsten Wettkämpfe im Jahreskalender und viele hatten sich im Vorfeld für die Trailmeisterschaft interessiert. In mehreren Mitgliedernewslettern wurde das Trail-Training erläutert und nach Ostern gab es ein spezielles Trainingslager zur Vorbereitung.
Dennoch ist das Laufen im alpinen Gelände in unserem sehr jungen Team sicher nicht unsere Kernkompetenz. Dennoch fühlten wir uns alle gut vorbereitet und warteten geduldig auf das Startsignal.

C3 Team

Vor dem Start wird das obligatorische Team-Foto gemacht, bei dem einige fehlen. Übrigens ist dieses Foto das erste mit unserer neuen Vereinsfahne, die wirklich toll geworden ist und demnächst unsere Pavillons kennzeichnen und schmücken wird.
Nach dem Start lief man kurz durch Ehrwald und gleich rauf auf den ersten Berg. 1000 Höhenmeter waren auf den ersten 10 km zu bewältigen bis man beim Feldernjöchl den ersten Abstieg vor sich hatte.
Da ich aufgrund eines noch nicht ganz ausgeheilten Muskelfaserrisses die letzten 6 Wochen nicht trainieren konnte, bin ich die ersten 3 km in der allerletzten Gruppe unterwegs gewesen. Nachdem ich einen flüssigen, wadenschonenden Gehstil gefunden hatte, setzte ich mich allerdings ab und konnte auf Franz Holzleitner aufschließen.

D1 Franz

Das war schön, so konnten wir ein wenig gemeinsam laufen, uns unterhalten und ein gemeinsames Selfie machen. Das Wetter war für Läufer optimal. Leicht bewölkt, teils sonnig, nicht zu warm, an den Gipfeln wehte sogar ein kalter Wind.

D2 Franz

Die Gegend war wunderschön und wer sich die Zeit nahm und nicht nur nach unten schaute, konnte eine herrliche Bergwelt bewundern.

D3 Markierung

Der Weg war mit Fähnchen, Pfeilen und Punkten perfekt markiert.

D4 Schnee

Nach einem dritten Gipfel ging es ca. 700 Höhenmeter bergab, bis man bei km 20 die Hämmermoosalm erreichte, wo unser 2. Versorgungspunkt zu finden war. Bei dem ersten längeren Downhill galt es ein kleines Schneefeld zu durchqueren oder zu umlaufen. Obwohl ich an dieser Stelle sehr langsam und vorsichtig unterwegs war und natürlich auch das Schneefeld umlief, muckte die Muskulatur auf und deutete zum ersten Mal Krämpfe an. Auch wurde ich bereits vor km 15 von dem schnellsten 100km Läufer überholt, der zwar 45 min vor mir gestartet war, aber bereits etwa 20 km mehr gelaufen war. Kopfschüttelnd sah ich zu, wie er die Serpentinen meidete, in denen häufig ein kleiner Bach floss, und sich mutig in der Falllinie zu Tale stürzte!
Der nächste Gipfel stand an, 600 Höhenmeter rauf zum Scharnitzjoch, anschließend ging es sofort wieder talwärts. Die ersten 30 Kilometer waren sehr anspruchsvoll, aber auch sehr schön. Es gab kaum Forstwege, die benutzt wurden, sondern oftmals kleinste Wege durch Wald und Wiese oder über Steine, die den Untergrund bildeten und schwer zu laufen waren.
Es kam, wie es kommen musste. Plötzlich zog sich der Muskel schmerzhaft zusammen und dachte gar nicht daran, die Spannung zu reduzieren. Also musste ich stehenbleiben und zunächst versuchen, den Muskel zu dehnen, um den Krampf zu lösen, anschließend erst einmal 100m gehen, dann vorsichtig mit langsamen Laufen beginnen. Hatte 5 Minuten gekostet, aber letztendlich funktioniert.
Ich hatte zwar direkt ein paar Salztabletten genommen, aber letztendlich war die Muskulatur der Anforderung schlicht nicht gewachsen. Ich musste noch vorsichtiger agieren und noch mehr die Stöcke einsetzen! Das war natürlich ein frommer Wunsch, denn noch bevor ich den unteren Punkt erreicht hatte, bekam ich den nächsten Krampf. Aua! Doch dann ging es einen kleinen Anstieg hoch, einen flachen Wurzelweg entlang und alles fühlte sich wieder gut an. Aber beim Abstieg zum nächsten Versorgungspunkt Hubertushof erwischte es mich wieder. Ich musste mir eingestehen, dass ich nicht gut genug trainiert war. An diesem Versorgungspunkt war unser tolles Betreuungsteam, machte Fotos, half beim Befüllen der Trinkgefäße und munterte auf, wo immer es erforderlich war.

L0 Axel

Hier war leider für Axel Stopp das Rennen zu Ende, der beim Start, wo dieses Bild entstand, noch optimistisch gespannt in die Kamera lächelte. Er ist erst seit kurzem Mitglied und verdrehte sich beim Downhill unglücklich sein Knie.

L01 Fabian

Fabian Benz kam nicht unerwartet als erster sehr gut gelaunt und fit am Versorgungspunkt an und lief nach einem kurzen Verbleib direkt weiter.
Am Ende wurde er mit der tollen Zeit von 10:26:25 in der DM-Wertung bester LG Ultralauf-Läufer auf Platz 9!

L02 Falk

Falk Sittner kam als nächster und erzählte später die schöne Geschichte, dass er in dem ersten Abschnitt vergeblich nach einem Argument suchte, das Rennen abbrechen zu können. Da er keins fand- es ging ihm bestimmt einfach zu gut- musste er das Rennen wohl weiterlaufen. Mit den Kilometern kam auch der Spaß. Am Ende des Tages belegte er mit einer super Zeit von 11:48:39 den 26. Platz.

L03 Hans Dieter

Hans-Dieter Jancker präsentierte sich erstklassig vorbereitet und freute sich auf die in Sichtweite befindliche Stärkung. Er lief zwar hervorragende 13:07:07 und erzielte damit Platz 46 in der DM-Männerwertung, allerdings endete sein Lauf wenig erfreulich im Krankenhaus. Die letzten 200m des ansonsten schönen Jägersteiges ging es ein brutal rutschiges, steiles Stück runter nach Grainau, wo anschließend noch 2 flache Kilometer zu laufen waren. Er stürzte an einer flachen rutschigen Stelle und fiel auf den Kopf, wobei er sich eine Platzwunde zuzog, die genäht werden musste.

L04 Andreas

 

Zurecht selbstbewusst und siegesgewiss: Andreas Hilt konnte in diesem erstklassigen Teilnehmerfeld den 51. Platz mit einer Zeit von 13:30:03 erzielen.

Nur einen Platz dahinter folgte Stephan Finster, der für die schwere Strecke 13:30:34 benötigte. Er hat immer gute Laune und genoss den Lauf sichtlich.

L06 Matze

Matthias Heinle genoss ebenfalls das Rennen. Am Ende belegte er in 13:48:57den 55. Platz.

L07 Kathi

 

Katharina Bey zeigte in ihrem ersten alpinen Lauf eine hervorragende Leistung, wurde beste Frau von uns und belegte mit einer Zeit von 14:13:17 Platz 10 bei den Frauen.

L10 Stefan H

Der stets gut gelaunte Stefan Henscheid erreichte nach 14:53:03 das Ziel. Er startete allerdings für seinen lokalen Verein Troisdorfer LG. 

L08 Stefan

 

Stefan Beckmann am VP. Mit viel Erfahrung weiß man genau, was und wieviel der Körper braucht. Er erreichte nach 14:11:37 Laufzeit das Ziel und erreichte damit den 58. Platz.

L09A Sylvia

Walter Hösch und Sylvia Faller liefen einen Teil des Weges gemeinsam und kamen gleichzeitig am Versorgungspunkt Hubertushof an. Für sie war es der längste und schwerste Lauf bisher und entsprechend viel Respekt hatte sie. Eine gute Vorbereitung und kluge Renneinteilung ermöglichten ihr ein tolles Lauferlebnis mit einer super Zeit von 14:21:02, was den 11. Gesamtplatz bedeutete.

L09C Walter

Walter Hösch ist einer unserer erfahrensten Läufer und kam gut gelaunt zunächst am VP und später im Ziel an. 14:37:48 war seine Zeit, die zum Platz 62 reichte.

L11 Claudia

 

Auch Claudia Lederer kam mit den Bedingungen sehr gut zurecht und verbreitete trotz der Anstrengung gute Stimmmung. Ihren ersten richtig langen Ultralauf beendete sie nach 15:16:41 auf Platz 13 und komplettierte damit das Damenteam.

L12 Edwin

Edwin Roth entschied sich erst kurzfristig, die 81km-Strecke zu laufen, um das Team zu unterstützen. Er kam nach 16:56:20 als 73. der DM-Wertung ins Ziel.

L13 Michael

Nach 32 km war ich schon ziemlich angeschlagen. Ich hatte mich schnell über den Rennverlauf informiert, was ja ein Privileg ist, wenn man (fast) letzter des Teams ist, hatte mich kurz mit Axel unterhalten, der gerade von der medizinischen Betreuung kam und ehe ich darüber nachdenken konnte, ob es schlau sei, dass Rennen hier zu beenden, war ich wieder auf der Piste Richtung Mittenwald.

L14 Franz

 

Franz Holzleitner musste schon sein ganzes Kämpferherz in die Hand nehmen, um diesen sehr schweren Lauf erfolgreich zu beenden. Aber auch er ist sehr erfahren und zweifelte nicht eine Sekunde daran.

L15 Guido

Guido Althausen wollte eigentlich als Läufer an der DM teilnehmen. Eine langwierige Verletzung zwang ihn allerdings zu einer Betreuerrolle.

L15 Nora

Auch Nora Karnowski mit Hund war vor Ort, um das Team zu unterstützen.

L16 Martina

Martina Stumpf-Irrgang komplettierte unser großes Betreuungsteam am Versorgungspunkt.
Die nächsten 9,6 Kilometer zum nächsten VP in Mittenwald waren sehr einfach zu laufen, denn es ging überwiegend an einem flachen Radweg der Leutascher Ache entlang.

X Franz

Franz Faller, selbst ein leidenschaftlicher Trailläufer, verzichtete auf einen eigenen Start, um seine Frau und das Team zu unterstützen.

M1

Weil ich eh ständig eine Pause brauchte, drückte ich einmal mein Handy jemanden für ein Foto in die Hand. Im Hintergrund ist der Ferchensee, der zu umrunden war und auf dessen anderer Seite der nächste Versorungspunkt lag. Es wurde schon langsam abendlich, es waren noch ca 35 km zu laufen und ich war stehend ko, wenigstens war die Krampfneigung verschwunden und kam auch zum Glück nicht mehr wieder.

M2

Der Aufstieg zum Versorgungspunkt an der Alpspitz war noch einmal eine Herausforderung der besonderen Art. Der Blick auf die Karte verriet, es sind nur 600 Höhenmeter, aber mein Gefühl sagte mir, dass es da einen Trick gäbe, denn der Anstieg sei unendlich und ich würde nie oben ankommen. Halbe Ewigkeiten später war es aber doch geschafft, wobei damit natürlich der Gipfel noch nicht erreicht war – der Spaß fand also eine Fortsetzung. Da die Dämmerung sich fortsetzte fing ich schon einmal an, mir Gedanken zu machen, was ich mir denn alles gleich alles anziehe wolle, wenn ich eh die Lampe herausholen musste. 30 Minuten kann man sich locker mit so einer Frage beschäftigen, wenn man nur noch Leere im Kopf hat. Warum sollte es dem Kopf eigentlich auch anders gehen als den Beinen?

M3

Und wenn man schon einmal beim Pause-machen ist, kann man ja gleich ein Foto machen, um die Abendstimmung ein wenig einzufangen.
Auf halbem Wege zum Gipfel saß ein Streckenposten, der mir zurief „noch zwei Kehren bis zum Gipfel“. Das war noch mehr gelogen, als der andere, der meinte, „noch 800m bis zum VP Partnachklamm“. Aber irgendwann war der Scheitelpunkt erreicht und es ging abwärts. Du liebe Güte, das war der Horror schlechthin. Teilweise konnte ich noch laufen, bei Tageslicht und frischen Beinen ist der Weg sicher fantastisch, aber in diesem Moment gab es immer wieder Stufen, die mir einfach zu tief waren! 20 cm zu tief und an der Kante war ein runder Balken, der mehr störte als irgendwie nützlich war. Ich hatte auch Sorge, wieder einen Kampf zu bekommen, was das sichere Ende des Lebens bedeutet hätte. Aber am meisten deprimierend in der Situation waren die Überhohlvorgänge. Nicht, dass ich überholt wurde an sich – daran habe ich mich in meinem zweiten Läuferleben längst gewöhnen müssen, sondern eher die Leichtigkeit, mit der dies geschah. Andere hüpften den Abhang runter – vermutlich sogar vor Freude grinsend, was ich ob der Dunkelheit zum Glück nicht sah – und waren mit ihrem Lichtkegel Sekunden später aus dem Blickfeld verschwunden.
Endlich kam der letzte VP; Erleichterung machte sich breit; gleich geschafft. Nach einiger Zeit tauchte plötzlich das Schild „5 km to go“ auf. Als das Schild „4 km to go“ auftauchte, war ich eigentlich sicher, es übersehen zu haben – es musste einer der längsten Kilometer gewesen sein, die ich je gelaufen bin. Auch der nächste Kilometer war unfassbar lang, aber der schlimmste Abschnitt sollte erst noch kommen. Man ahnte schon den Ort, es muss nur noch die letzte Rampe runtergegangen werden. Aber eben diese Rampe stellte noch einmal eine besondere Anforderung, denn sie ist glatt, wie eben nur feuchter Lehm glatt sein kann. Es ist mir absolut schleierhaft, wie Leute ohne Stöcke hier heruntergekommen sind und unverständlich, wie man so eine Schikane am Ende eines so harten Rennens einbauen kann. Aber ja, ich habe Stöcke und im Zweifel endlose Geduld, um solche Passagen zu überwinden. Zum Glück war dieser Abschnitt nicht allzu lang und ich gelangte in einen Ort. Kilometerschilder hatte ich schon lange keine mehr gesehen, mein Zeit- und Distanzgefühl war mir eh abhanden gekommen, im Hinterkopf spukte die Aussage, „es geht noch kurz durch das Dorf“ und ich beschloss spontan, das Wort „kurz“ aus meinem aktiven Wortschatz zu streichen. Plötzlich tauchte ein Zeitmessgerät auf, mein Datensatz würde beim Moderator auf dem Bildschirm angezeigt werden und ich hatte noch 150 Meter zu laufen. Dann hörte ich schon meine Ansage und durchlief den Zielbogen.

N1 Michael

Kathi, Sylvia und Franz erwarteten mich mit der Vereinsfahne und gratulierten mir herzlich. Was für ein Moment der Glückseligkeit; mit feuchten Augen, Kloß im Hals und dem ganzen Programm genoss ich den Augenblick!
Das Rennen wurde mir schnell zusammengefasst: Alle sind gut durchgekommen, Martina ist mit Hans-Dieter im Krankenhaus, Edwin und Franz sind noch unterwegs, aber im Rennen. Die nächste Stunde verging wie im Flug; viele Geschichten werden ausgetauscht, sich gegenseitig gratuliert und gefeiert. Ich war froh und glücklich, dass die anderen aus dem Team so gut durchgekommen waren, um Axel und Hans-Dieter tat es mir unendlich leid.

N2 Edwin

Um kurz vor 1 Uhr kam Edwin ins Ziel und wir konnten ihm noch zu dieser tollen Leistung gratulieren, bevor wir unseren Heimweg antraten.
Weitere Bilder von einigen Zieleinläufen:

P1 Hans Dieter

Unglaublich: Hans-Dieter lief mit einer blutenden Wunde durchs Ziel und wurde sofort zum ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

P2 Andreas

Andreas Hilt bekommt seine erkämpfte und verdiente Finishermedaille.

P3 Stefan

Stephan Finster kommt kurz nach ihm ins Ziel und lässt sich feiern.

P4 Matze

Ein glücklicher und zufriedener Matthias Heinle wird von seiner Frau in den Arm genommen.

P5 Stefan

Als nächster erreichte Stefan Beckmann das Ziel. Er hat schon so viele Rennen beendet, vermutlich auch schon schwerere, aber es ist immer eine enorme Freude, es wieder einmal geschafft zu haben.

P6 Kathi

Katharina Bey folgte wenige Sekunden später; glücklich darüber, ihren bisher schwersten Lauf erfolgreich zu Ende gebracht zu haben.

P7 Sylvia

Sylvia darf sich zurecht freuen und feiern lassen. Die durchgestandenen Strapazen sind ihr kaum anzusehen!

P8 Walter

Walter Hösch freute sich über ein gelungenes Rennen.

P9 Claudia

Claudia Lederer wurde überwältigt von ihren Gefühlen und wurde von der Halle lautstark bejubelt.
Das Zeitlimit für die Starter des 100km-Laufes ist 9:30 Uhr und so kamen auch die ganze Nacht über Läufer ins Ziel, die von allen Anwesenden bejubelt wurden.
Wir verbrachten jedoch einen kleinen Teil der Nacht in unserer Ferienwohnung. Weil ich nicht schlafen konnte, hatte ich nachts kurz die Mannschafts- und Bundesligaauswertung überschlagen und wusste, dass Kempten uns knapp besiegt hatte.

Q1

Die Siegerehrung erfolgt bei dieser Veranstaltung immer am Sonntagmorgen. Wir gingen zu Fuß hin und trafen auf dem Weg Fabian, der den Lauf fantastisch weggesteckt hatte.

Q2

Walter gönnte sich mit Brezel und Weißwurst ein echt bayerisches Frühstück.
Q3 Andreas

Unser „Phantom“ Andreas Weber, den die Fotografen bedauerlicherweise während des Rennens immer übersahen, denn er startete zum ersten Mal für unser Team. Er zeigte eine klasse Leistung und belegte mit einer Zeit von 12:40:28 den 38. Platz.

Q4 Mannschaft

Kurz vor der Siegerehrung stellt sich das große Team für ein Foto zusammen.
Von links: Fabian Benz, Franz Holzleitner, Falk Sittner, Claudia Lederer, Andreas Hilt, Stefan Finster Hans-Dieter Jancker, Franz Faller (vorner), Kathi Bey (hinten), Andreas Weber, Walter Hösch, Sylvia Faller, Michael Irrgang und Stefan Beckmann.

Q5 Einzel

Zunächst wurden die Deutschen Meister in den Wertungen Männer und Frauen geehrt. Die Siegerehrung wurde vom DUV-Präsidenten Günther Weitzer moderiert; die Medallien und Urkunden überreichten Maya und Jens Lukas, beide vom DUV-Förderstützpunkt Karlsruhe. Jens ist außerdem der Team-Manager Ultratrail und war erst letzte Woche mit der Nationalmannschaft bei der Ultratrail-WM in Italien.
Gewonnen haben bei den Frauen und Männer:
1. Sperger Eva, 1979, München, -, 10:46.18
2. Mitkina Tatiana, 1983, Traunstein, Triathlon TSV Altenmarkt, 11:08.02
3. Philipp Simone, 1971, Weitnau, LG Allgäu/Kempten, 11:24.22
1. Mingo Markus, 1981, Kötzting, Scott Trailrunning Team Gamsbo, 9:02.17
2. Dautel Alexander, 1988, Kronach, LG Nord Berlin Ultrateam, 9:16.37
3. Kirschbaum Max, 1986, Otterbach, LG Ohmbachsee, 9:16.54

Q6

Viele Plätze waren zu der frühen Stunde noch leer. Selbst die Geehrten waren teilweise nicht anwesend. Umso mehr erfreute mich die beinahe Vollzähligkeit unseres Teams!

S1

Bei den Altersklassenwertungen wurden immer Männer und Frauen gemeinsam geehrt. Die ersten 3 erhalten eine Medaille, die ersten 6 eine Urkunde. In der Klasse 20 bis 29 Jahre siegte Katharina Bey bei den Frauen und Alexander Dautel bei den Männern vor Fabian Benz. LG Nord Berlin und LG Ultralauf gemeinsam auf dem Podest ist doch nett.

S2

In der leistungsstarken Altersklasse M35 belegte Falk Sittner einen guten 6. Platz.

S3

Die Altersklasse W40 gewann Claudia Lederer, in der Klasse M40 wurde Andreas Hilt 4.

S4

In den Klassen M45 und W45 siegten Simone und Dodo Philipp aus Kempten, die Ostern als Referenten beim DUV-Trainingslager in Hinterstein mit dabei waren und einen gewissen Anteil daran haben, dass alle Trainingslager-Teilnehmer gut ins Ziel gekommen sind.

S5

Franz Faller hält die Ehrung der AK W50 fest, bei der Sylvia den zweiten Platz belegte.

S6

S7

In der Altersklasse M55 belegten Stefan Beckmann und Walter Hösch die Plätze 5 und 6.

S8

Die Bewunderung des DUV-Präsidenten gehörte Hand-Dieter Jancker, der seine Altersklasse M65 mit
2,5 Stunden Vorsprung gewann. Franz Holzleitner wurde 4.

S9

Claudia Lederer, Sylvia Faller und Kathi Bey gewinnen zu ihren Medaillen der Altersklassen noch Gold mit der Mannschaft in der Frauenwertung.

SA

Anschließend füllt sich das Podest, denn die 6 erstplatzierten Männermannschaften kommen hinzu.

SB

Bei den Männern erzielten wir insgesamt die Plätze 3, 6, 7 und 8. In der ersten Mannschaft stehen Fabian Benz, Falk Sittner und Andreas Weber, die zweite Mannschaft besteht aus Hans-Dieter Jancker, Stefan Finster und Andreas Hilt.

S MS50Plus

Den Abschluss der Ehrung bildete die Ehrung der 50+-Mannschaften. Hier hatten es drei Mannschaften in die Wertung gebracht. Die unglaublichen Männer aus Kempten, die alle Mannschaftswertungen gewannen und zweimal unser Team. Zu unserem ersten 50+-Team gehören Stephan Finster, Hans-Dieter Jancker und Andreas Weber, zu unserem zweiten Walter Hösch, Stefan Beckmann und (kleiner Applaus): ich. Es ist meine erste Mannschaftsmedaille überhaupt, die ich gewinne und ich bin mächtig stolz darauf. Eher nicht auf meine persönliche Leistung, sondern mehr auf die des Teams.
Bundesligaauswertung
Jede Deutsche Ultramarathon-Meisterschaft geht in die Ultramarathon-Bundesliga-Wertung ein. Hier werden für die Platzierungen in mehreren Kategorien Punkte vergeben, die dann addiert werden. Daraus ergibt sich dann eine Reihenfolge der Vereine.
Überlegener Sieger und damit „Mannschaft des Tages“ ist LG Allgäu/Kempten.
Sie belegten bei der am höchsten bewerteten Mannschaftswertung die Plätze 1 und 2 und bekommen dafür 22 Punkte, Seniorenmannschaften 4 Punkte, aus der Einzelwertung bekommen sie 6 Punkte, aus der Altersklassenwertung 15 Punkte. Das addiert sich zu 47 Rohpunkten.
Wir belegen den zweiten Platz. Mannschaftswertung: 16 Punkte, Seniorenmannschaften: 5 Punkte, Altersklassen: 11 Punkte. Macht zusammen 32 Rohpunkte.
LG Nord Berlin wird dritter Verein. Mannschaften: 6 Punkte, Einzelwertung: 5 Punkte, Altersklassenwertung: 3 Punkte, Gesamt: 14 Rohpunkte
In der Gesamtwertung hat die LG Nord damit ihre Führung knapp behauptet und Kempten hat sich auf den dritten Platz vorgeschoben.
1. LG Nord Berlin 43 Wertungspunkte
2. LG Ultralauf 42 Wertungspunkte
3. LG Allgäu/Kempten 25 Wertungspunkte
(Alle Zahlen unter Vorbehalt, die endgültige Auswertung erstellt die DUV)

Text und Bilder: Michael Irrgang, 19.6.2017